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    Digital Marketing Kickoff 2017

    7 ungewöhnliche E-Mail-Betreffzeilen, um deine Öffnungsrate anzuheben

    7 ungewöhnliche E-Mail Betreffzeilen, die dir helfen, deine Öffnungsrate anzuheben
    „Wow, diese E-Mail-Betreffzeilen stärken deine Öffnungsraten, wenn du anfängst zu üben!“ Bild: Pixabay.
    Psst: Dieser Post wurde ursprünglich 2013 veröffentlicht, aber seitdem wir mit unserem Unbounce-Marketing-Blog gestartet sind, ist dieser Beitrag zu einem unserer erfolgreichsten Posts überhaupt geworden. Deshalb haben wir ihn überarbeitet und aufgefrischt. Viel Spaß beim Lesen!

    Das Erste, was ich nach dem Aufwachen mache, ist, nach meinem Telefon zu greifen und meine E-Mails durchzugehen.

    Ich lösche dann alle unwichtigen Mails, damit mich später im Büro ein aufgeräumter Posteingang erwartet.

    Wenn ich aber eine Betreffzeile sehe, die meine Aufmerksamkeit auf sich zieht, dann lese ich die E-Mail sofort.

    Das ist die Macht der E-Mails.

    Soziale Netzwerke kommen und gehen, aber E-Mail-Marketing war und ist immer noch eine großartige Möglichkeit, sich mit seinem Publikum zu verbinden, auszutauschen und Conversions zu erzielen.

    Aber wie können wir uns von dem ganzen Lärm und den riesigen Mengen Spam absetzen, die den Posteingang deiner zukünftigen Kunden täglich überfluten?

    Schauen wir uns dazu sieben wirkungsvolle Betreffzeilen an, die du verwenden kannst, um deine Abonnenten leichter zu erreichen.

    1. Deine GROSSARTIGEN Fotos

    Ich habe die obige E-Mail-Betreffzeile im Zuge einer Kaltakquise verwendet und eine Öffnungsrate von 70% und eine Conversion Rate von 20% erreicht.

    Weil es sich um eine Kaltakquise handelte, wollte ich sichergehen, dass ich dem Empfänger im E-Mail-Text mitteile, wo ich seine Fotos gesehen hatte, um dann kurz das Unternehmen vorstellen.

    Diese Betreffzeile zeigt, dass man die Aufmerksamkeit des Empfängers sehr gut durch Komplimente gewinnen kann. Allerdings solltest du darauf achten, dass du deine Empfänger mit dieser Betreffzeile nicht erst anlockst und dann versuchst, ihnen deine Dienstleistungen zu verkaufen.

    Ich verwende gerne Komplimente, wenn ich jemanden rekrutieren oder eine einflussreiche Person für meinen Podcast interviewen möchte.

    Kernpunkte:

    • Mit Komplimenten sicherst du dir einen Vorteil.
    • NICHT mit falschem Köder anlocken. Benutze zum Beispiel nicht die Betreffzeile „Deine GROßARTIGE Webseite“, um dann deine SEO-Dienste verkaufen zu wollen.
    • Komplimente setzt du am besten ein, um jemanden zu rekrutieren oder eine einflussreiche Person für deinen Podcast, Blog oder deine Webshow einzuladen.
    Unbounce_E-Mail-Betreffzeilen.pdf

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    2. Haben wir dich gelangweilt?

    Hab keine Angst davor anders zu sein! Probiere auch mal Betreffzeilen die keiner erwartet.
    Haben wir dich gelangweilt? Bild: Pixabay.

    Sperry Van Ness hat diese Betreffzeile verwendet.

    Zum damaligen Zeitpunkt hatten sie eine durchschnittliche Öffnungsrate von 30% über dem Branchendurchschnitt. Das Unternehmen ging allerdings davon aus, dass es fast immer die gleichen Menschen waren, die ihre E-Mails öffneten.

    Daher verfassten sie eine E-Mail mit der Betreffzeile „Haben wir dich gelangweilt?„, um ihren Verteiler neu aufzustellen.

    Im ersten Absatz ging es darum, wie viele Abonnenten ihre Newsletter nicht öffneten.

    Sperry Van Ness fragte dann alle Abonnenten, ob sie im Verteiler bleiben wollten oder ob das Unternehmen seine Benachrichtigungen auf eine bestimmte Art verbessern sollte.

    Die Öffnungsrate schnellte auf über 50% hoch und überraschenderweise kündigten nicht so viele Abonnenten den Newsletter wie angenommen.

    Im Gegenteil – manche Menschen entschuldigten sich sogar dafür, dass sie sich nicht häufiger gemeldet hatten.

    Kernpunkte:

    • Probiere eine Betreffzeile aus, die keiner erwartet.
    • Eine Frage in der Betreffzeile ist eine großartige Möglichkeit, um die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.
    • Hab keine Angst davor anders zu sein.

    3. Wie ich einen KISSmetrics-Blog von 0 auf 350.000 Leser pro Monat brachte

    Neil Patel ist ein Meister der eingängigen Blog-Überschriften.

    Und wenn du seinen Blog per E-Mail-Newsletter abonnierst, siehst du, dass er seine Überschriften auch als Betreffzeilen für seine E-Mails übernimmt.

    Er hat sein erstes Unternehmen sogar mit E-Mail-Marketing aufgebaut. In seinem Blogpost beschreibt er detailliert, wie man mit E-Mail-Marketing sein erstes Unternehmen starten kann. Unbedingt lesen!

    Mir gefällt diese Betreffzeile so gut, weil sie eine Hero-Geschichte erzählt. Jeder will am Anfang ein Publikum aufbauen. Wir haben keine Leser, keine Zuhörer, keine Zuschauer.

    Die Betreffzeile impliziert außerdem, dass Neil strategische Praxisvorschläge anbieten wird, um das eigene Publikum zu vergrößern.

    Kernpunkte:

    • Verwende eine Betreffzeile, die sich auf den aktuellen Unternehmensstand deines Publikums bezieht.
    • Inspiriere deine Leser mit echten Zahlen und zeige ihnen, wie du es geschafft hast, damit sie es dir nachmachen können.

    4. App-Business-Kit (Opt-In-Rate von 60,34%)

    Diese Betreffzeile hat Trey Smith von GameAcademy kürzlich verwendet, um seinen kostenlosen App-Baukasten für Unternehmen zu promoten. Trey verwendete diese Überschrift am nächsten Tag als Betreffzeile einer Follow-Up-Mail.

    Die Op-In-Rate von 60,34% hat mich sofort neugierig gemacht.

    In der E-Mail erklärt Tray, dass er fünf verschiedene Landing Pages einem A/B-Test unterzogen hatte, und dass die Überschrift der Mail eine beeindruckende Conversion Rate von 60,34% erzielte. Da hat man gleich Lust, die Landing Page anzuklicken, oder?

    Er erklärt weiter, dass es eine der höchsten Conversion Rates war, die er je gesehen hatte.

    Zum Schluss geht er auf die kostenlosen App-Baukasten ein und schließt mit einem CTA, bei dem man den Baukasten herunterladen kann (was ich nach der ersten E-Mail bereits gemacht habe).

    Diese Betreffzeile ist großartig, wenn du ein Follow-Up bei all denen, die sich nicht für dein Webinar oder Kurs angemeldet haben oder das E-Book heruntergeladen haben, durchführen möchtest.

    Du musst deine Seiten nicht unbedingt A/B-testen. Du kannst auch einfach die eindrucksvollen Ergebnisse, die dir deine letzte E-Mail eingebracht hat, teilen.

    Kernpunkte:

    • Verwende umwerfende Zahlen in deiner Betreffzeile, um den Leser neugierig zu machen.
    • Statistiken in deiner Betreffzeile sind eine großartige Erinnerung für die, die sich noch nicht mit deinem Produkt oder Service beschäftigt haben.

    5. Pats geheime Methode, um nennenswerten Content zu finden

    Pat Flynn von SmartPassiveIncome verwendete die obige Betreffzeile in seiner ersten Autoresponder-E-Mail. Außerdem bot er GROßARTIGEN Content in dieser E-Mail an. Pat wusste, dass man gleich am Anfang der Beziehung sein Bestes anbieten muss, um sich ein loyales Publikum aufzubauen.

    Und da sein Publikum hauptsächlich aus Bloggern und Online-Marketern besteht, wusste er, dass es uns allen manchmal schwer fällt, Content zu finden, über den man schreiben möchte.

    Deshalb teilt Pat seinen geheimen Tagestipp gleich, nachdem man sich für seinen E-Mail-Newsletter anmeldet. Er weiß, dass er sich deine Aufmerksamkeit für die gesamte Autoresponder-Serie sichern wird, wenn du erst mal diesen Content gelesen hast.

    Kernpunkte:

    • Teile deinen besten Content gleich zu Beginn deiner Autoresponder-Serie.
    • Benutze das Wort „geheim“, um Aufmerksamkeit zu gewinnen, aber setze es vorsichtig ein, um deine Leser nicht zu enttäuschen.

    6. Würdest du den Newsletter gerne abbestellen?

    Ich weiß, was du denkst – das Geld befindet sich im E-Mail-Verteiler! Warum in aller Welt, würde ich jemanden auf die Idee bringen, sich abzumelden?

    Naja, das ist einfach. Wir möchten, dass die Menschen Mitteilungen von uns erhalten wollen.

    Oft erhalten wir E-Mail-Adressen, die über Konferenzen und Webinare generiert wurden. Und obwohl diese Leads sich anfangs möglicherweise für uns interessiert haben, kann es sein, dass sie mittlerweile kein Interesse daran haben, je wieder von uns zu hören.

    Uns ist aufgefallen, dann diese Menschen den Newsletter wahrscheinlich abbestellen werden, wenn man ihnen das nächste Mal irgendeine Art von E-Mail schickt. Daher erleichtern wir es ihnen, indem wir ihnen eine E-Mail zum Abmelden schicken.

    Dadurch sortieren wir all diejenigen, die uns wahrscheinlich nie wieder beauftragen werden, aus unserem Verteiler aus, und gewinnen das Vertrauen all derjenigen, die die E-Mail geöffnet haben und den Newsletter nicht abbestellt haben.

    Sieh dir zu Beispiel Jiro Ono an, den 85-jährigen Sushimeister und Besitzer von Sukiyabashi Jiro, einem Drei-Sterne-Restaurant. Er ist auch durch seinen Auftritt in dem Dokumentarfilm Jiro Dreams of Sushi bekannt.

    Er zieht Sushi-Liebhaber aus der ganzen Welt an, die Monate vorher anrufen und sehr viel Geld dafür zahlen, einen begehrten Platz in seinem 10-Plätze-Restaurant zu ergattern.

    Allerdings gibt es einen Haken. Kunden müssen genau das essen, was Jiro an diesem Tag gerade zubereitet und dürfen dem Sushi nichts hinzufügen, wie etwa Sojasoße oder Wasabi.

    Für ihn ist Sushi eine Kunst und er verbringt Stunden um Stunden damit, jedes Stück perfekt zuzubereiten. Obwohl er leicht ein größeres Restaurant eröffnen und seinen Umsatz verdreifachen könnte, möchte er sich sicher sein, dass er die richtigen Kunden anlockt. Wenn du also nach einer fertigen Sushibox suchst, ist Sukiyabashi Jiro wahrscheinlich nicht der richtige Ort für dich.

    Kernpunkte:

    • Sortiere all diejenigen aus deinem Verteiler aus, die wahrscheinlich nicht mit dir in Aktion treten werden.
    • Hab keine Angst, wagemutig aufzutreten. Damit verdienst du dir das Vertrauen derjenigen, die bleiben.

    7. Steve, wo bist du?

    Diese Betreffzeile habe ich verwendet, um einen letzten E-Mail-Reminder für ein Webinar zu versenden. Es ist die letzte E-Mail in einer Reihe von 4 E-Mails, die ich versende, um ein Webinar zu promoten.

    Mit dieser E-Mail konnte ich eine Öffnungsrate von 43% und eine Chlick-Through-Rate von 15% erzielen. Um dir die Verhältnismäßigkeit zu verdeutlichen: Der Branchendurschnitt liegt bei jeweils 24% und 4% (laut Mailchimp).

    Diese Betreffzeile verwendet den psychologische Trigger namens FOMO (fear of missing out). Dabei handelt es sich um das Gefühl, das man bekommt, wenn man sich von seiner gewohnten sozialen Routine wegbewegt.

    FOMO steht symbolisch für das Zeitalter der Sozialen Medien, das geprägt ist durch Seiten wie Facebook, Twitter und Instagram.

    Wenn wir uns durch Fotos und Status-Updates durchscrollen, haben wir meistens nur Angst etwas zu verpassen, was sowieso nicht auf uns wartet, da wir selber diese Angst erst erschaffen – sagt Dan Ariely, Professor für Psychologie und Verhaltensökonomie an der Duke University und Verfasser von „Denken hilft zwar, nützt aber nichts – Warum wir immer wieder unvernünftige Entscheidungen treffen“.

    Obwohl die Betreffzeile die Aufmerksamkeit des Empfängers auf sich ziehen soll, musst du sicherstellen, dass der Content es dann auch wert ist.

    Kernpunkte:

    1. Individualisiere deine Betreffzeile mit dem Vornamen deines Empfängers, um die Angst, etwas zu verpassen, zu verstärken.
    2. Biete wertvollen Inhalt im Fließtest der E-Mail.

    Trotz der Ausbreitung von sozialen Netzwerken handelt es sich bei E-Mail-Marketing immer noch um ein wirkungsvolles Werkzeug. Die Aufgabe besteht darin, die richtige Betreffzeile zu verfassen, um sich von dem ganzen Lärm abzusetzen und die Aufmerksamkeit deines Lesers zu erhalten.

    Verwende die obige Betreffzeile als Vorlage oder als Inspiration für deine eigenen Ideen.

    Welche erfolgreiche Betreffzeile hast du in der Vergangenheit verwendet? Welche Betreffzeile aus den oben aufgeführten gefällt dir am besten und warum?

    Schreib uns unten einen Kommentar.

    Leitfaden zur Erstellung und Optimierung von Landing Pages

    Dieser Artikel wurde von Christian Kleemann für den deutschsprachigen Blog angepasst. Er freut sich über deinen Kommentar.

    Über Steve Young
    Steve Young ist Direktor im Produktmarketing bei SmartShoot, einem Online-Marktplatz, der Unternehmen und Einzelpersonen mit Freelance-Fotografen und Video-Editoren auf der ganzen Welt verbindet. Folge Steve auf Twitter.
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    • Johannes

      Heißt es nicht „GROSSARTIGEN“ oder „großartigen“. Ich kenne keinen Zeichensatz, bei dem es in den Versalien ein „ß“ gibt.

      • OnlineMarketingSite

        Ja.
        Wenn man darauf achtet typografisch richtig zu gestalten, dann sollte man das ß mit ss ersetzen, weil – wie du schon sagtest gibt es kein großes ß …

        • Auch dir vielen Dank für den Hinweis.

          Liebe Grüße,

          Ben

      • Christian Kleemann

        Hey Johannes,

        da habe ich doch glatt ein großes „ß“ erfunden, also gibt es das jetzt schon ;-)
        Danke für den Hinweis – total überlesen.

        Liebe Grüße
        Chris

      • Hi Johannes,

        Sieht wirklich etwas seltsam aus. Wir haben es korrigiert. Vielen Dank für die Anmerkung.

        Grüße, Ben