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8 Social Media Tools für fortgeschrittene Community Manager

Unbounce: 8 Social Media Tools für Community Manager
Mit Social Media Tools behältst du den Überblick. Foto: Pixabay

Unternehmen sind oftmals nicht nur in einem sozialen Netzwerk aktiv, sondern nutzen Facebook, Twitter, Instagram & Co. parallel. Das macht durchaus Sinn, sobald auch die Zielgruppe agil und nicht nur auf ein Netzwerk beschränkt ist. Doch damit beginnt meist das Problem: Die Zeit wird knapp, denn jedem Netzwerk die volle Aufmerksamkeit zu schenken, ist eine Herausforderung.

Abhilfe können hier Tools schaffen, die das Community Management erleichtern und Zugriff auf mehrere Netzwerke ermöglichen. Dieser Beitrag stellt ausgewählte Social Media Tools für Facebook, Twitter und Instagram vor.

Lese-Tipp: 6 Dinge, die wir alle im Social Media Marketing lassen sollten

Tech Inbound Sessions
Tech Inbound Sessions: Lerne, wie Meltwater mit Twitter Chats Leads generieren.

Content Planung

Bevor ein Post in den Netzwerken online geht, ist es wichtig, die Themen zu planen und an die Marketing-Strategie des Unternehmens anzupassen. Dazu ist es durchaus sinnvoll herauszubekommen, über welche Themen aktuell im Netz gesprochen wird. Dazu bietet sich die Recherche der Trending Topics an.

Themen, die im Social Media und Marketing trenden, zeigt das kostenlose Tool SocialHeat. Es listet Artikel aus Blogs und ausgewählten Medien auf. Je höher die Gradzahl, desto relevanter ist das Thema momentan. Grundlage für die Grad-Angabe ist die Verbreitung des jeweiligen Artikels auf Facebook und Twitter.

Unser Favorit für Instagram ist oninstagram. Hier erhält man neben den Trending Topics der ausgewählten Länder auch gezielte Ergebnisse für ein selbst gewähltes Hashtag. Das ist nützlich, wenn man zum Beispiel eine bestimmte Aktion starten will und die dafür relevanten Hashtags sucht. Zusätzlich kann man auch nach Top Profile, Places und Städte recherchieren. Die Nutzung von oninstagram ist kostenlos.

Social Media Tools: oninstagram
Welche Hashtags sind für deine Marketing-Kampagne interessant? Screen: oninstagram

Influencer Recherche

Das Thema Influencer Marketing ist gerade in aller Munde – es ist ein wichtiger Weg für Unternehmen, auf sich und ihre Produkte aufmerksam zu machen und auf die Meinung der Zielgruppe Einfluss zu nehmen. Influencer finden sich in allen sozialen Netzwerken und verzeichnen eine große Anzahl an Abonnenten, welche die Meinung des Influencers stark wertschätzen.

Einige Tools ermöglichen die Recherche wichtiger Influencer in den verschiedenen Netzwerken. So zum Beispiel influencer.db, welches sowohl als eingeschränkte Free als auch als Premium Version genutzt werden kann. Nach Eingabe des relevanten Hashtags können die Ergebnisse nach Zahl der Follower, Kategorie, Sprache und Social Media Kanälen gefiltert werden. Heraus kommen Profile, die nach ihrem Score geordnet dargestellt werden. Neben dem Score wird die Zahl der Follower, die Wachstumsrate des Profils sowie der Werbewert angezeigt.

Social Media Tools: Influencer.db
Wird immer wichtiger: Die Influencer identifieren. Screen: Influencer.db

Posting & Re-Post

Auf Facebook können Beiträge bequem veröffentlicht und vorgeplant werden, aber was ist mit den anderen Netzwerken?  Ein Tool, das so ziemlich jedes relevante Soziale Netzwerk integriert, ist Hootsuite. Beiträge für Facebook, Twitter, Google+  – und seit Kurzem auch für Instagram – können ziemlich schnell veröffentlicht und vorausgeplant werden.

Hootsuite erlaubt es, dieselben Inhalte in verschiedenen Accounts gleichzeitig zu veröffentlichen. Aufschlussreiche Analyse zu den Postings sowie Monitoring Möglichkeiten für die einzelnen Netzwerke gibt es ebenfalls. Ein zusätzlicher Vorteil von Hootsuite ist außerdem die Kommentarfunktion – somit kann auf Nachrichten oder Kommentare von Fans aus dem Tool heraus geantwortet werden.

Das Bezahlsystem teilt sich in Free, Pro und Enterprise ein und ist sowohl für den Privatgebrauch als auch für große Unternehmen und Organisationen angelegt.

Exkurs: Instagram Post vom Desktop aus

Die Instagram Anbindung ist noch in der Beta Phase und auf die Nutzung eines Smartphones, zur endgültigen Freigabe des Posts, bleibt man weiterhin angewiesen. Sendet man in Hootsuite den Post ab, erscheint auf dem Smartphone in der Hootsuite App eine Benachrichtigung. Der gewünschte Post kann ausgewählt und in der Instagram App geöffnet werden – dazu muss man mit dem Instagram Konto angemeldet sein.

Die bei Hootsuite eingetragene Bildunterschrift wird automatisch in der Zwischenablage gespeichert und kann einfach eingefügt werden. Und fertig ist der Post.

Social Media Tools für die Anzeigenschaltung

Auf Twitter, Facebook und Instagram ist es mittlerweile möglich, Anzeigen zu schalten. Facebook und Instagram Ads werden über den Werbeanzeigenmanager bzw. Power Editor erstellt. Dazu muss ein Facebook Werbekonto vorhanden sein und dieses – für Instagram Ads – mit dem Instagram Account verknüpft werden.

Facebook ist zwar bemüht, den Power Editor an die wachsenden Anforderungen anzupassen, dennoch schwören viele Social Media Manager auf externe Tools für die Erstellung von Facebook Anzeigen. Die Tools greifen über die API auf das Netzwerk zu und können daher Neuerungen meist vor dem allgemeinen Rollout umsetzen.

Eines dieser Tools für die Facebook Anzeigenschaltung ist Qwaya. Es bietet unter anderem die unkomplizierte Erstellung von Kampagnen und ermöglicht regelbasierte Anpassungen. Dadurch können sehr leicht A/B-Tests gefahren werden. Die Verknüpfung mit Analytics ermöglicht außerdem umfangreiche Analysen. Leider kommt Qwaya auch mit einigen unflexiblen Lösungen daher. Zum Beispiel werden Kampagnen-Namen automatisch vergeben und Anzeigen können nicht geändert werden. Die Kosten zur Nutzung von Qwaya starten bei 149 $/ Monat.

Instagram-Anzeigen können ebenfalls seit Kurzem über Drittanbieter erstellt werden. Ein Beispiel ist Smartly.io. Für Twitter hingegen gibt es noch keine externe Lösung.

Lese-Tipp: Social-Media-Anzeigen und Landing Pages aufeinander abstimmen

Exkurs: Bildbearbeitung

Mittlerweile gibt es unzählige Tools , mit denen man Fotos online bearbeiten und optimieren kann. Ein Desktop Tool, das sehr nützlich ist, ist Canva.

Canva bietet ein Rund-um-Paket aus Filtern, Schrift, Rahmen und Illustrationen. Hier kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Die kostenpflichtige Business Version (momentan noch in der Beta) ermöglicht es auch, Unternehmens-eigene Schriften sowie das Logo zu verwenden.

Social Media Tools: Canva
Mit dem richtigen Social Media Tool sind ansprechende Posts schnell erstellt. Screen: Canva

Community Management

Social Media wird mehr und mehr als Service Kanal wahrgenommen. Damit steigt die Bedeutung – vor allem auch für KMU. Es ist der einfachste Weg, seine Kunden über verschiedene Wege zu erreichen. Das verdeutlichen auch die Zahlen, die Facebook unlängst veröffentlicht hat: Über 50 Millionen kleine und mittelständige Unternehmen sind auf Facebook vertreten.

Und auch Twitter und Instagram nehmen an Bedeutung zu. Doch was macht die Community genau? Gibt es Kommentare, Nachrichten, Beiträge, Bewertungen oder neue Teilnahmen an Veranstaltungen? Das alles sollte immer bekannt sein, damit schnell reagiert werden kann.

Social Hub ist kostenpflichtig und ermöglicht die Verwaltung mehrerer Accounts und Kanäle (Instagram, Twitter, Facebook) gleichzeitig. Kommentare, Beiträge, Bewertungen und Nachrichten laufen in Echtzeit ein. Die Zusammenarbeit im Team funktioniert sehr leicht, denn Kommentare oder Nachrichten können anderen Teammitgliedern zugewiesen werden. Wiederkehrende Fragen können mittels Antwort-Vorlagen bearbeitet und die unterschiedlichen Anfragen können kategorisiert werden. Das ist ganz nützlich, um auszuwerten, welche Art von Kommentaren einlaufen.

Ein weiteres Plus ist, dass Social Hub auch die Kommentare zu Facebook Anzeigen auflistet (Twitter und Instagram Anzeigen werden noch nicht abgedeckt). Diese im Blick zu behalten ist sonst nur über das Werbekonto und einige umständliche Wege möglich. Die Insights zeigen darüberhinaus eine Auswertung aller Reaktionen, inklusive Antwortzeit und –quote sowie der Stoßzeiten der Interaktionen. Die Kosten für das Tool müssen individuell verhandelt werden.

Social Media Tools: Social Hub
Für professionelles Community Management sind Social Media Tool essentiell. Screen: Social Hub

Monitoring

Wie steht meine Seite im Vergleich zum Mitbewerber da? Welche Inhalte funktionieren gut? Wann reagiert die Community am stärksten? Auf diese und weitere Fragen sollte jeder Seitenbetreuer eine Antwort parat haben. Am einfachsten geht das natürlich mit einem Tool, dass die wichtigsten KPIs bündelt.

Fanpage Karma ist so ein Tool. Aussagekräftige Statistiken zu harten KPIs und soften Werten wie beliebteste Hashtags oder Themen können sowohl für Twitter, Instagram als auch Facebook ermittelt werden. Und das nicht nur für den eigenen Account, sondern auch für die der Mitbewerber. Auf einen Blick kann man im Dashboard individuelle Insights einsehen und über unterschiedliche Reiter tiefere Auswertungen erstellen. Das Preismodell reicht von Pro bis Suite Variante.

Social Media Tools: Fanpage Karma
Welche Inhalte funktionieren gut? Screen: Fanpage Karma

Fazit

Themenrecherche, Posten/Planen, Anzeigenschaltung und Monitoring mit nur einem Tool? Diese eierlegende Wollmilchsau muss noch entwickelt werden. Jedoch gibt es einige kostenlose Angebote oder zumindest Testphasen, welche die Auswahl des richtigen Tools ermöglichen. Und schon sieht man Land am Social Media Himmel und kann seiner wichtigsten Aufgabe effizient nachgehen: dem Social Media Management.

Welche Tools benutzt du und sollten hier aufgelistet sein? Lass es uns per Kommentar wissen!

[Wirf doch auch noch einen Blick auf die 25+ Content Marketing Tools, die Unbouncer Ben Harmanus täglich nutzt]

Über Lisett Enge
Lisett Enge betreut als Account Managerin bei der Online Marketing Agentur Projecter die B2C Kunden in den Bereichen Suchmaschinenmarketing und Social Media Marketing. Verbinde dich mit ihr auf Twitter.
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  • Habt Ihr Euch schon mal Zoho Social angeschaut. Zusammen mit dem Zoho CRM und ZOHO SalesIQ ist das eine großartige und sehr Kostengünstige alternative.

    • Ben Harmanus

      Hi Thomas,

      Vielen Dank für deinen Vorschlag. Eine kostengünstige Alternative zu welchem Tool in der Liste? Nutzt du die Zoho Tools?

      Grüße, Ben

      • Hallo Ben, ja ich nutze Zoho Social und Zoho SalesIQ in Kombination mit dem Zoho CRM und unserer WebSite. Es bietet sehr gute Funktionen wie z.B. HootSuite in Bezug auf das Monitoring von Mentions etc. Viel besser ist es aber glaube ich in Bezug auf scheduled und planned postings. SalesIQ tracked dann die Besucher der WebSeite, Clicks etc. in eMail Campaigns und ordnet diese wiederum dem CRM Account direkt zu. Auch Live Chat auf der WebSite ist perfekt integriert.

  • Hallo Lisette,
    prima, dass du dich nicht mit einer endlosern Tool-Liste verzettelt hast. Das was hier zusammengefasst ist, trifft es aus praktischer Sicht perfekt. Ein schöner Beitrag mit den richtigen Tools.
    Schöne Grüße
    Thomas

    • Ben Harmanus

      Hey Thomas,

      Wir freuen uns auch darüber, dass Lisett eine übersichtliche Liste erstellt hat – und dafür bei den Anwendungsmöglichkeiten in die Tiefe geht.

      Falls du dennoch mal Lust auf eine “endlose” Liste hast, dann schau dir meine Content Marketing Tools an: http://unbounce.com/de/content-marketing-de/content-marketing-tools/ ;)

      Grüße, Ben

  • Interessante Zusammenfassung. Die Kombination mit ITFFF schein potential zuhaben um den Workflow zu optimieren.
    Bei Verwendung von Bildern bei Pixabay, sollte man noch auf die “Gefahr” der Abmahnung hinweisen, siehe: http://rechtsanwalt-schwenke.de/clipdealer-und-pixabay-wie-sicher-sind-social-media-lizenzen-von-stockbildarchiven/

    • Ben Harmanus

      Hi Tobias,

      vielen Dank für deine Anmerkung! Die sicherste Lösung ist leider wirklich, wenn man die Bilder selber schießt – oder wirklich umfassend die Rechte einkauft.

      Grüße, Ben

  • Ben Harmanus

    Hallo Marina,

    wir haben deinen Post gelöscht, da wir diesen als werblich eingestuft haben. Bitte vermeide Kommentare, die nur ein Produkt promoten und keinen Mehrwert für die Leser bieten.

    Danke, Ben