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Digital Marketing Kickoff 2016

Wieso Social Media und Landing Pages bei der Umsatzgenerierung zusammengehören

Unbounce: Mit Social Media und Landing Pages Umsätze generieren
Mit Social Media die Umsätze steigern. Foto: Pixabay

Unternehmen sind im Marketing ständig neuen Veränderungen ausgesetzt. Gerade im Social Media-Marketing müssen sich Unternehmen immer wieder neuen Herausforderungen stellen, um die Aufmerksamkeit des Nutzers zu erhalten. In diesem Kontext sind laut einer Studie von Statista die führenden Social Media-Seiten in 2015 Facebook, Pinterest und Twitter, gefolgt von YouTube, Google+ und LinkedIn.

Die Königsdisziplin in Social Media besteht nun darin, das Engagement der Nutzer für eine „gute Sache“ zu wecken und sie zum Mitmachen zu bewegen. Es geht um Storytelling und „geschmeidigen“ Verkauf, um über eine gezielte Social Media-Strategie die Bedürfnisse der Nutzer anzusprechen und Kaufinteresse zu generieren.

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Denn auch wenn die sozialen Netzwerke kein klassischer Vertriebskanal sind, müssen Unternehmen dennoch versuchen, darüber tatsächlich Umsatz zu erwirtschaften.

Soziale Netzwerke sind interessant, kosten aber viel Zeit und Geld.

Das ist nur eines von vielen Statements von Kunden aus meiner Marketingpraxis. Unternehmen setzen sich nach meiner Erfahrung aber zunehmend schon mehr mit Social Media-Marketing auseinander und stellen mir übertrieben ausgedrückt folgende Frage:

Kann man mit Social Media zum millionenschweren Unternehmen werden?

Bekanntlich ist ja nichts unmöglich, aber ich denke der Mix mit anderen Marketinginstrumenten macht es. Grund genug, sich in diesem Artikel anzuschauen, wie man über die sozialen Netzwerke zum Umsatzplus gelangt und Landing Pages dabei helfen können.

Erfolgsbeispiel 1: Social Media hilft bei der Auftragsgenerierung

Der Handwerksbetrieb Malerfachbetrieb HEYSE in der Region Hannover ist regional und sicherlich mittlerweile auch überregional bekannt für seine Social Media-Aktivitäten. In einem Video-Interview stellt er seine zentralen Elemente seiner Social Media-Strategie vor:

Seinen Marketingfokus legt der mittelständische Betrieb auf das Blog, das neben den traditionellen sozialen Netzwerken und seiner Webseite geführt wird. Darauf berichtet er unter anderem über den Arbeitsalltag seines Malerfachbetriebs.

Facebook, Googleplus, XING, Pinterest und Twitter werden wiederum dafür genutzt, um Zielgruppen gezielt anzusprechen und Interessierte auf die Inhalte des Blogs aufmerksam zu machen. So stiegen innerhalb von ca. 10 Monaten die Fanzahlen der Facebook-Seite von 300 auf über 1.000 Fans. Diese Steigerung gelang ihm durch klassische Werbung wie Flyer, Visitenkarten, Briefbögen etc. Zusätzlich schaltet er Facebook-Anzeigen, um neue Interessierte aus dem Großraum Hannover als Fans für seine Facebook-Seite zu gewinnen.

Unbounce: Mit Social Media und Landing Pages Umsätze generieren
Der Malerfachbetrieb Heyse steigert mit Social Media die Umsätze. Screen: Facebook

Er mahnt jedoch auch vor zu großer Euphorie, denn in Social Media ist Geduld gefragt. Die Einführung von Social Media-Marketing in das Unternehmen sollte demnach nicht als Projekt, sondern als ein aufbauender (Entwicklungs-)Prozess verstanden werden. Nach eigenen Angaben hat er im Jahr 2012 über Social Media-Marketing Kundenaufträge in einer Größenordnung von über 360.000 Euro einwerben können. Dieser Erfolg kommt aber erst dadurch, indem man anfängt und sich konzeptionelle Gedanken macht.

Erfolgsbeispiel 2: Star Bucks verfolgt auf seinem Blog das Prinzip „Share, Vote, Discuss, See“

Starbucks und Social Media
Starbucks holt sich Social Media User auf die “Share, Vote, Discuss, See” Page. Screen: Starbucks

Starbucks hat mit diesen vier Worten das Prinzip von Social Media verstanden. Auf ihrem Blog fordern sie ihre Kunden und Fans direkt dazu auf, ihre Ideen für neue Produkte der Community mitzuteilen und darüber abstimmen zu lassen. Die besten Vorschläge kommen dann in die engere Auswahl und haben die Chance, dass diese im Unternehmen auch Gehör finden und tatsächlich umgesetzt werden.

Das ist Kundenbeziehungsmanagement nach Social Media-Art und eine ganz coole Sache, wie ich finde. Denn wer sieht nicht gern seine eigene Kreation real vor sich, unabhängig vom Unternehmen. Genaue Zahlen sind mir allerdings nicht bekannt und sind auch leider kein Kunde von mir. ;-) Sicherlich trägt auch dieser Ansatz zur Umsatz- und Leadgenerierung bei.

Landing Page mit Social Media-Kampagne verknüpfen

Landing Pages sind eine eigens eingerichtete Internetseite, welche auf ein bestimmtes Angebot und eine entsprechende Optimierung der Website des Unternehmens verweist. Der Einsatz von Landing Pages für Social Media dient dabei vordergründig der Lead- und Fangenerierung. Worauf es bei einer guten Landing Page ankommt und wie man den Erfolg messen kann, darauf möchte ich jetzt, ohne zu sehr ins Detail zu gehen, gern eingehen.

Damit der User über die entsprechende Landing Page, die beispielsweise auf ein Gewinnspiel auf dem eigenen Blog verlinkt, gelangt, sollten inhaltsspezifische Überschriften und Response-Elemente (Call-To-Action-Button) integriert werden. Dass das Design die Zielgruppe ansprechen soll und die Landing Page nicht überladen wirkt, ist jedem klar.

Doch mit welcher Messmethode und Technologie kann man den Erfolg einer Landing Page vorhersagen?

A/B-Test misst den Marketingerfolg der Landing Page

Der A/B-Test als neurowissenschaftliches Messinstrument vergleicht verschiedene Designs nach bestimmten Kriterien miteinander, welches aus Sicht der Zielgruppe am wirkungsvollsten ist. Zum Beispiel können Bilder auf ihre Emotionalität hin oder Überschiften, die den Leser vielleicht irritieren, untersucht werden.

In dieser Messmethode können die Blickbewegung (Eyetracking) und das EEG zur Messung der Gehirnströme zum Einsatz kommen. Über diesen kombinierten Ansatz kann man vermeiden, dass der Nutzer schon bei der Landing Page stehen bleibt und erst gar nicht bis zum Social Media-Kanal oder der Website weiterklickt.

So findet man beispielsweise auch noch heraus, wie übersichtlich die Landing Page gestaltet ist.

Fazit: Landing Pages können zur Verbesserung der Conversion Rate verhelfen

Social Media-Marketing regt den Nutzer zum Dialog an und soll ihn aus Unternehmenssicht zum potenziellen Käufer machen. In Abhängigkeit dessen, was aktuell beworben und welche Zielgruppe angesprochen werden soll, macht es dann Sinn eine professionelle Landing Page ins Leben zu rufen.

Darüber kann einerseits der Abverkauf gesteigert und andererseits der jeweilige Social Media-Kanal beworben werden.

Über Mathias Feith
Mathias Feith ist Founder und Marketing Consultant der Leipziger „Marketingschmiede“ Feith Consult. Seit 2013 unterstützt er Unternehmen in den Bereichen Kommunikation, Kundenmanagement und Neuromarketing. Verbinde dich mit ihm auf Xing oder Twitter.
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  • Kompliment- ein Beitrag mit überzeugender Substanz. Damit kann man als Werbeagentur in Sachen Social Media die ersten Pro Argumente auf den Tisch legen. Das Beispiel des Malerbetriebs ist prima.
    Danke und beste Grüße

    • Danke für deinen Kommentar und deine lobenden Worte, lieber Thomas. Nur schade, dass ich den Malerbetrieb nicht als Kunden betreut habe…:-) LG, Mathias.