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Digital Marketing Kickoff 2016

9 Content Marketing Hacks, die deinen Traffic und deine Conversions ankurbeln

Weshalb dein Content im Google Ranking versinkt
Mit Content Marketing Hacks holst du mehr aus deinem Content raus.
Zwei der beliebtesten Trends im Marketing sind zurzeit Growth Hacking und Content Marketing.

Growth Hacking ist eine Marketing-Methode, die clevere Hacks in schnelles Produktwachstum umwandeln soll. Bei Content Marketing geht es auch um Wachstum: Wenn du Content produzierst, willst du damit deinen Traffic erhöhen und mehr Menschen erreichen.

Content Marketing Hacks: Das Beste aus zwei Welten

Wenn du bereits eines der beiden in deinem Marketing-Plan benutzt hast, dann hat es dir wahrscheinlich vielversprechende Ergebnisse geliefert… Also warum nicht noch einen Schritt weitergehen? Stell dir vor, es gäbe die Möglichkeit, die Grundlagen von Growth Hacking auf deinen Content zu übertragen, um schnelleres Traffic-Wachstum zu erhalten?

Tja, die Möglichkeit gibt es. Sie heißt Content Marketing Hacking.

Hier findest du neun Wege, mit denen du Growth-Hacking-Strategien auf dein Content Marketing übertragen und damit für eindrucksvolles, schnelles Wachstum sorgen kannst.

Content Hacker kennen die Content Marketing Hacks
Content Hacker wissen, wie sie das Meiste aus ihrem Content herausholen können. Foto: CoSchedule.

1. Sortiere deine OpenGraph-HTML-Tags

Fast jedes soziale Network verwendet eingebettete OpenGraph-HTML-Tags, um Link-Previews zu generieren, damit Leser Seiten im Preview anschauen können, bevor sie sie anklicken, um einen Post zu lesen.

Link-Previews werden durch die Verwendung eines kleinen Bit aus einem Meta-Tag-Code generiert. Dieses befindet sich in den Kopfdaten deiner HTML-Seite. Dieser einfache Code-Schnipsel sagt deinem sozialen Netzwerk, welches Bild, welchen Titel und welche Beschreibung es benutzen soll, wenn ein Post live geschaltet wird.

Manchmal muss man etwas tüfteln, um die Tags zu konfigurieren und zu testen, aber letztendlich lohnt es sich: OpenGraph-Tags können die Klickrate verbessern.

Wenn du WordPress verwendest, eignet sich das WordPress-SEO-Plugin von Yoast vorzüglich für alle großen Netzwerke.

Zumindest solltest du aber überprüfen, wie deine Links im Preview aussehen. Dazu kannst du diese praktischen Tools verwenden:

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2. Verwende Mikrodaten und Rich Snippets

Microdaten (auch Rich Snippets genannt) sind die wenigen Textzeilen, die unter jedem Suchergebnis erscheinen. Sie wurden von Google erfunden, um Usern eine Idee zu geben, was sich auf der Seite befindet und warum es für ihre Anfrage relevant ist.

Mit anderen Worten:

Mit Rich Snippets kannst du deine Leser davon überzeugen, deinen Link anzuklicken.

Zum Glück kannst du mit einigen HTML-Kenntnissen kontrollieren, was hier erscheint. Dies ist zwar ein fortgeschrittenes Thema, aber die Auseinandersetzung damit lohnt sich, wenn du aus deinem Content noch etwas mehr herausholen willst.

Google hat noch zwei weitere großartige Tools, um Rich Snippets anzuwenden. Testen wir zuerst einmal deine aktuellen Daten mit dem kostenlosen Structured Data Testing Tool. Dann probier den phantastischen Structured Data Markup Helper aus, der dir dabei hilft, dein HTML zu bearbeiten. Du wirst dich wundern, wie leicht es geht.

Bonus-Tipp: Wenn du noch einen Schritt weitergehen willst, sieh dir Googles ausführlichen Markup-Artikel an.

3. Teile deine Businessdaten mit deinen Lesern

Leser lieben Geschichten, und vor allem lieben sie es, mitreißende Geschichten mit ihren Freunden zu teilen. Das Startup-Unternehmen Groove für technischen Support machte diese Erfahrung, als sie ihren Blog einem Relaunch unterzogen, um ihre Geschichte als Startup-Unternehmen zu erzählen, das seinen Umsatz von $ 30.000 pro Monat auf mehr als $ 100.000 pro Monat bringen wollte.

Die Social-Sharing-App Buffer ist ein weiteres Unternehmen, das seine Geschichte mit einem Content Hack bezüglich ihrer Geschäftsdaten veröffentlicht. Über die Anfänge als Startup hinaus teilt Buffer jedes Detail zu ihrem Unternehmen auf ihrer Webseite mit, inklusive ihrer Mitarbeiter-Gehälter.

 

Der Offene Blog von Buffer liefert wöchentlich Content zu dem Unternehmen, inklusive des Umsatzes, des Webseiten-Traffics und den wichtigsten Geschäftszahlen. Das Unternehmen präsentiert seinen Content sogar in Echtzeit anhand eines öffentlichen Dashboards.

Content marketing: Buffer finance metrics
Buffer’s finance metrics. Click for larger image.

Für die einen ist diese Strategie vielleicht zu extrem, für die anderen handelt es sich um einen brillanten Content Marketing Hack.

Indem Buffer internen, datenbasierten Content teilt, öffnet sich das Unternehmen für ein ganz anderes Publikum und neue Traffic-Quellen. Ohne Zweifel gibt es mentale Barrieren, seine „privaten“ Daten öffentlich zugänglich zu machen, aber die Leser werden die Transparenz zu schätzen wissen.

4. Erhöhe die Ladegeschwindigkeit deines Contents

Wir bringen Ladegeschwindigkeit fast nie mit Traffic in Verbindung, aber sie gehören zusammen.

Matt Cutts, einer der offiziellen Sprecher für Google Search hat verdeutlich, dass die Ladegeschwindigkeit einer Seite ein Faktor ist, den Google für das Such-Ranking benutzt. Darüber hinaus verlässt der durchschnittliche Besucher eine Webseite nach etwa 10-20 Sekunden, wenn er das Gefühl hat, dass seine Bedürfnisse nicht behandelt werden.

Du willst diesen Zeitraum nicht mit dem Laden deiner Webseite verschwenden.

Ein guter Ort, um damit anzufangen, ist Googles Leitfaden für zur Erhöhung der Geschwindigkeit, der mehrere Hinweise zur Optimierung von Webseiten-Geschwindigkeit auflistet.

Wenn du WordPress für deine Webseite benutzt, dann schau dir Plugins wie W3 Total Cache sind Hammy an, um Bilder anzupassen. Außerdem ist CloudFlare ein Unternehmen zu Internet-Performance und Sicherheit, das Unterstützung zur Ladegeschwindigkeit bieten.

Die Webseitengeschwindigkeit zu erhöhen ist etwas kompliziert, aber lohnenswert. Der Online-Verkäufer Shopzilla reduzierte seine Ladegeschwindigkeit von sieben auf zwei Sekunden und erzielte eine Zunahme von 25% beim Seitenabruf und eine Umsatzsteigerung von 7%-12%. Kein schlechtes Ergebnis für einen keinen Kraftaufwand.

5. Gib altem Content eine neue Aufgabe

Eine gute Möglichkeit, um Evergreen Content (also Content, der mit der Zeit keine Aktualität einbüßt) eine längere Lebensdauer zu verleihen, ist, einen einfachen automatischen E-Mail-Kurs einzurichten, der Abonnenten nach und nach zugestellt wird.

Indem wir „altem Content“ auf diesem Weg neues Leben eingehaucht haben, konnten wir Tausende neuer Leads erzielen.

Wir haben zum Beispiel eine Kombination aus unseren besten Blogposts für unseren Kurs zum Thema 6 kostenlose Marketing-Tipps neu zusammengestellt und verpackt. Genauso ist der Kurs zu Landing-Page-Conversions eine Erweiterung des E-Books „Der ultimative Guide zur Optimierung von Landing Pages“.

Der einfachste Weg, damit anzufangen, ist, ein häufiges Thema auf deinem Blog auszuwählen und eine Gruppe von Posts zu finden, die deinem gewählten Thema entsprechen. Als Nächstes bündle deine Posts auf deinem E-Mail-Konto als automatische Antwort, sodass sie nach und nach an deine Abonnenten versendet werden.

Stell eine speziell dafür eingerichtete Landing Page für diesen Kurs her und fang an, sie zu promoten. Bald wirst du bemerken, dass automatisierte Online-Kurse Content-Elemente sind, die von alleine zu mehr Ergebnissen führen.

6. Reposte deinen Content auf Medium

Medium hat großen Eindruck in der Content Welt durch ihre Community-orientierten Ansatz im Content Publishing hinterlassen. Sein wunderbares Interface erlaubt Nutzern, mit anderen guten Autoren zusammen Texte zu verfassen.

Außerdem ist es ein guter Ort, um ab und zu seinen Content zu reposten. Buffer hat kürzlich die Medium-Plattform verwendet, um sowohl alten als auch neuen Content zu teilen.

Aus Neugier probierten wir diese neue Methode selbst aus.

Hocherfreut stellten wir fest, dass wir 144 weitere Abrufe bekamen, wenn wir einen – in diesem Fall neueren– Post auf Medium teilten. Nicht schlecht für so wenig Aufwand.

7. Promote deinen Content mehr als nur einmal in den sozialen Medien

Seinen Content mehr als einmal in den sozialen Medien zu teilen, stößt auf geteilte Meinungen.

Einige Menschen sind keine Anhänger dieser Praxis, aber über Fakten lässt sich nicht leicht streiten. Vor einiger Zeit teilte ich die Strategie meines Startups darüber, wie man Blogcontent in den sozialen Medien promotet. Ratet mal, wie viele Beschwerden ich dafür erhielt?

Keine einzige.

In Wahrheit stört es niemanden, bzw. merkt keiner, dass du deinen Content mehr als einmal postest, solange du dich nicht wie ein Spammer benimmst. Du solltest deine Nachrichten nicht zu schnell nacheinander versenden und deswegen einen Zeitplan für alle deine Konten in den sozialen Netzwerken erstellen.

Ein gut organisierter Plan könnte zum Beispiel so aussehen:

  1. Nachricht im sozialen Netzwerk abschicken, wenn der Blogpost live geschaltet wird.
  2. Weitere Nachrichten innerhalb der nächsten 2-3 Stunden an deine Konten schicken.
  3. Nachrichten werden in den angebrachten sozialen Kanälen noch einmal am nächsten Tag geteilt.
  4. Eine weitere Serie von Botschaften wird für die folgende Woche vorgemerkt und gesendet.
  5. Weitere soziale Nachrichten werden für den folgenden Monat vorgemerkt.  
  6. Weitere Nachrichten können optional für die nächsten drei Monate oder auch danach  eingetragen werden.

8. Entwickle einen Kalender für Gast-Blogeinträge

Vielleicht hast du vor einiger Zeit das Gerücht gehört, dass Gast-Blogeinträge gestorben sind, aber das stimmt nicht. Sie werden nur falsch verstanden.

Gast-Blogeinträge sind ein uralter Content Hack. Als Tool zum Linkaufbau ist diese Methode wahrscheinlich veraltet. Gleichzeitig ist sie aber immer noch sehr aktuell, wenn es darum geht, Vertrauen und Bewusstsein für deine persönliche Marke aufzubauen. Wenn du es richtig anstellst, sind Gastartikel in Blogs immer noch eine sehr wirkungsvolle Methode für Promotion und professionelles Networking.

Bei meinem Startup haben wir seit dem Launch eine aggressive Gastartikel-Blog-Kampagne durchgeführt und es gibt keinen Tag, an dem sie sich nicht auszahlt. Viele unserer besten Empfehlungen stammen aus Gastposts.

Außerdem helfen uns Gastposts dabei, unseren Online-Einfluss zu erweitern. Zum Beispiel führte dieser Post auf Unbounce von vor einigen Wochen zu Tausenden Tweets und Shares, wie auch zu vielen neuen Social-Media-Followern und E-Mail-Abonennten.

Gastartikel in Blogs eignen sich immer noch sehr gut als Content Marketing Hack – solange du sie benutzt, um deinen Einfluss zu vergrößern und als SEO-Taktik.

9. Verstehe was Content Marketing ist… und was nicht

Jeder weiß, dass Content Marketing Traffic produzieren kann, wenn es gut ausgeführt wird, aber das funktioniert nicht über Nacht.

Es ist ein guter Anfang, das Meiste aus jedem Content-Element, das du herstellst, herauszuholen, aber du musst dir auch klar sein, dass Content Marketing seine Zeit braucht.

Content marketing's greatest misconception
The all-too-common content marketing misconception. Click for larger image.

Rand Fishkin of Moz brachte es hier auf den Punkt.

Bei Content Marketing geht es nicht darum, jemanden einmal auf deine Seite zu lenken und direkt als Kunden zu gewinnen. Es geht darum, die Besucher immer und immer wieder zurückzuholen. Ziel ist es, ein Vertrauensverhältnis zu deinem Publikum aufzubauen und sie auf lange Sicht als Kunden zu halten.

Das heißt, einer der größten Content Marketing Hacks aller Zeiten besteht daraus, einfach den besten Content wie möglich herzustellen – Content, der besser ist, als alles, was je vorher produziert wurde.

Unbounce Lese-Tipp: So erklimmt dein Content die Spitze der Google-Suchergebnisse

Bevor du deinen nächsten Content erstellst, recherchiere erst die Konkurrenz: Was sind die 10 besten Resultate bei einer Google-Suche für deinen Bereich?

Dann frag dich, wie dein Content verbessert werden könnte.

Eine größere Anzahl an Wörtern?

Ausführlicher?

Mehr Videos oder Bilder?

Beim Content Marketing Hacking geht es nicht nur um Tricks und Spielereien. Manchmal ist es einfach harte Arbeit und man verbringt viel Zeit damit, in die Tasten zu hauen. Sorge dafür, dass deine Content Marketing Hacks auf hochwertigem Content aufbauen und du dir damit extrem viel Traffic garantierst, auch wenn sich dieser Prozess über einen längeren Zeitraum erstrecken sollte.

Du suchst noch mehr Inspiration, um deinen Traffic zu steigern? Sichere dir deinen Platz im SEO-Unwebinar von Stephanie Fischer: 

Über Garrett Moon
Garrett Moon ist der Gründer von CoSchedule, einem WordPress Redaktionskalender, mit dem du deine Blog Posts und Social Media per Drag-and-Drop an einem Ort verwaltest. Verbinde dich mit ihm auf Twitter oder Google+.
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  • Toller Artikel und vor allem wieder sehr übersichtlich zusammengefasst.

    Vor allem die Social Media Schiene wird in Zukunft noch mehr an Bedeutung gewinnen (im Bezug auf Content Marketing).
    Bin wirklich sehr gespannt wie sich das noch entwickeln wird und was für
    Plattformen in Zukunft in diesem Bereich aktuell sein werden.

    Was ist eigentlich deine Meinung zum Thema Snapchat?
    Ist ja gerade stark im kommen, wäre auch mal interessant darüber ein Bericht
    zu lesen :)

    Beste Grüße, Tim

    • Ben Harmanus

      Hallo Tim,

      ich antworte stellvertretend für unseren Gastautor Garret Moon.

      Social Media ist ein ganz wichtiger Kanal der Content Distribution. Vor allem, wenn man einen Blog aufbaut kann man so praktisch aus dem Nichts das gewünschte Publikum erreichen (entweder durch sehr viel Engagement in der Community, mit Budget – oder natürlich beidem in Kombination).

      Unser Content Marketing würde ohne Social, speziell Twitter, ganz anders aussehen. In jedem Fall weniger interaktiv.

      Ich muss zugeben: Snpachat, WhatsApp und Slack beobachten wir, aber noch sind sie bei uns keine Kanäle, die wir einsetzen. Wenn Social, dann richtig. Nichts ist schlimmer als ungenutzte Kanäle…

      Wie würdest du Snapchat nutzen? Kennst du gute Beispiele?

      Viele Grüße, Ben

  • Hey, super Beitrag, Danke!

    Ich hatte bzgl. Seitenladegeschwindigkeit (Punkt 4) einen dedizierten Beitrag geschrieben (3 Tools, mit denen man die Ladegeschwindigkeit erhöhen kann). Wenn das für Euch von Interesse ist, würde ich Euch den gerne per Flaschenpost oder so zukommen lassen :)

    Keep up the good work!
    Marc

    • Ben Harmanus

      Hi Marc,

      habe mich in eurem Blog umgesehen und finde den Artikel über kostenlosen Traffic aus Foren sehr interessant. Werde diesen fleißig über unseren Twitter-Kanal teilen.

      Weitere Vorschläge gerne an meine E-Mail-Adresse,

      Grüße, Ben