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Digital Marketing Kickoff 2016

6 Dinge, die wir alle im Social Media Marketing lassen sollten

Stop! Diese 6 Dinge musst du im Social Media Marketing lassen!

Ich liebe Social Media. Ich lebe Social Media! Ich meine, ich lebe buchstäblich davon.

In der Social Media zu arbeiten bedeutet schwierige Gewässer zu navigieren. Contests, die einmal der Hit und das nächste Mal ein totaler Flop sind, die wohlbekannte Beschränkung auf 140 Zeichen, ein wütendes Facebook-Kommentar mitten am Wochenende, wenn du bereits ein paar Bier intus hast…

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Es gibt ständig neue Fehler, die man machen kann. Dinge, die man zurechtfummelt, und No-Gos, die man zu lernen hat (und für die man Lehrgeld zahlt).

Es gibt jedoch auch Social-Media-Lektionen, die einfach zu lernen sind. Zum Beispiel, indem man einen Blog-Eintrag liest.

Hier sind sechs Social Media Marketing No-Gos, denen du unbedingt den Laufpass geben solltest.

1. Automatische Benachrichtigungen

Du hast das bestimmt schon mal erlebt. Du folgst einer Person oder einem Unternehmen auf Twitter und eine Nanosekunde später landet eine „Danke fürs Folgen“-Nachricht mit Wink zu der Webseite, der Facebook-Seite, dem Blog oder [hier Link zur Eigenwerbung einfügen] in deiner Mailbox.

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Ja, genau deshalb gibt es animierte Gifs…

BEI ALLER LIEBE – LASS ES SEIN!

Automatische Benachrichtigungen haben in der Social Media nichts zu suchen. Es gibt wirklich nichts, was ich mehr hasse und ich wette, ich stehe mit dieser Meinung nicht alleine da. Gut, eine echte Wette ist das wohl nicht. Ich weiß, dass es so ist.

Liebe automatische Benachrichtigungen, es tut mir sehr leid, aber euch mag niemand.

Theoretisch mag das ja alles ganz toll klingen: Tritt sofort in einen Dialog mit deinen Followern! Zeig ihnen deinen hilfreichen Content! Führ sie zu deiner Webseite! Eine Win-Win-Situation auf allen Ebenen! Ja, sicher. Aber weißt du, was sich sonst noch so in der Theorie gut angehört hat? QR Codes.

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Jetzt mal im Ernst: Automatische Benachrichtigungen wirken armselig, distanziert und realitätsfremd. Nun, ich bin mir sicher, dass es auch Menschen gibt, die dir weismachen wollen, dass sie durch automatische Benachrichtigungen ihre Follower-Zahl gesteigert oder Leads gewonnen haben. Das Risiko, bei deinen Followern einen schlechten Nachgeschmack zu hinterlassen, ist jedoch viel zu hoch. Für jede Reaktion, die du erhältst, gibt es höchstwahrscheinlich 50 andere Leute wie mich, denen die Haare zu Berge stehen und die sich fragen, wann die Nachricht endlich zu dir durchdringt. Es gibt kein Patentrezept für die Social Media. Man kann jedoch pauschal sagen, dass man mit Aufrichtigkeit immer am längeren Hebel sitzt, wenn es darum geht, das Vertrauen deiner Community zu gewinnen und eine Kundenbeziehung aufzubauen. Und diese Canned Responses – vordefinierte, selbstsüchtige, überdeutlich-nicht-von-einer-echten-Person-gesendete Benachrichtigungen – sind eben alles andere als aufrichtig.

2. Der Social Media Hashtag-Overload

Hashtags kann man fast mit Social Media gleichsetzen. Super geeignet, um deine Beiträge zu kategorisieren, Unterhaltungen zu finden und dich daran zu beteiligen, deine Kampagnen unter ein bestimmtes Thema zu stellen… oder, um bei Verwendung in Offline-Gesprächen massenhaftes Augenrollen zu bewirken.

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Es ist halt oft zu viel des Guten. Das merkt man auch nach einem Marshmallow-Grillabend meist erst zu spät. Man kann’s mit den Hashtags auch übertreiben. Dadurch wirkt entweder deine Message verworren und unverständlich oder du wirkst, als ob du krampfhaft und verzweifelt neuen Followern hinterherjagst, statt dich mit deinem bestehenden Publikum zu beschäftigen. Hashtags werden meist für eine derart schwammige Auswahl an Wörtern gesetzt, dass Sinn und Zweck verloren gehen… 

Unbounce Social Media Landing Page Message Match

Quelle: socialated.com Auf Twitter solltest du nach Möglichkeit höchstens zwei Hashtags pro Tweet verwenden. Und die wollen strategisch gesetzt sein. Markiere in deiner Message nur die Keywords mit einem Hashtag, die im Kontext mit deinem Produkt, deiner Branche oder deinem Unternehmen stehen. 

3. Universales Publishing in allen Netzwerken

Nicht zu verwechseln mit meinem Erzfeind automatische Benachrichtigungen, ist das automatisierte Publishing – die geplante Publikation von Posts zu einem späteren Zeitpunkt – das Beste überhaupt und für jedwede Tätigkeit in oder mit der Social Media überhaupt nicht wegzudenken.

Automatisiertes Publishing spart Unmengen an Zeit, Energie und grauen Haare (Shout Out an Buffer und Hootsuite und danke, dass Ihr meinen Job einfacher gemacht habt).

Das ist alles schön und gut. Denselben Beitrag unverändert für alle Social-Media-Kanäle einzustellen, ist jedoch ein Garant für dieses Szenario:

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Ich nehme an, dass dieses Update auf Twitter eingestellt und von da aus ein gleichzeitiger Beitrag auf LinkedIn ausgelöst wurde (wo ich den Beitrag gesehen habe). So erscheinen dann eben ein merkwürdiges „0 Kommentare“-Bild und Hashtags, die von der Plattform nicht unterstützt werden. Voll daneben!

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Bei deinen persönlichen Accounts ist dir die Formatierung der geteilten Posts wahrscheinlich egal. Wenn‘s um Business geht, sollten die Beiträge jedoch unbedingt für das jeweilige Netzwerk optimiert sein.

Jedes Social Network ist einzigartig und spielt nach eigenen Regeln und wenn du dafür sorgst, dass deine Updates richtig angezeigt werden, bist du deinem Ziel von mehr Klicks und mehr Beteiligung schon einen Schritt näher.

Ein dynamisches Bild auf Facebook oder Tags für die richtigen Personen auf Google Plus machen einen großen Unterschied. Außerdem zeigst du so, dass du dein Publikum genug schätzt, um deinen Usern ein reizvolleres Erlebnis zu bieten. Daumen hoch für die Wertschätzung!

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4. Schlechter Umgang mit negativem Feedback

Dem Internet-Troll sind wir alle schon mal begegnet – praktisch die Online-Version von Opa Simpson.

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Um die Trolle geht es hier aber nicht. Die haben kein Problem mit dir – auch Online-Aggros sind nur ein stummer Schrei nach Liebe. Oder das Ergebnis von Verhätschelung…

Was ich hier meine, sind diese weniger netten Kommentare, frustrierten Fragen oder Kritiken von ganz normalen Menschen, mit denen sich jedes Business auseinandersetzen muss.

Auf negatives Feedback zu antworten ist schwierig und wenn man es mit einer besonders wütenden Person zu tun hat fühlt man sich dabei ganz sicher nicht wohl.

Da musst du dich eben ganz bewusst daran erinnern, dass die meisten Menschen vernünftig sind und einfach nur wollen, dass man ihnen zuhört. Eine ruhige, zeitnahe und vor allem persönliche Antwort erreicht hier viel.

Wirkt deine Antwort aber gleichgültig, gekünstelt oder defensiv, gräbst du dir damit dein eigenes Grab. OK, irgendeine Antwort ist immer noch besser als gar keine. Wenn du aber kurz vorm Durchdrehen bist, zieh bitte die Notbremse:

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Das Beispiel oben ist extrem, das gebe ich zu. Dass man seine Kunden nicht beleidigt, sagt einem eigentlich schon ein gesunder Menschenverstand.

Aber selbst der kleinste Anflug von Verachtung oder Unlust kann – genau wie das Ausbleiben einer Antwort – deine Kundenbeziehung und deine Brand Reputation schwer schädigen.

Sprich online mit Menschen wie von Angesicht zu Angesicht und streng dich an, eine Lösung zu finden. Ob du das im Alleingang erledigst oder den User an ein kompetenteres Teammitglied weiterleitest, ist dabei nebensächlich. Wenn du mit allen Kräften versuchst, jemanden zu verstehen und ihm zu helfen, fühlt er sich auch ernst genommen.

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Pro-Tipp: Wenn du dir nicht sicher bist, schließ die Augen und versetz dich in die Position von Amy’s Baking Company. Dann mach genau das Gegenteil.

5. Content, der sich schwer in Social Media teilen lässt

Content für die Social Community von Unbounce zusammenzustellen spielt in meinem Job eine große Rolle. Ich besuche tagtäglich unzählige Blogs und freue mich darauf, richtig gute Beiträge mit unserem Publikum zu teilen. Das Komische daran ist, dass viele Blogs nicht auf mich vorbereitet sind.

Wenn ich bereit bin, einen Artikel zu teilen, will ich mich mit diesen beiden Dingen nicht rumquälen:

  1. Nach Share-Buttons zu suchen
  2. Nach einem Twitter Handle zu suchen
Unbounce: 6 Dinge, die wir alle im Social Media Marketing lassen sollten
Bildquelle: Giphy.com

Ja, ja, ich weiß… meine Probleme hättest du gerne. Und auf meiner Seite beseitigt die Buffer Extension dieses Problem auch größtenteils. Aber jetzt mal von Marketer zu Marketer: Man muss kein Genie sein, um seinen Content so zu optimieren, dass er möglichst einfach geteilt werden kann.

Und dazu gehört eben auch, dass einem die Share-Icons auf der ganzen Seite regelrecht ins Auge springen, dass die Headline des Posts oder der eigene Nachricht bereits eingegeben ist (und inklusive Link weniger als 140 Zeichen zählt) und dass der Twitter Handle von deinem Business angezeigt wird, sodass der Beitrag automatisch dir zugeschrieben wird.

Wenn du noch keine Share-Icons installiert hast, versuchs mal mit AddThis oder ShareThis.

6. Social Campaigns ohne eigene Landing Page

Hier bei Unbounce dreht sich natürlich alles um Landing Pages – und nicht nur, weil das unser Produkt ist. Sondern, weil sie einen echten Zweck verfolgen und diesen extrem gut erfüllen.

Mit einer Landing Page kannst du deine Besucher zu einer zielgerichteten Page führen, die ihre spezifischen Wünsche oder Bedürfnisse anspricht.

Stell dir vor, du vertrittst ein Software-Unternehmen. Wenn der User auf die Facebook-Anzeige für deine neueste Feature klickt, landet er auf deiner Homepage. Autsch! Ja, hier findet er unzählige Informationen über dein Produkt – er ist verwirrt und springt höchstwahrscheinlich wieder ab.

Landet er aber stattdessen auf einer dedizierten Landing Page, die sich ausschließlich auf diese eine neue Feature und einen Call To Action konzentriert, wird der Besucher neugierig und deine Chancen auf eine Conversion erhöhen sich drastisch.

Unbouncerin Tia Kelly erklärt das alles im Detail (und mit Beispielen) in ihrem genialen Post in unserem amerikanischen Blog und zeigt, warum du am Ende allein da stehst, wenn du Social Traffic zu deiner Homepage schickst.

giphy

Konzentrier dich auf das, was funktioniert

Die Social Media-Landschaft ändert sich ständig und somit auch die Best Practice für den Dialog mit unseren Followern und den Ausbau unserer Community.

Wenn wir lernen, was funktioniert und was nicht, sind wir auch dafür verantwortlich, schlechte Taktiken auszumerzen und uns auf die guten zu konzentrieren. In anderen Worten: Finde heraus, was funktioniert. Und halte dich daran.

Hab ich noch was vergessen? Was bringt dich beim Social Media Marketing sonst noch auf die Palme?

— Hayley Mullen

Dieser Artikel wurde für den amerikanischen Unbounce Blog von unserer globalen Community Managerin Hayley Mullen verfasst. Unbouncer Ben Harmanus hat den Beitrag für unseren deutschen Blog angepasst.

Fragen oder Anregungen kannst du wahlweise an Hayley (Englisch) oder Ben (Deutsch) richten.

Über Hayley Mullen
Hayley ist unser Community Manager im Unbounce HQ. Wenn sie nicht mit Unbouncern über Social Media kommuniziert, schaut sie fragwürdige Reality Shows oder streichelt Hunde von Fremden irgendwo in Vancouver. Verbinde dich mit Hayley auf LinkedIn oder "Hi" auf Twitter.
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Comments:

  1. Ivana

    Servus Ben und Hallo Hayley (falls du jemals diesen Kommentar lesen solltest),

    im Grunde klicke ich nicht (mehr) auf Headlines, die im obigen Stil beginnen, ganz einfach weil ich die meisten Punkte ohnehin schon kenne. Hier habe ich eine Ausnahme gemacht – und es nicht bereut. :)

    Eines vorweg: Ja, ich hasse automatisiserte Twitter-Nachrichten. Punkt.

    Ich musste außerdem so lachen, bei den QR-Codes. Aber hej, neulich habe ich einen wirklich nützlichen Einsatz gesehen und ausprobiert: In der gedruckten t3n gibt’s bei einigen Artikeln einen solchen Code, der dich zur vorgelesenen Variante bringt. Das finde ich gut. Insofern, nicht alle QR-Codes sind Mist, aber viele, da stimme ich euch zu.

    Ein dritter und letzter Punkt noch: Jeden Post sollte man für das jeweilige Netzwerk anpassen. Ich weiß. Aber jetzt mal ehrlich, hast du die Zeit dafür? Jedes? Jedes einzelne? Wirklich? Verrate mir dein Geheimnis!…

    Ganz liebe Grüße aus Wien

    (0)
    Reply
  2. Ben Harmanus

    Hi Ivana,

    ich verstehe dich vollkommen.

    “Wie du…”-Artikel sind oftmals gehaltloses Clickbaiting.

    Die Headline soll natürlich ziehen – dann muss man aber auch liefern. Ich bin froh, dass der Artikel unterhaltsam, aber auch hilfreich ist (…falls ich dir bei der Social Media Automation weiterhelfen kann).

    Oh, die t3n QR Codes habe ich noch gar nicht ausprobiert – vielen Dank für den Hinweis. :)

    In der Tat passe ich jeden Post auf das jeweilige Netzwerk an. Zur Zeit bediene ich diese Kanäle:

    Facebook:

    Nach dem Einfügen des Links wird die Vorschau in der Regel korrekt aus unserem Blog gezogen. Die Beschreibung verfasse ich individuell. Wenn möglich, tagge ich die Personen & Unternehmen. Ich schedule immer in Facebook direkt, damit ich gleich die Vorschau überprüfen kann. Es wäre ärgerlich, wenn der Post am Ende mies dargestellt wird und wir die Reichweite mit einem kleinen Budget “boosten” möchten.

    Google+:

    In der Regel mit den FB Posts identisch. Wenn ich einen Post in einer Gruppe share, gebe ich mir dann wiederum mehr Mühe und würde auch das Tagging von Autoren einbauen. Schedule ich in Hootsuite.

    Twitter:

    Zu 99% mit Twitter Handle des Autors + 1-2 Hashtags. Aktuell lade ich zu den meisten geschedulten Posts auch ein Bild hoch, um im Feed mehr Aufmerksamkeit zu bekommen (auch bei Posts, die ich von anderen share.
    Jeden Post schedule ich mindestens 4x in Hootsuite.
    PS: Schickt uns keine DMs, da der Posteingang mit automatisierten DMs zugemüllt wird. ;)

    LinkedIn:

    Muss ich separat schedulen, da Hashtags unnatürlich wirken. Zudem ist hier Platz für einen längeren Vorschau-Text.

    Xing:

    Nervt total, denn ich muss in Echtzeit sharen. Xing bietet kein Scheduling an und leider lässt sich das Problem auch nicht über Hootsuite lösen (angeblich arbeiten sie daran, hieß es 2014).
    Daher poste ich hier meistens in dem Moment, in dem ich Content für alle Kanäle vorbereite.

    Es ist eine Menge Arbeit, aber wenn ich unser englischsprachiges Vorbild betrachte (Twitter: 55.000 Follower), dann lohnt sich die Mühe.

    Letztendlich muss jeder für sich einen Kompromiss aus

    …der Anzahl der Posts
    …der Qualität der geteilten Links
    …und der Aufbereitung der einzelnen Posts

    finden.

    Ich werde Hayley dein Feedback schicken. Sie freut sich bestimmt sehr, dass ihr Artikel auch in D/A/CH gelesen wird und positives Feedback bekommt. :)

    Ganz liebe Grüße aus Berlin!

    Ben

    (0)
    Reply
  3. Peter

    Hi,
    ein wirklich gelungenes Beispiel für native advertising! Gut gemacht. Werbebotschaft kommt erst spät wirkt aber auch nicht aufdringlich. Nein stört nicht einmal und man hat am Ende trotzdem das Gefühl etwas sinnvolles und nicht Werbung gelesen zu haben. Toll!

    (0)
    Reply
    • Ben Harmanus

      Hi Peter,

      vielen Dank für dein Feedback!

      Du würdest unseren Content als Native Advertising ansehen? Interessant…!

      Unser Ziel sind hilfreiche Artikel im Kontext zu unserem Spezialgebiet: Conversion Rate Optimization, A/B-Tests und Landing Pages.

      Insgesamt freut es uns, dass du unseren Post als sinnvoll betrachtest und wir nicht aufdringlich wirken.

      Grüße, Ben

      (0)
      Reply
  4. Katrin Luber

    Moin, was mich neben den hier aufgeführten Dingen total nervt ist, das wenn ich einen Link auf Twitter teilen will, dort im aufpoppenden Fenster nur der Link drin steht und nicht – so wie bei euch ;) – die Überschrift, der Link sowie der Username bei Twitter des jeweiligen Online-Magazins oder Blogs. Gerade vorhin wollte ich einen Link von jetzt.de von der SZ teilen und da stand dann nur der Link!! Dann kann ich auf die Buttons auch gleich verzichten.

    Schlimm sind auch 100 Tweets mit Willkommensgrüßen an die neuen Follower. Von 800 Tweets sind dann die Hälfte nur Willkommens-Tweets die meine Timeline vollspammen.

    Liebe Grüße,

    Katrin

    (0)
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    • Ben Harmanus

      Hallo Katrin,

      beim Sharing bin ich ganz bei dir. Content erschaffen ist nur 50% des Jobs. Die anderen 50% sind die Distribution.

      Man muss es den Lesern einfach machen, den Artikel zu teilen. Und das macht einfach mehr Spaß, wenn der Tweet schon vorbereitet wird (anpassen kann man diesen dann immer noch).

      Bei den Willkommensgrüßen ist es so:

      Ich mache das auch hin und wieder. Manchmal ist es schön, wenn man den neuen Followern eine Wertschätzung gibt. Wenn man sich die Mühe macht, ist es auch cool neue Follower in Kategorien zu packen, z.B. so:

      #FF Tolle Tweets über Social Media gibt es von @User1 @User2 & User3.

      So hat es für die 3 User einen Mehrwert und für die anderen Follower ebenso (die an den themenspezifischen Tweets der genannten Twitterer interessiert sein könnten).

      Wäre sowas in deiner Timeline sinnvoll oder würde es dich trotzdem nerven?

      (0)
      Reply
      • Katrin Luber

        Hallo Jan, es kommt drauf an. Kennst du das Unternehmen refurbish? @refurbish2015 die machen ja an sich wirklich gute Klamotten aus Recyclingmaterialien. Aber die übertreiben es wirklich mit den Willkommensposts. Da sind manchmal 6-7 hintereinander in meiner Timeline. Ich folge denen weiterhin weil ich die gut finde. Jeder andere wäre schon längst wieder rausgeflogen. :)

        Aber wenn es ab und an 1 Tweet ist, wäre das OK. Nur was macht man wenn man in der Woche 10 bis 20 neue Follower oder mehr hat? Die kann man ja nicht alle begrüßen.

        Was meinst Du?

        (0)
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        • Ben Harmanus

          10 bis 20 könnte man doch noch in 2-3 Tweets begrüßen. Darüber hinaus wird es schon schwierig.
          Deswegen mein Vorschlag, dass man sich gewisse Sparten (z.B. Content Marketing Experten) raussucht und nur diese Follower begrüßt.
          Das ist natürlich ein Ansatz, der aufwendig ist.

          Insgesamt ist meine Erfahrung, dass ein Begrüßen von Followern meinem Account einen Follower-Schub verpasst.

          Die Frage ist natürlich immer: Welche User verliere ich durch diese Aktion und habe ich insgesamt einen Gewinn?

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  5. Melanie Tamble

    Großartiger Beitrag. Wirklich gute, fundierte Tipps. Vielen Dank!
    Zum Thema individuelle Anpassung der Postings auf den unterschiedlichen Kanälen haben wir zwei Lösungen entwickelt, die es ermöglichen, eine Individualisierung der Postings für die verschiedenen Netzwerke trotzdem zu automatisieren.
    Das WordPress Plugin Blog2Social ermöglicht es, Blogbeiträge in einem Arbeitsschritt auf einer individuellen Auswahl von Social Media Profilen, Pages oder Groups zu teilen und dabei das Posting für jedes Netzwerk individuell zu gestalten, zu kommentieren und mit entsprechenden Hashtags oder Keywords zu versehen.
    Um kuratierte Beiträge, Kommentare, Links, Dokumente oder Bilder auf Social Media Profilen zu teilen, bietet das Online-Tool CM-Gateway.de eine ähnliche Möglichkeit. Alle Postings können für die jeweiligen Netzwerke individuell angepasst werden.
    Beide Lösungen sind in einer kostenfreien Version nutzbar. CM-Gateway ist derzeit noch im Alpha Test.
    In Kürze wird auch zusätzlich ein zeitversetztes senden der einzelnen Posting an die unterschiedlichen Netzwerke möglich sein.
    Probiert es aus. Ich freue mich über Feedback.

    (0)
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  6. Ben Harmanus

    Hallo Melanie,

    das Problem ist nicht, dass es keine Tools fürs Scheduling git. Die Herausforderung besteht darin, dass es einfach nicht möglich ist, die Social Posts für verschiedenen Kanälen synchron einzutakten.

    Oder sagen wir es so:

    Je mehr automatisiert wird, desto weniger nutzt man die Eigenschaften der jeweiligen Plattform.

    Meines Erachtens kann man bestenfalls Google+ und FB zusammenlegen…

    Ich hoffe, dass wir nicht aneinander vorbei reden.

    Grüße & vielen Dank für die genannten Tools/Lösungen, Ben

    (0)
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    • Melanie Tamble

      Hallo Ben,
      ich bin mir nicht sicher, ob ich Dich richtig verstehe. Was genau und wie möchtest Du denn synchron eintakten?
      Beste Grüße Melanie

      (0)
      Reply
      • Ben Harmanus

        Hi Melanie,

        nehmen wir an, dass ich einen Blog-Post im Netz teilen möchte:

        In Hootsuite hätte ich die Möglichkeit, dass ich einen Satz und einen Link eingebe und diesen Post “synchron” auf Linkedin, Twitter, Facebook und Google+ veröffentliche.

        Dann hätte ich überall beispielsweise diesen Post:

        “6 Dinge, die wir alle im #SocialMediaMarketing lassen sollten”

        Das kann ich machen, um Zeit zu sparen.

        Wenn ich mich aber wirklich jedem Social-Media-Kanal mit seinen individuellen Eigenschaften widmen möchte, dann würde ich evtl. auf Google+ und FB einen längeren Text schreiben und ich würde User (z.B. den Autor) im Post taggen.

        Auf Linkedin müsste ich auf Hashtags verzichten, weil sie keine Funktion haben und für den Leser unnatürlich wirken.

        Daher kann ich nicht synchron Posts verfassen und ausspielen – ich muss immer individuell nachjustieren – je nach eigenem Anspruch oder einer Rechnung aus Zeitaufwand und dem, was man sich als Feedback erhofft.

        Ein smarteres Tool würde für LinkedIn die Hashtags entfernen…eine bessere Lösung sehe ich jedoch nicht.

        Grüße, Ben

        (0)
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        • Melanie Tamble

          Hallo Ben,
          aber genau das geht ja mit unseren Tools. Du kannst das Posting in einer Übersicht für jedes Netzwerk individuell anpassen und z.B. bei Facebook und Google+ mit einem zusätzlichen Kommentar, bei Twitter mit Hashtags und Handles und bei LinkedIn und Xing nur als Kommentar ohne Hashtags, bei Tumblr den kompletten oder gekürzten Text des Blogbeitrags mit zusätzlichen Keywords und Tags, bei Pinterest und Flickr nur als Bildkommentar und so weiter. Dann schickst Du das Ganze mit einem Klick ab und Dein Posting wird synchron auf allen Netzwerken individuell unterschiedlich ausgeliefert. Ist es das, was du meinst?
          Beste Grüße
          Melanie

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          • Ben Harmanus

            Das ist exakt das, was ich meine – und bereits mit Hootsuite umsetze (geht natürlich auch mit Buffer oder anderen Tools).

            Hast du denn Links mit Screenshots für mich, damit ich mal genauer draufschauen kann?

            (0)
            Reply
  7. Steffi

    Wirklich sehr lesenswerter Artikel. Danke Haley und Ben.

    Aber die Menge der animated GIFs solltet Ihr doch besser auf 2 pro Artikel beschränken. Während ich angestrengt versuche den Text zu lensen, lenkt mich das Gezappel darunter/ darüber doch extrem ab.

    (0)
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    • Ben Harmanus

      Hi Steffi,

      vielen Dank für dein Feedback.

      Ja, bei den animierten Gifs gehen die Meinungen auseinander. In den anderen Artikeln haben wir uns etwas zurückgehalten.

      Ich hoffe, dass der Artikel nicht zu sehr anstrengt und sich “gut” lesen lässt. Wenn sonst noch etwas verbessert werden kann – immer her mit deinen Vorschlägen.

      Liebe Grüße, Ben

      (0)
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  8. Thomas Schuster

    Ein klasse Beitrag! Gut zu lesen und hilfreich. Danke.

    (0)
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    • Ben Harmanus

      Hallo Thomas,

      vielen Dank – das freut unsere Hayley sehr.

      Viele Grüße,

      Ben

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