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    Digital Marketing Kickoff 2017

    6 Dinge, die wir alle im Social Media Marketing lassen sollten

    Stop! Diese 6 Dinge musst du im Social Media Marketing lassen!

    Ich liebe Social Media. Ich lebe Social Media! Ich meine, ich lebe buchstäblich davon.

    Social Media zu arbeiten bedeutet, schwierige Gewässer zu navigieren. Contests, die einmal der Hit und das nächste Mal ein totaler Flop sind, die wohlbekannte Beschränkung auf 140 Zeichen, ein wütender Facebook-Kommentar mitten am Wochenende, wenn du bereits ein paar Bier intus hast…

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    Es gibt ständig neue Fehler, die man machen kann. Dinge, die man zurechtfummelt, und No-Gos, die man zu lernen hat (und für die man Lehrgeld zahlt).

    Es gibt jedoch auch Social-Media-Lektionen, die einfach zu lernen sind. Zum Beispiel, indem man einen Blog-Eintrag liest.

    Hier sind sechs Social Media Marketing No-Gos, denen du unbedingt den Laufpass geben solltest.

    1. Automatische Benachrichtigungen

    Du hast das bestimmt schon mal erlebt. Du folgst einer Person oder einem Unternehmen auf Twitter und eine Nanosekunde später landet eine „Danke fürs Folgen“-Nachricht mit Wink zu der Webseite, der Facebook-Seite, dem Blog oder [hier Link zur Eigenwerbung einfügen] in deiner Mailbox.

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    Ja, genau deshalb gibt es animierte Gifs…

    BEI ALLER LIEBE – LASS ES SEIN!

    Automatische Benachrichtigungen haben in der Social Media nichts zu suchen. Es gibt wirklich nichts, was ich mehr hasse und ich wette, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da. Gut, eine echte Wette ist das wohl nicht. Ich weiß, dass es so ist.

    Liebe automatische Benachrichtigungen, es tut mir sehr leid, aber euch mag niemand.

    Theoretisch mag das ja alles ganz toll klingen: Tritt sofort in einen Dialog mit deinen Followern! Zeig ihnen deinen hilfreichen Content! Führ sie zu deiner Webseite! Eine Win-Win-Situation auf allen Ebenen! Ja, sicher. Aber weißt du, was sich sonst noch so in der Theorie gut angehört hat? QR Codes.

    Tech Inbound Sessions

    Jetzt mal im Ernst: Automatische Benachrichtigungen wirken armselig, distanziert und realitätsfremd. Nun, ich bin mir sicher, dass es auch Menschen gibt, die dir weismachen wollen, dass sie durch automatische Benachrichtigungen ihre Follower-Zahl gesteigert oder Leads gewonnen haben. Das Risiko, bei deinen Followern einen schlechten Nachgeschmack zu hinterlassen, ist jedoch viel zu hoch. Für jede Reaktion, die du erhältst, gibt es höchstwahrscheinlich 50 andere Leute wie mich, denen die Haare zu Berge stehen und die sich fragen, wann die Nachricht endlich zu dir durchdringt. Es gibt kein Patentrezept für die Social Media. Man kann jedoch pauschal sagen, dass man mit Aufrichtigkeit immer am längeren Hebel sitzt, wenn es darum geht, das Vertrauen deiner Community zu gewinnen und eine Kundenbeziehung aufzubauen. Und diese Canned Responses – vordefinierte, selbstsüchtige, überdeutlich-nicht-von-einer-echten-Person-gesendete Benachrichtigungen – sind eben alles andere als aufrichtig.

    2. Der Social Media Hashtag-Overload

    Hashtags kann man fast mit Social Media gleichsetzen. Super geeignet, um deine Beiträge zu kategorisieren, Unterhaltungen zu finden und dich daran zu beteiligen, deine Kampagnen unter ein bestimmtes Thema zu stellen… oder, um bei Verwendung in Offline-Gesprächen massenhaftes Augenrollen zu bewirken.

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    Es ist halt oft zu viel des Guten. Das merkt man auch nach einem Marshmallow-Grillabend meist erst zu spät. Man kann’s mit den Hashtags auch übertreiben. Dadurch wirkt entweder deine Message verworren und unverständlich oder du wirkst, als ob du krampfhaft und verzweifelt neuen Followern hinterherjagst, statt dich mit deinem bestehenden Publikum zu beschäftigen. Hashtags werden meist für eine derart schwammige Auswahl an Wörtern gesetzt, dass Sinn und Zweck verloren gehen… 

    Unbounce Social Media Landing Page Message Match

    Quelle: socialated.com Auf Twitter solltest du nach Möglichkeit höchstens zwei Hashtags pro Tweet verwenden. Und die wollen strategisch gesetzt sein. Markiere in deiner Message nur die Keywords mit einem Hashtag, die im Kontext mit deinem Produkt, deiner Branche oder deinem Unternehmen stehen. 

    3. Universales Publishing in allen Netzwerken

    Nicht zu verwechseln mit meinem Erzfeind automatische Benachrichtigungen, ist das automatisierte Publishing – die geplante Publikation von Posts zu einem späteren Zeitpunkt – das Beste überhaupt und für jedwede Tätigkeit in oder mit der Social Media überhaupt nicht wegzudenken.

    Automatisiertes Publishing spart Unmengen an Zeit, Energie und grauen Haare (Shout Out an Buffer und Hootsuite und danke, dass Ihr meinen Job einfacher gemacht habt).

    Das ist alles schön und gut. Denselben Beitrag unverändert für alle Social-Media-Kanäle einzustellen, ist jedoch ein Garant für dieses Szenario:

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    Ich nehme an, dass dieses Update auf Twitter eingestellt und von da aus ein gleichzeitiger Beitrag auf LinkedIn ausgelöst wurde (wo ich den Beitrag gesehen habe). So erscheinen dann eben ein merkwürdiges „0 Kommentare“-Bild und Hashtags, die von der Plattform nicht unterstützt werden. Voll daneben!

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    Bei deinen persönlichen Accounts ist dir die Formatierung der geteilten Posts wahrscheinlich egal. Wenn‘s um Business geht, sollten die Beiträge jedoch unbedingt für das jeweilige Netzwerk optimiert sein.

    Jedes Social Network ist einzigartig und spielt nach eigenen Regeln und wenn du dafür sorgst, dass deine Updates richtig angezeigt werden, bist du deinem Ziel von mehr Klicks und mehr Beteiligung schon einen Schritt näher.

    Ein dynamisches Bild auf Facebook oder Tags für die richtigen Personen auf Google Plus machen einen großen Unterschied. Außerdem zeigst du so, dass du dein Publikum genug schätzt, um deinen Usern ein reizvolleres Erlebnis zu bieten. Daumen hoch für die Wertschätzung!

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    4. Schlechter Umgang mit negativem Feedback

    Dem Internet-Troll sind wir alle schon mal begegnet – praktisch die Online-Version von Opa Simpson.

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    Um die Trolle geht es hier aber nicht. Die haben kein Problem mit dir – auch Online-Aggros sind nur ein stummer Schrei nach Liebe. Oder das Ergebnis von Verhätschelung…

    Was ich hier meine, sind diese weniger netten Kommentare, frustrierten Fragen oder Kritiken von ganz normalen Menschen, mit denen sich jedes Business auseinandersetzen muss.

    Auf negatives Feedback zu antworten ist schwierig und wenn man es mit einer besonders wütenden Person zu tun hat fühlt man sich dabei ganz sicher nicht wohl.

    Da musst du dich eben ganz bewusst daran erinnern, dass die meisten Menschen vernünftig sind und einfach nur wollen, dass man ihnen zuhört. Eine ruhige, zeitnahe und vor allem persönliche Antwort erreicht hier viel.

    Wirkt deine Antwort aber gleichgültig, gekünstelt oder defensiv, gräbst du dir damit dein eigenes Grab. OK, irgendeine Antwort ist immer noch besser als gar keine. Wenn du aber kurz vorm Durchdrehen bist, zieh bitte die Notbremse:

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    Das Beispiel oben ist extrem, das gebe ich zu. Dass man seine Kunden nicht beleidigt, sagt einem eigentlich schon ein gesunder Menschenverstand.

    Aber selbst der kleinste Anflug von Verachtung oder Unlust kann – genau wie das Ausbleiben einer Antwort – deine Kundenbeziehung und deine Brand Reputation schwer schädigen.

    Sprich online mit Menschen wie von Angesicht zu Angesicht und streng dich an, eine Lösung zu finden. Ob du das im Alleingang erledigst oder den User an ein kompetenteres Teammitglied weiterleitest, ist dabei nebensächlich. Wenn du mit allen Kräften versuchst, jemanden zu verstehen und ihm zu helfen, fühlt er sich auch ernst genommen.

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    Pro-Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, schließ die Augen und versetz dich in die Position von Amy’s Baking Company. Dann mach genau das Gegenteil.

    5. Content, der sich schwer in Social Media teilen lässt

    Content für die Social Community von Unbounce zusammenzustellen spielt in meinem Job eine große Rolle. Ich besuche tagtäglich unzählige Blogs und freue mich darauf, richtig gute Beiträge mit unserem Publikum zu teilen. Das Komische daran ist, dass viele Blogs nicht auf mich vorbereitet sind.

    Wenn ich bereit bin, einen Artikel zu teilen, will ich mich mit diesen beiden Dingen nicht rumquälen:

    1. Nach Share-Buttons zu suchen
    2. Nach einem Twitter Handle zu suchen
    Unbounce: 6 Dinge, die wir alle im Social Media Marketing lassen sollten
    Bildquelle: Giphy.com

    Ja, ja, ich weiß… meine Probleme hättest du gerne. Und auf meiner Seite beseitigt die Buffer Extension dieses Problem auch größtenteils. Aber jetzt mal von Marketer zu Marketer: Man muss kein Genie sein, um seinen Content so zu optimieren, dass er möglichst einfach geteilt werden kann.

    Und dazu gehört eben auch, dass einem die Share-Icons auf der ganzen Seite regelrecht ins Auge springen, dass die Headline des Posts oder der eigene Nachricht bereits eingegeben ist (und inklusive Link weniger als 140 Zeichen zählt) und dass der Twitter Handle von deinem Business angezeigt wird, sodass der Beitrag automatisch dir zugeschrieben wird.

    Wenn du noch keine Share-Icons installiert hast, versuchs mal mit AddThis oder ShareThis.

    6. Social Campaigns ohne eigene Landing Page

    Hier bei Unbounce dreht sich natürlich alles um Landing Pages – und nicht nur, weil das unser Produkt ist. Sondern, weil sie einen echten Zweck verfolgen und diesen extrem gut erfüllen.

    Mit einer Landing Page kannst du deine Besucher zu einer zielgerichteten Page führen, die ihre spezifischen Wünsche oder Bedürfnisse anspricht.

    Stell dir vor, du vertrittst ein Software-Unternehmen. Wenn der User auf die Facebook-Anzeige für deine neueste Feature klickt, landet er auf deiner Homepage. Autsch! Ja, hier findet er unzählige Informationen über dein Produkt – er ist verwirrt und springt höchstwahrscheinlich wieder ab.

    Landet er aber stattdessen auf einer dedizierten Landing Page, die sich ausschließlich auf diese eine neue Feature und einen Call To Action konzentriert, wird der Besucher neugierig und deine Chancen auf eine Conversion erhöhen sich drastisch.

    Unbouncerin Tia Kelly erklärt das alles im Detail (und mit Beispielen) in ihrem genialen Post in unserem amerikanischen Blog und zeigt, warum du am Ende allein da stehst, wenn du Social Traffic zu deiner Homepage schickst.

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    Konzentrier dich auf das, was funktioniert

    Die Social Media-Landschaft ändert sich ständig und somit auch die Best Practice für den Dialog mit unseren Followern und den Ausbau unserer Community.

    Wenn wir lernen, was funktioniert und was nicht, sind wir auch dafür verantwortlich, schlechte Taktiken auszumerzen und uns auf die guten zu konzentrieren. In anderen Worten: Finde heraus, was funktioniert. Und halte dich daran.

    Hab ich noch was vergessen? Was bringt dich beim Social Media Marketing sonst noch auf die Palme?

    — Hayley Mullen

    Dieser Artikel wurde für den amerikanischen Unbounce Blog von unserer globalen Community Managerin Hayley Mullen verfasst. Unbouncer Ben Harmanus hat den Beitrag für unseren deutschen Blog angepasst.

    Fragen oder Anregungen kannst du wahlweise an Hayley (Englisch) oder Ben (Deutsch) richten.

    Über Hayley Mullen
    Hayley ist unser Community Manager im Unbounce HQ. Wenn sie nicht mit Unbouncern über Social Media kommuniziert, schaut sie fragwürdige Reality Shows oder streichelt Hunde von Fremden irgendwo in Vancouver. Verbinde dich mit Hayley auf LinkedIn oder "Hi" auf Twitter.
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