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Digital Marketing Kickoff 2016

Warum ich deinen Content nicht teilen kann

Unbounce: Ich kann deinen Content nicht teilen. Wortwörtlich!
Ich kann deinen Content nicht teilen. Foto: Pixabay CC0-Lizenz.

Regelmäßig durchforste ich das Web nach Inhalten, die für mich und die Follower der von mir betreuten Social-Media-Kanäle interessant sind. Das kann unheimlich viel Spaß machen. Kann…

Manchmal stoße ich auf richtig gute Artikel in Blogs, die ich vorher nicht kannte. Super, ich habe eine neue Quelle für share-würdigen Content gefunden. Leider verpufft in vielen Fällen mein Gefühls-Hoch sehr schnell.

Ich kann deinen Content nicht teilen. Wortwörtlich!

Beim Teilen, naja eher dem Versuch des Teilens, fällt mir auf, dass der Artikel überhaupt nicht hierfür optimiert wurde.

Dein Content Marketing macht auf halber Strecke halt.

Denn ist dein Content erst mal live, beginnt dein Marketing. Du musst deine Inhalte nicht nur selber streuen, sondern auch dafür sorgen, dass ich es kann. Ich bin dein Multiplikator, einer von vielen möglichen – und du kannst dafür sorgen, dass ich noch besser für dich arbeiten kann.

Hier sind ein paar Tipps, mit welchen simplen erfolgserprobten Optimierungen du deine Leser in Botschafter umwandelst und sie deine Blog Posts innerhalb von Stunden Dutzende Male teilen.

Tech Inbound Sessions

Bestimme, was deine Leser über deine Inhalte tweeten

Fangen wir mit einem meiner Lieblings-Tricks an. Nutze in deinem Blog Plugins wie Click to Tweet von CoSchedule, damit deine Inhalte mit deiner Botschaft geteilt werden. Das bietet viele Vorteile:

    • Das ist für deine Leser saumäßig bequem. Der Besucher klickt und tweetet deine vorbereitete Message.
    • Da ich meinen Twitter-Nutzernamen in den Tweet einbaue, bekomme ich mit, dass du meine Inhalte teilst. Hey, das freut mich und schon favorisiere oder retweete ich deinen Tweet. Und einen Follower gewinnst du auch noch.
    • Du kannst den Inhalt des Tweets bestimmen. So kannst du sicherstellen, dass die Nachricht im Kontext zu deinem Content die richtige Zielgruppe anzieht.

Diese Tweets vorzubereiten ist nicht mal zusätzliche Arbeit. Jeden Text, den du für deine Leser vorbereitest, kannst du selber zum Teilen nutzen.

Ich sehe jeden Tag, wie User unsere vorbereiteten Tweets nutzen. Jedes Mal freue ich mich über diese coole Funktion, die mein Leben und das unserer Leser besser macht.

Content Marketing: Mit Bildern zu mehr und wirksameren Shares

Unbounce: Mit Bildern zu mehr und wirksameren Shares deiner Blog Posts
Content Marketing: Mit Bildern zu mehr Shares. Foto: Pixabay CC0-Lizenz.

Wenn ich Inhalte teile, dann in der Regel mit einem visuellen Häppchen.

Tweets mit Bildern bekommen mehr Aufmerksamkeit im vollen Feed. Das liegt daran, dass wir Bilder 60.000 mal schneller verarbeiten als Texte.

Reichere deinen Blog-Post mit Bildern an, die deine Besucher zum Teilen nutzen können. Du fängst beim Header-Foto an und verteilst weitere Bilder im Artikel. Das lockert nicht nur deinen Post auf, es gibt mir auch die Möglichkeit, deine Inhalte über Twitter in kurzer Zeit mehrfach mit unterschiedlichen Bildern zu teilen.

Das immer gleiche Visual nutzt sich ab und nervt die Follower. Gib ihnen eine Auswahl an Bildern und bring Abwechslung in unsere Feeds.

Tipp: Schau dir auch den Artikel “6 Dinge, die wir alle im Social Media Marketing lassen sollten” von meiner Kollegin Hayley Mullen an. 

Achte dabei auf zwei Dinge:

  • Die Bilder dürfen nicht zu lizenzrechtlichen Problemen führen. Stelle sicher, dass deine Besucher diese in sozialen Netzwerken hochladen und teilen dürfen. Auf Pixabay gibt es unzählige per Creative Commons Licence 0 nutzbare Fotos. Bevor du jetzt wild diese Bilder verarbeitest, lies diesen Artikel zu Bildrechten von Robert Weller.
  • Hau nicht nur Screenshots von Kurvendiagrammen oder fiesen Tabellen in deinen Post. Diese sind im Feed in den sozialen Netzwerken keine Visuals, die emotional auf unsere Follower einwirken. Platziere mindestens ein Bild, dass im Kontext funktioniert und uns berührt.

Nutze Plugins und optimiere deine Bilder und Vorschautexte im Backend

Die meisten Social-Media-Kanäle ziehen sich beim Sharen ein Bild aus deinem Blog. Meistens ist es das erste Bild deines Artikels. Ich habe jedoch schon erlebt, dass Facebook ein Bild zeigt, dass mit meinem Artikel nichts zu tun hat. Überlasse es nicht der Social Media, mit welchem Bild dein Artikel geteilt wird.

Optimiere deine Inhalte mit WordPress Plugins wie Yoast

Und bitte, vermeide, dass ich manuell ein anderes Bild hochladen muss. Ich möchte deine mangelhafte Onpage-Optimierung nicht ausbaden.

Nutze Plugins wie Yoast für WordPress und lege im Backend deines Blogs die passenden Bilder ab. Übrigens kannst du hier auch gleich einstellen, welcher Text angezeigt wird.

Zeige mir deine Social-Media-Kanäle und die Anzahl der Shares

Wenn ich gute Artikel finde, dann möchte ich diese nicht nur teilen. Ich möchte, dass du weißt, dass ich deine Inhalte teile! Deswegen suche ich deinen Usernamen auf Twitter, Facebook oder Google+. Oftmals werde ich auf deinen Webpages nicht fündig – und Suche selber in der Social Media. Ich bin dann immer wieder überrascht, dass es Blogs gibt, die ihre (lebendigen) Kanäle nicht auflisten.

Unbounce: Zeige mir deine Social-Media-Kanäle
Wertvoller Content, doch wo sind die Social-Media-Kanäle? Screenshot: axel-schroeder.de

Wieso zeigst du mir deine Social-Media-Kanäle nicht? Das ist lästig.

Wenn es meine Zeit nicht zulässt, gebe ich auf. Ich tagge dich nicht. Du weißt nicht, dass ich deine Inhalte teile und wir werden keine Freunde. Ist doch schade – oder?

Okay, deine Social-Media-Kanäle sind drinnen. Jetzt platziere auch noch Sharing-Buttons für alle Kanäle, die deine Zielgruppe nutzt. Die entsprechenden Kanäle hast du ja sicherlich längst recherchiert und in deinen Buyer Personas festgehalten. ;)

Hast du nicht? Im Hubspot Blog gibt’s eine Anleitung, wie du Personas erstellst.

Sei souverän und füge einen Shares-Zähler hinzu. Die Anzahl der Shares zeigt den Besuchern, dass deine Inhalte relevant sind. Dieser Social Proof verstärkt das Interesse, deine Inhalte zu teilen.

Unbounce: Nutze in deinem Blog Social Sharing Buttons
Social Media Sharing Buttons: Erleichtert das Teilen und ist Social Proof

Und keine Sorge. Wenn dein Content einen Mehrwert bietet und du diesen für’s Teilen aufpolierst, dann wird dein Zähler auch ganz schnell befriedigendere Ziffern anzeigen.

Erlaube Kommentare und sei verdammt nochmal web-sozial

Du hast die Kommentar-Funktion entfernt? Wieso? Foto: Giphy.com

Keinen Zähler zu haben ist so feige wie die Kommentar-Funktion zu entfernen. Ich hasse es, wenn ich mir einen ellenlangen Post durchlese und dann nicht kommentieren kann!

Welche Gründe gibt es, die Kommentar-Funktion nicht zu aktivieren? Du…

  • hast dich mit dem Inhalt nicht genug auseinandergesetzt und kannst keine Diskussion darüber führen
  • traust der Qualität deiner Inhalte nicht und hast Angst, dass keiner kommentiert
  • bist zu faul, um Kommentare zu beantworten und willst keine Kapazitäten (Personal) dafür schaffen

Schäm dich.

Ich habe schon von sogenannten Experten gehört, dass man lieber die Kommentar-Funktion am Anfang abschaltet. Was ist das für ein Schwachsinn? Wieso willst du die Chance auf Kommunikation mit deiner Zielgruppe im Keim ersticken?

Das ist das klassische Henne-Ei-Problem. Dein Blog kommt nicht in Gang, wenn du nicht mit gutem Content startest und dich web-sozial zeigst.

Content Marketing: Platziere sympathische Autoren-Profile

Content Marketing: Zeige den Autor des Artikels
Wieso soll ich deinen anonym verfassten Content teilen? Foto: Pixabay CC0-Lizenz.

Und noch so ein Unding!

Ich scrolle runter. Keine Autoren-Biographie. Naja, manchmal ist diese ja auch in der Sidebar. Ich scrolle hoch, hin und her – nichts zu finden.

Der Artikel weist keinen Autor aus.

Wenn niemand seinen Namen hergibt, dann spricht das oftmals für lieblos am Fließband produzierten Content.

Ich lese solche Artikel nicht. Kein Scherz – und logischerweise teile ich sie auch nicht.

Das ist unpersönlich. Wieder einmal weiss ich nicht, wen ich beim Teilen adressieren (sprich: in Twitter taggen) soll.

Das Autoren-Profil muss folgendes enthalten:

  • Ein sympathisches Foto. Nimm dich selbst nicht zu ernst. Sei einer mit dem man gerne von Angesicht zu Angesicht quatschen möchte.
  • Eine Biographie, die nicht nur zum Angeben da ist. Vermittle freundlich, wieso du zu diesem Thema einen Mehrwert vermitteln kannst.
  • Die Social-Media-Profile. Ich möchte beim Teilen nicht nur den Blog oder die Brand erwähnen, sondern auch den Autor.

Unterschätze niemals das Autoren-Profil. Stoße ich auf einen Autor, der im gleichen Bereich bloggt, dann bitte ich über Xing oder LinkedIn um’s Verbinden. Das hat den Vorteil, dass wir beide neu publizierte Inhalte des jeweils anderen mitbekommen – egal wo diese Inhalte veröffentlicht werden. Und dann bei Gefallen teilen.

Mein Fazit: Mache deine Inhalte teilbar oder stoppe die Content-Produktion

Dutzende Marketer oder Social-Media-Begeisterte wie ich sind täglich auf der Suche nach Inhalten, die für unsere Follower beziehungsweise unser Netzwerk interessant sind. Unsere Zeit ist ein knappes Gut. Lege uns daher keine Steine in den Weg.

Erzähle nicht, dass du zu beschäftigt bist, Blog-Posts zu schreiben. Du raubst deinem womöglich epischen Content die Möglichkeit, richtig Feuer zu fangen.

Eine Faustregel besagt:

Investiere 20% deiner Zeit in die Content-Produktion und 80% in die Distribution.

Mache deine Inhalte optimal teilbar:

  • Bereite Tweets und Texte vor (Tweet Plugins)
  • Platziere stimulierende Bilder, die zum Teilen genutzt werden dürfen
  • Optimiere deine Inhalte im Backend für’s Teilen (Yoast für WordPress)
  • Zeige deine Social-Media-Kanäle und wie oft dein Content geteilt wird
  • Aktiviere die Kommentar-Funktion und lade zum Austausch ein
  • Verwende eine sympathische wie auch professionelle Autoren-Biographie

Diese Optimierungen helfen uns, deinen Content blitzschnell als teilenswert zu bewerten. Das spart Zeit.

Wir danken es dir, indem wir wiederkommen und deine Inhalte fleißig teilen.

Welche bewährten Taktiken nutzt du, damit dein Content öfter geteilt wird? Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Über Ben Harmanus
Ben baut als Head of Community & Content Marketing die Präsenz von Unbounce in der DACH-Region aus. Er liebt es, relevanten Content zu produzieren, Webpages zu optimieren und sich darüber mit der Community auszutauschen. Verbinde dich mit ihm auf Xing, Twitter oder LinkedIn.
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Comments:

  1. Chris

    Sauber. Unterschreibe ich alles; weil ich es alles auch immer predige, merci!
    Eine Ausnahme: Bei kleinen “Geschäften / Sites” würde ich den “Counter” nicht zwingend sehen. Wenn man NOCH kein Reichweite hat, zeigt man das besser zu Beginn nicht an.
    Die Counter würde ich es erst anknippsen, wenn da Shares im zweistelligen Bereich drin sind. Sonst wirkt es… wenig belebend, finde ich.

    (1)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hi Chris,

      hoffentlich gibst du nicht auf. Wir predigen einfach weiter und bekehren die Anti Social Media Manager.

      Wegen dem Counter:

      Beim Content Marketing fließen 20% in die Produktion und 80% in die Distribution.

      Wenn du nun Twitter, Xing, Linkedin und G+ nutzt, dann hast du 4 Channels. Teile es je 1x und du hast 4 Shares. Teile den Artikel in Communities/Groups und du bist schnell bei einer Summe von 15 – 20 Shares.

      Diese Shares sehen grundsätzlich gut aus und ich verstehe nicht, wieso es Blog Posts gibt, die NULL Shares anzeigen. Das heißt, dass der Autor seine eigenen Artikel nicht teilt!
      Dein eigenes Engagement erzeugt wiederum Retweets, weitere Shares etc.

      Ich rate dazu, von Anfang an viel Energie in richtig gute Inhalte, aber auch richtig viel Zeit in die Community zu investieren: Engagement in Gruppen, Kommentare in anderen Blogs, Shares von Fremd-Content und Konversationen mit anderen in Social Media.

      Wir hatten die Funktion von Anfang an aktiv, aber es ging schnell bergauf. Mal ist das Interesse größer, mal kleiner – aber das Ergebnis ist eben ehrlich und auch ein Signal für mich als Blogger!

      Wie sehen das andere? Counter oder nicht?

      (1)
      Reply
      • Chris

        “Wenn du nun Twitter, Xing, Linkedin und G+ nutzt, dann hast du 4 Channels. Teile es je 1x und du hast 4 Shares. Teile den Artikel in Communities/Groups und du bist schnell bei einer Summe von 15 – 20 Shares.”

        Schon, aber ja nur EINEN pro Channel ;) Also nur “Ein Like” unterm Post. Aber ja, klar, die Idee mit dem Sharing in Gruppen is gut, mache ich mit meinem Kram viel zu selten, für Kunden/Projekte denk ich da mal dran, THX! :)

        (0)
        Reply
        • Ben Harmanus

          Ja – das ist nur ein Share pro Kanal. Anfangs. Aber auf FB, G+ und Linkedin gibt es Gruppen – ich habe eine Liste und kann sie mal in einem Post teilen :).

          Und Twitter kannst du selber ordentlich nutzen. Wieviele Leute sehen EINEN Tweet? Ich verfahre hier nach dem Guy Kawasaki-Prinzip: Man kann nicht genug Tweeten (solange es relevante Inhalte sind).

          Hau rein, Chris – und probier’s mal aus.

          (0)
          Reply
  2. Claudia Dieterle

    Hallo Ben,
    der Artikel spricht mir aus dem Herzen. Das ärgert mich auch immer, wenn ich einen Artikel teilen möchte und es mir schwer gemacht wird, weil z. B. keine Share-Buttons vorhanden sind, beim Teilen auf Twitter der Name des Autors nicht automatisch erscheint, ich den Text redigieren muss.
    Viele Grüße
    Claudia

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hi Claudia,

      das klingt so, als wärst du wie ich viel in Blogs unterwegs. Da können die technischen Hürden, die wir vorfinden, wirklich frustrieren!
      Bist du auch jemand, der den Autor gerne wissen lässt, dass seine Inhalte geteilt wurden?
      Schöne Woche und vielen Dank für dein Feedback, Ben

      (1)
      Reply
      • Claudia Dieterle

        Hallo Ben,
        ja, ich bin viel in Blogs unterwegs, habe einige abonniert oder folge dem Unternehmen. Auf Twitter teile ich nicht nur über mein Konto, sondern auch über das von ZIELBAR. Ich mache mir immer die Mühe, den Autor auf Google+ und Twitter namentlich zu erwähnen, damit er/sie eine Benachrichtigung erhält. Das ist oft mühsam, weil man ein 2. Fenster offen haben muss, aber ich finde es beim Teilen wichtig, den Ursprung anzugeben. Ich erwähne auf Google+ z. B. auch gern denjenigen, über den ich den Artikel gefunden habe, sofern ein Profil vorhanden ist. Es gibt dadurch auch mehr Resonanz sowohl für den Autor als auch für einen selbst.
        Viele Grüße
        Claudia
        Claudia

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        Reply
        • Ben Harmanus

          Hi Claudia,

          Zielbar und Unbounce sind ja schon etwas länger Twitter-Freunde. Euer Kanal ist lebhaft – gefällt mir. :)

          Absolut richtig. Den Autor zu nennen, das gehört zur Social-Media-Etikette. Ist zudem für die eigenen Follower eine Orientierungshilfe.

          Dann verbreiten wir mal zusammen weiterhin dir Kunde, dass Sharing erleichtert werden muss!

          (1)
          Reply
  3. Robert Weller

    Hi Ben,
    wie schon auf Facebook diskutiert unterschreibe ich deinen Rant. Allerdings ist es mit den Social Media Buttons und vorgefertigten Tweets nicht ganz so tragisch, wie du es darstellst.

    1) Twitter ist nur EINES der Netzwerke, über die Inhalte geteilt werden. WhatsApp oder E-Mail erwähne ich hier ja noch gar nicht! Ach Mist, jetzt hab ich’s doch getan … egal.
    2) Sharing funktioniert am Smartphone teilweise viel bequemer über native Funktionen. Nicht nur, weil die entsprechenden Buttons oft nicht mobil optimiert sind, sondern weil es vom Workflow her einfach(er) ist.

    Nichtsdestotrotz sollte das uns Marketer nicht davon abhalten, möglichst viel für die Usability/Shareability zu tun.

    Und dann war da noch der Punkt zu Pixabay. Ich glaube so 100 % bulletproof ist auch die Plattform nicht. Wichtig ist, dass wir als Bildnutzer nachweisen können, WOHER und UNTER WELCHEN BEDINGUNGEN wir ein Bild haben um auch in Zukunft nachweisen zu können, dass wir die notwendigen Nutzungsrechte besitzen. Ein Screenshot des Downloads und der Nutzungsbedingungen sind da im Zweifel des Angeklagten oft ausreichend.

    Besser wäre aber natürlich eine Art Vertrag (über Abo-Modelle der Bilddatenbanken) oder die Zusendung der Bilder (z.B. wie bei DeathToTheStockphoto) wodurch wir die Herkunft nachweisen können.

    Was genau es bei Bildern zu beachten gibt, hab ich in diesem Artikel beschrieben: http://goo.gl/jh1dJ2. Darin findest du auch eine kleine Checkliste, deren Inhalt von RA Thomas Schwenke stammt. Hoffe das hilft! :-)

    (1)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hi Robert,

      vielen Dank für’s Verlagern in den Blog. Ich bin der Meinung, dass unsere Diskussion nicht in den Weiten von FB verloren gehen darf. :)

      1) Twitter ist bei Unbounce DER #1-Kanal für den Austausch mit der Community – sowohl im englischsprachigen Raum (58.000+ Follower) als auch in D/A/CH (2.000+). Ich glaube, dass ich dich, Mael Roth und Vladi Melnik auch hier zuerst entdeckt habe – was zu Kooperationen führte.

      Mail schlägt alles, aber das ist ja nicht der Punkt. Hayley (Vancouver) und ich rasen durch Netz und suchen relevanten Content zum Teilen. Alles, was uns hilft wird dankend angenommen – und warum sollen wir für andere Community Manager das Leben nicht einfacher gestalten?
      Ich habe zahlreiche von mir vorbereitete Tweets gesehen. Was soll ich sagen: Es funktioniert.

      Übrigens wollen wir auch einen Whatsapp-Share-Button einbauen. Klar, man kann auch nativ teilen, aber manchmal sorgt so ein Button überhaupt erst für den Impuls das zu tun.

      2) Wir haben für mobile optimiert, aber wer richtig viel teilt, der nutzt doch lieber die nativen Funktionen. Da hast du vollkommen recht.

      Vielen Dank für deinen Beitrag zu den Bildrechten. Das ist wirklich ein Thema für sich. Hier sollte man wirklich aufpassen, was man wie einsetzt. Ich werde deinen Artikel in meinem Post verlinken, damit niemand in ein Fettnäpfchen tritt.

      Lieben Dank für deine sinnvollen Anmerkungen, Ben

      (1)
      Reply
      • Robert Weller

        Hey Ben,
        deinem Argument, durch die Bereitstellung eines (spezifischen) Buttons überhaupt erst den Teil-Impuls auszulösen, unterwerfe ich mich. WENN, ihr entsprechende Tests durchführen könnt und Zahlen zum Diskutieren mitbringt. ;-)

        Danke für die Verlinkung, freue mich was beisteuern zu können!

        Viele Grüße,
        Robert

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        Reply
        • Ben Harmanus

          Ja mal schauen wie gut sich sowas überhaupt tracken lässt. Dark Social und mobile sind wirklich eine Herausforderung, aber ohne diese würde unser Job ja auch nur halb so viel Spaß machen. ;)

          Du darfst aber auch gerne zuerst austesten und MIR die Ergebnisse schicken…hehe.

          Grüße,
          Ben

          (0)
          Reply
  4. Manuela Nikui

    Vielen Dank für den Beitrag. Es macht Spaß, ihn zu lesen, weil das Thema Dir offensichtlich richtig am Herzen liegt. Ich kann den Beitrag auch nur unterschreiben. Tweet Plug-ins werden wir für unseren Blog auch testen. Danke für den Tipp!
    Viele Grüße
    Manuela

    (1)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hi Manuela,

      ja, ich schreibe grundsätzlich über Themen, mit denen ich mich ernsthaft auseinandersetze. In diesem Fall ist es wirklich so, dass ich jeden Tag auf diese Hürden stoße und schon lange diesen Post schreiben wollte.

      Die Tweet Plugins musst du unbedingt ausprobieren. Ich sehe jeden Tag, wie unsere Leser die Funktion nutzen. Zudem macht man sich so selber Gedanken darüber, wie man in weniger als 140 Zeichen einen treffenden Tweet zu dem Beitrag verfasst.

      Liebe Grüße und vielen Dank für dein Feedback,
      Ben

      (1)
      Reply
  5. Mael Roth

    Hi Ben,

    Mal wieder ein super Beitrag :=) Und sehr “einfach” zu lesen, das mag ich sehr an deiner Schreibweise ;)

    Ich kann dir nur zustimmen. Wir sollten uns als Marketer auch darauf konzentrieren, dass die Leute den Content auch schnell und einfach teilen können. Es gibt so viele Beispiele von (Corporate) “Blogs” die einfach noch zu sehr nach dem alten Muster arbeiten => bloß keine Interaktion aber möglichst viele sollten es lesen und teilen! In Empathie üben? näh!

    Keep rockin’

    Mael

    (1)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hey Mael,

      vielen Dank für dein Feedback. Mir war klar, dass dir der Artikel zusagt. Du bist eben ein Content Marketing Natural – der soziale Charakter an Content Marketing und Social Media liegt dir im Blut.
      Es ist spürbar, wenn Marketer etwas nur als “Strategie” sehen, um am besten schnell Geld zu verdienen. Das ist nicht authentisch und hinkt dem natürlichen Verhalten von Web-Nutzern hinterher.

      Falls du übrigens noch ein paar thematisch passende Artikel hast, poste sie hier gerne rein – unsere Leser freut’s!

      Übrigens: Vielen Dank für das Lob zwecks “einfach schreiben”. Ich investiere viel Zeit ins Texten, damit sie einfach zu verstehen sind und meiner Schnauze entsprechen (Klingt komisch – ist aber so :)).

      Liebe Grüße, Ben

      (1)
      Reply
  6. Marie-Christine Schindler

    Seit Twitter die Zugriffe nicht mehr liefert habe ich den Counter generell ausgeschaltetet, denn der Laie interpretiert vermutlich keine Anzeige als 0 Zugriffe. Deine Meinung dazu?

    (1)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hallo Marie-Christine,

      Ja, das hat mir auch zugesetzt, da Twitter unser #1 Social-Media-Kanal ist. Aber wir haben ihn immer noch an.

      Ich tendiere trotzdem dazu, alle Shares zu listen. Es ist ein guter Social Proof, ein Beweis für Interesse am Content, auch wenn es mal keine Kommentare gibt.

      Viele Grüße, Ben

      (0)
      Reply
  7. Heidi

    Hallo Ben,

    vielen Dank für den tollen Artikel. Werde mich gleich ans umsetzen machen. Liebe Grüsse
    Heidi

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hallo Heidi,

      freut mich, dass die Tipps sofort umsetzbar sind!

      Du musst mich dann unbedingt wissen lassen, ob du einen Schub an Shares bekommen hast.

      Ich war kurz auf einer Seite (Sorry, das ist so etwas wie ein Zwang ;)) und hätte noch ein paar Vorschläge:

      1a. In deinem Pop-Up mit der Aufforderung zur Newsletter-Anmeldung streiche das Wort “Spam”. Das führt zu negativen Assoziationen. Dein Text “Deine Daten sind bei mir sicher. Ich gebe sie auf keinen Fall an Dritte weiter.” ist doch super und reicht völlig aus.

      1b. Den Text auf dem Button würde ich in so etwas wie “Ich möchte das kostenlose Rezeptheftchen erhalten” ändern. “Erhalten” sagt für sich genommen nichts aus und ist weniger motivierend.

      1c. Die graue Buttonfarbe in einen Farbton ändern, der sich freundlich abhebt.

      2. Auf deiner Startseite “Willkommen bei simply balance” entfernen und stattdessen sofort den Mehwert kommunizieren: “Mit der richtigen Strategie lecker kochen, gesund leben und in Form kommen.”

      Ich hoffe, dass es in Ordnung geht, dass ich mal diese Gedanken schnell mit dir teile.

      Grüße, Ben

      (0)
      Reply
  8. Steffi

    Hallo Ben,
    danke für deinen mitreißenden Artikel!

    Vieles setze ich sogar schon um, einfach weil ich es mir auf anderen Seiten auch schon wünschen würde.

    Was Yoast noch für Einstellungsmöglichkeiten bietet, muss ich mir aber noch einmal genauer ansehen. :)

    Gruß
    Steffi

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hi Steffi,

      das ist die richtige Herangehensweise. Die eigenen Wünsche im eigenen Blog umsetzen und so für alle das Lese- & Share-Erlebnis verbessern.

      Yoast ist wirklich fantastisch. Ein Muss für jeden WordPress-Blogger.

      Liebe Grüße und viel Erfolg,

      Ben

      (0)
      Reply
  9. Fredrik Böhle

    Vielen Dank für die Übersicht! Wir starten nächste Woche mit unserem Unternehmensblog, da konnte ich noch einiges für meine To Do-Liste mitnehmen.

    (0)
    Reply
  10. Alexander

    Toller Beitrag, Ben, vielen Dank! Ich muss sagen, dass er meine Meinung zum Shares Counter tatsächlich geändert hat. Letztlich sind 0 Shares ein Zeichen für 0 Lust, ihn selbst vernünftig zu vermarkten. Warum sollte es also jemand anderes tun?

    Zu den Bildlizenzen noch kurz: Im Urheberrecht gibt es keine Gutgläubigkeit. D.h. Screenshots von Downloads usw. haben leider keine Relevanz. Selbst kostenpflichtige Archive sind aus demselben Grund nicht sicher. Bei der aktuellen Gesetzeslage bringt nur Selbermachen Sicherheit. Das kommt aber natürlich recht selten in Betracht. Insofern bleibt nur: Hoffen auf eine Reform.

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hallo Alexander,

      es stimmt wirklich. Sichtbare Shares befeuern, dass weitere Shares folgen. So sind wir Menschen gestrickt. Wir suchen den Social Proof: Was denken andere?

      Das mit den Bildlizenzen ist die größte Krux am Bloggen. Natürlich ist Gutgläubigkeit kein Kriterium (so wie beim Schwarzfahren auch kein “Wusste ich nicht besser” gilt ;)).

      Selbermachen ist die sicherste Lösung, aber nicht immer umsetzbar. Übrigens gibt es noch einen SEO-Grund, der für eigene Bilder spricht – und über den sprechen wir in diesem Webinar: http://webinar.unbounce.com/seo-strategie-fuer-mehr-besucher/

      Vielen Dank für deinen Einwand!

      Ben

      (0)
      Reply
  11. Frank Bärmann

    Hallo Ben,

    ich stimme dir zwar voll und ganz zu. Allerdings macht die Sache mit Sharing-Buttons seit der nervigen und andauernden Datenschutz-Debatte in Deutschland keinen richtigen Spaß mehr. Man muss echt aufpassen als Blogger, dass man nicht wieder mit einem Sharing-Button bzw. Plugin in die Abmahnfalle tappt. Die Phobie gegen Abmahnung wegen Datenschutz-Verletzung durch Sharing-Buttons hemmt einfach einige Blogger und Publisher, mich inklusive. Die Leute haben einfach Angst, was falsch zu machen. Deshalb haben viele keine Teilen-Funktion mehr online. Schade, denn du hast recht. Erst durch Sharing macht Content Spaß.

    Gruß
    Frank

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hallo Frank,

      ich kann gut verstehen, dass dir bei der unklaren Rechtslage der Spaß vergeht. Prinzipiell ist es richtig, dass wir hier in Deutschland den Datenschutz wahren. Leider sorgen einige Entscheidungen für nicht ganz klare Verhältnisse, was den Umgang mit Sharing-Buttons umgeht.

      Fakt ist: Eine fehlende Sharing-Funktion (die Menschen sind faul) oder der Mangel eines Share-Counters (wird dieser Blog auch von anderen gelesen?) sind große Nachteil in einer Marketing-Welt, die auf “Social” und den Dialog aufgebaut ist.

      Habt ihr schon über die Zwei-Klick-Lösung nachgedacht?

      Grüße, Ben

      (0)
      Reply
  12. Claudia Barfuss

    Guten Morgen Ben, tolle Tipps die ich schon längst umsetzen wollte und leider nicht konnte, da ich mich vor Jahren für Contao statt WP entschieden habe. Und da geht vieles leider nicht. Ich habe mich grad entschieden meine Website neu mit WP aufzubauen. Nur wird das viel Zeit beanspruchen….. Aber ich freue mich trotzdem darauf und dann kann ich Deine Tipps dann endlich umsetzen.
    Herzliche Grüsse aus der Schweiz
    Claudia

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hallo Claudia,

      der Wechsel in ein anderes Content Management System ist aufwendig, aber wenn dir Contao zu viele Grenzen setzt, dannn handle lieber heute als morgen.

      Achte auf jeden Fall darauf, dass du alle Seiten mit den selben URLs wieder so aufsetzt, denn sonst gehen alle deine Google-Rankings verloren (weil die Seiten nicht auffindbar sind).

      Liebe Grüße und viel Erfolg!

      Ben

      (0)
      Reply
  13. Alex von Qleverkauf

    Vielen Dank fürs Teilen!

    (0)
    Reply
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