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Digital Marketing Kickoff 2016

Personal Marketing – So wirst du zum anerkannten Experten in deiner Branche

Artur Kosch ist Experte für Personal Branding
Personal Branding: Artur Kosch auf der SMX in München.

Auch du kannst zum Experten werden!

Unsere Welt ist gepflastert mit Werbebotschaften. Egal ob im Web oder in der nicht digitalen Welt.  An jeder Ecke möchten dir Personen und Unternehmen deren Produkte und Dienstleitungen schmackhaft machen.

Wenn du dich für ein bestimmtes Produkt oder Dienstleistung interessierst, begibst du dich auf die Suche nach einem passenden Dienstleister oder Anbieter.

Personal Marketing: Let’s Start The Journey

Viele Anbieter kennst du nicht und hast noch nie etwas von ihnen gehört. Natürlich ist jeder der beste, preiswerteste und genau der richtige für dich.

Aber was, wenn du auf einen Anbieter triffst, den du kennst, von dem du schon mal gehört hast oder vielleicht schon in den Medien, Presse und Fernsehen gesehen hast. Eine Person, von der auch andere, externe Quellen behaupten, ein echter Experte in seinem Fachgebiet zu sein.

Würdest du nicht zu aller erst bei dieser Person vorbeischauen?

Menschen kaufen gerne bei Personen, denen sie vertrauen können, die sie kennen, die nachweislich wissen, wovon sie reden und was sie tun. Genau das schaffen Experten. Sie schaffen ein Gefühl von Vertrauen, Autorität und vermitteln Erfolg. Deswegen ist es so wichtig, dich in deiner Branche klar zu positionieren.

Doch was genau ist ein Experte? Schauen wir uns dazu die Definition bei Wikipedia an:

Ein Experte (vom frz. expert, „sachkundig, erfahren“, zu lat. expertus „erfahren, kundig, erprobt“), auch Fachmann/Fachfrau (Plural Fachleute), Fach- oder Sachkundiger oder Spezialist, ist eine Person, die über überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet oder mehreren bestimmten Sacherschließungen oder über spezielle Fähigkeiten verfügt.

Ok, laut Wikipedia ist jeder ein Experte, der über ein überdurchschnittlich umfangreiches Wissen auf einem Fachgebiet besitzt. Doch genau das entspricht nicht ganz der Wahrheit. Zumindest nicht in unserer Gesellschaft.

Ein Experte ist der, der auch in der Öffentlichkeit als einer angesehen wird.

Ich kenne genügend Personen, die ein fundiertes Wissen in einem bestimmten Fachgebiet haben. Aber nur die wenigsten, werden als Experten wahrgenommen.

Wenn du dieses fundierte Fachwissen in deiner Branche bereits mitbringst. Glückwunsch! Der erste Schritt ist getan.

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In diesem Beitrag möchte ich dir an konkreten Beispielen zeigen, wie ich es in nur einem Jahr geschafft habe, ein anerkannter SEO-Experte in der Online-Marketing-Branche zu werden.

Wie ich es geschafft habe, zahlreiche Fachbeiträge zu veröffentlichen, Vorträge auf Konferenzen zu halten, regelmäßig in Fachmagazinen erwähnt zu werden und letztendlich sogar für einen Preis nominiert zu werden.

Dieses Vorgehen kannst du ganz einfach auf deine Branche adaptieren. Jeder kann ein Experte in seiner Branche werden. Fast jeder.

Neben deinem fundierten Fachwissen (Grundvoraussetzung) solltest du noch folgende Eigenschaften mitbringen:

Du brauchst ein gesundes Selbstvertrauen. Du musst die Bereitschaft haben, in der Öffentlichkeit zu stehen und dein Gesicht zu zeigen. Du musst in der Lage sein, frei reden zu können und darfst dich nicht scheuen, vor ein Publikum zu treten. Zu guter Letzt noch eine sehr wichtige Eigenschaft: Du musst Kritik einstecken können.

Vielleicht kennst du das Zitat eines der größten Dichter unserer Zeit:

Hinter jeder erfolgreichen Person steht ein Pack voller Neider.

Das Zitat stammt vom amerikanischen Rapper Eminem. :D

Eigentlich ist es ganz einfach: Du musst dich nur trauen!

Ah, vorab um dich nicht zu enttäuschen: Nein, es reicht nicht aus, dich vor einen gelben Lamborghini zu stellen und zu behaupten, dass du einer der bekanntesten Experten in deiner Branche bist.

Ok? Also gut, lass uns loslegen.

Das Konzept der Positionierung in deiner Branche

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Interview bei den SEMY Awards – deutscher Suchmarketingpreis

Bevor ich dir die Strategie erkläre, wie du in nur einem Jahr (oder früher) zum anerkannten Experten in deiner Branche wirst, müssen wir uns über deine Positionierung Gedanken machen.

Dazu möchte ich dir an Hand meiner Positionierung zeigen, welche Möglichkeiten auch für dich in Frage kommen.

Mein grundlegendes Fachwissen umfasst alle Disziplinen im Online Marketing. Ich habe mich aber vertikal in einer Disziplin positioniert: SEO!

Genau so trete ich auch nach Außen hin auf. Als SEO-Experte.

Das ist aber nur eine Möglichkeit, dich in deiner Branche zu positionieren.

Wie wäre es, mit einer horizontalen Positionierung in einer Branche?

Lass uns bei dem Beispiel der Online-Marketing-Branche bleiben.

Eine horizontale Positionierung im Online Marketing könnte folgend aussehen:

„Der Online-Marketing-Experte in der Versicherungsbranche.“

Das bedeutet, du besitzt grundlegende Fachkenntnisse in allen Disziplinen im Online Marketing, bist aber auf die Versicherungsbranche spezialisiert.

Eine horizontale Positionierung kann sich auch auf deine Region beziehen.

Du bist der Online-Marketing-Experte und du besitzt grundlegende Fachkenntnisse in allen Disziplinen im Online Marketing. Du bist aber auf deine Region spezialisiert.

Der Online-Marketing-Experte für lokale Unternehmen in Berlin, um Berlin als Beispiel zu nehmen.

Überlege dir bei deiner Positionierung, welchen Weg du gehen willst. Welches Thema bereitet dir am meisten Spaß? Wo liegen deine Stärken und deine Schwächen?

Dabei spielt es keine Rolle, ob du selbständig oder angestellt bist.

Mit einem Experten-Status profitierst du als Berater und Dienstleister von einer größeren Reichweite. Es wird deine Kundenakquise und dein Recruiting erleichtern und du kannst höhere Honorare verlangen.

Also Angestellter steigert ein Experten-Status deinen Marktwert. Du hast bessere Aufstiegschancen und wirst es leichter haben eine Beförderungen oder Gehaltserhöhungen zu bekommen.

Wie sieht deine Positionierung aus?

Bist du der Nerd in einer speziellen Disziplin? Kennst du eine Branche in und auswendig? Weißt du wie deine Branche in deiner Region tickt?

Lass dir ruhig Zeit. Diese Entscheidung sollte wohl überlegt sein.

Deine Online-Präsenz und Social Media Kanäle

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Wiedererkennbare Social-Media-Kanäle

Ok, du kennst nun deine Positionierung in deiner Branche. Lass uns nun mit dem Handwerk beginnen.

Vorab benötigst du eine Online-Präsenz. Der erste Schritt: deine eigene Webseite!

Jeder Experte hat seine eigene Webseite.

Ich habe zu Beginn einen kleinen One-Pager mit WordPress erstellt. Auf dem ersten Blick sollte direkt zu erkennen sein, wer du bist und was du machst. In meinem Beispiel:

„Artur Kosch, der SEO-Experte“

Natürlich darf ein professionelles Foto von dir und eine kleine Beschreibung, oder auch Mini-Vita, nicht fehlen.

Wenn das Erstellen von Webseiten nicht zu deinen Stärken gehört. Schau dir einige Content Management Systeme wie WordPress an. Für WordPress gibt es für so gut wie jeden Bedarf passende Themes.

Achte bei der Wahl deiner Domain darauf, dass diese deinen Namen enthält.

„Mit Binderstrich oder ohne?“ Am besten reservierst du dir direkt beide!

Zu guter Letzt solltest du deine sozialen Kanäle verlinken.

Damit kommen wir auch schon zum nächsten Punkt: Social Media.

Ich habe für folgende Social-Media-Plattformen eine Profil erstellt:

  • Facebook
  • Twitter
  • Xing
  • Google+
  • Linkedin
  • YouTube
  • Slideshare

Wenn es in deiner Branche Sinn ergibt weitere Kanäle wie z.B. Instagram oder Pinterest zu nutzen, dann solltest du auch diese Chance nutzen.

Du denkst dir jetzt wahrscheinlich: „Ich habe doch überhaupt nicht die Zeit, alle Kanäle regelmäßig zu pflegen.“

Das spielt zu Beginn auch keine große Rolle. Der Grund für dieses Vorgehen ist, die Suchergebnisse für deinen Namen bei Google zu dominieren.

Wenn ein Interessent deinen Namen bei Google sucht, sollen bestmöglich alle 10 Ergebnisse der ersten Seite auf dich verweisen.

Suche bei Google mal nach meinem Namen. Du wirst sehen, dass alle Ergebnisse der ersten Seite auf mich zurückzuführen sind.

Wenn du Peter Müller heißt, wird es bestimmt etwas schwerer. :D

Folgende Punkte solltest du bei der Erstellung deiner sozialen Kanäle beachten:

  • Einheitliches Profilbild: Füge auf allen sozialen Kanälen ein einheitliches Profilbild ein. So wird direkt klar, dass es sich um dein Profil handelt.
  • Expertenstatus erwähnen: Auf den ersten Blick sollte dein Expertenstatus zu erkennen sein. Wenn möglich, kannst du zusätzlich noch ein paar Worte zu dir schreiben.
  • Gegenseitige Verlinkung: Verlinke deine Webseite und alle deine sozialen Kanäle quer miteinander. Das hilft bei der Zuordnung.
  • Vollständiges Profil: Fülle alle Informationen die gefragt werden sorgfältig aus.
  • Indexierbarkeit: Achte darauf, dass alle Kanäle von Google erfasst werden können. Schaue dazu in die Einstellungen.

Damit hätten wir das Fundament für deinen Experten-Status gelegt.

Optimal wäre es natürlich, wenn du deine sozialen Kanäle regelmäßig pflegst. Ich nutze nur Facebook und Twitter aktiv.

Jetzt stellst du sicherlich schockiert fest: „Was, als SEO keine regelmäßige Nutzung von Google+?“

Schau mal her, wenn ich nicht möchte, dass meine Inhalte gesehen werden, teile ich sie entweder auf Google+ oder packe sie auf die zweite Seite der Google Suchergebnisse. :D

„Aber was soll ich denn bei Facebook, Twitter und Co. veröffentlichen?“

Schau dir an, welche Beiträge und Neuigkeiten in deiner Branche interessant sind. Welche Beiträge wurden oft geteilt? Diese kannst du mit einer kleinen Meinung von dir anreichern und auf deinen sozialen Kanälen veröffentlichen.

Du kannst dir auch anschauen, was andere Experten in den sozialen Medien veröffentlichen. Das ist immer ein sehr guter Richtwert.

Tipp: Bei Facebook kannst du Beiträge vorplanen.

Interaktionen mit anderen Experten

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Interview für SEMrush auf der SMX München

Ein weiterer Vorteil deiner sozialen Kanäle: Du hast jetzt einen komfortablem Weg geschaffen, um mit anderen Experten in Kontakt zutreten.

Zu Beginn zwar nur indirekt. Aber dazu später mehr!

Schau dir an, welche Experten, Magazine oder Blogs in der Branche sehr aktiv in den sozialen Netzwerken sind und folge diesen.

Ich habe mir auf Twitter eine eigene Liste mit allen Experten, Influencern, Magazinen und Blogs erstellt. So habe ich immer alle News im Überblick und kann schnell auf Ereignisse reagieren.

Lass uns nun mit den Experten in den indirekten Kontakt treten.

Wenn du einen Beitrag von einem Experten besonders spannend findest, hinterlasse einen sinnvollen Kommentar. Entweder in den sozialen Netzwerken oder direkt auf der Webseite.

Die Betonung liegt auf sinnvoll. Äußere deine Meinung zu dem Thema und trage zu dem Beitrag etwas dazu. Ein „Super Artikel“ oder „Hat mir gut gefallen“ reicht nicht aus.

Früher bin ich eher unbewusst so vorgegangen. Ich bin, seitdem ich mit dem Thema SEO in Kontakt gekommen bin, begeistert von der Materie und war immer aus Eigeninteresse auf der Suche nach neuen Inhalten und hilfreichen Beiträgen. Aber dazu später mehr.

Wenn du für dein Thema auch brennst. Umso besser. Deine Interaktionen werden von ganz alleine kommen.

Natürlich freuen sich die Experten auch darüber, wenn du deren Beiträge und Inhalte teilst. Auch hier gilt die Devise: Sinnvoll!

Denk nur beim Teilen daran, den jeweiligen Experten zu markieren, damit er oder sie davon auch erfährt.

Wenn du nun von diesem Experten etwas einforderst, bist du kein unbeschriebenes Blatt mehr. Er wird deinen Namen wahrscheinlich nicht genau zuordnen können, aber definitiv damit etwas anfangen können.

Auf meinen sozialen Kanälen gibt es einige Personen die regelmäßig mit meinen Inhalten interagieren. Wenn ich deren Namen in meinem E-Mail-Postfach oder Nachrichten sehen würde, würde ich bestimmt einen Blick reinwerfen.

Aber wieso solltest du dem Experten eine Anfrage stellen?

Dieser Punkt wird uns im nächsten Schritt sehr hilfreich sein. Lies weiter!

Fachbeiträge und Publikationen veröffentlichen

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Gastautorenbox mit Verweis auf Webseite und Social-Media-Kanäle

Der nächste wichtige Punkt um deinen Expertenstatus aufzubauen sind Fachbeiträge.

Da du dir ja bereits Experten, Magazine und Blogs aus deiner Branche rausgesucht hast, hast du die erste Anlaufstelle für Gastbeiträge.

Meine Strategie ist: Fange bei den kleinen Medien an und arbeite dich zu den Großen vor. Bei kleinen Medien und Bloggern ist die Schwelle geringer und die Chance einen Gastbeitrag veröffentlichen zu dürfen viel größer.

Besonders bei den ersten Anfragen, bei denen du noch keine Referenzen vorzuweisen hast, zahlen sich deine Interaktionen aus.

Du solltest bei deiner Anfrage bereits ein konkretes Thema für deinen Gastbeitrag inklusive Beschreibung vorweisen können.

Schau dir dazu die Beiträge an, die bereits auf dieser Seite veröffentlicht wurden und suche dir ein Thema raus, welches gut dazu passt und noch nicht thematisiert wurde.

Such die Kontaktdaten raus und frag an, ob du einen Gastbeitrag veröffentlichen darfst.

Dein Gastbeitrag muss fachlich sein und soll deinen Expertenstatus stärken. Daher vermeide jegliche Art von werblichen Bausteinen.

Wenn du die Zusage für einen Gastbeitrag hast, wird dich der Redakteur in der Regel nach einem Bild, einer kleinen Beschreibung zu deiner Person, Social-Media-Profilen und deiner Webseite fragen. Daran hast du natürlich im Vorfeld schon gedacht und sendest diese direkt mit deinem Gastbeitrag mit.

Nachdem du bereits einige Fachbeiträge veröffentlicht hast, solltest du bei den nächsten Anfragen diese als Referenz mitsenden. Das wird deine Chancen enorm erhöhen.

Du wirst merken, dass es gar nicht so schwer ist, an Gastbeiträge zu kommen. Du musst dich einfach nur trauen.

Vorträge auf Konferenzen

Jetzt wird es eine Ecke ernster: halte Vorträge auf Konferenzen!

Auch hier gilt die selbe Strategie, wie bei den Gastbeiträgen. Fange bei den kleinen Veranstaltungen an und arbeite dich zu den großen Konferenzen hoch.

Ich habe meinen ersten Vortrag auf einem Webmonat gehalten. Der Webmontag ist ein kleiner Event mit etwa 20-30 Gästen.

Solche kleinen Veranstaltungen sind gute Gelegenheiten für dich zum Üben und du kannst diese bei den nächsten Vorträgen als Referenz nutzen.

Schau dir an, welche Veranstaltungen in deiner Branche angeboten werden und kontaktiere den Veranstalter.

Sende bei der Anfrage deine Gastbeiträge und eine konkretes Thema für deinen Vortrag mit.

Eine gute Möglichkeit bieten auch Universitäten und Hochschulen. Diese sind meist sehr froh über einen Gastvortrag und bieten eine Top Referenz für weitere Anfragen.

Wenn du dich etwas schwer tust mit Vorträgen oder vor eine Menschenmenge zu treten, kann ich dir das Buch „Neu präsentieren: Begeistern und überzeugen mit den Erfolgsmethoden der Werbung“ von Gerriet Danz empfehlen. Großartiges Buch, das mir sehr weitergeholfen hat.

Besonders zu Beginn solltest du dir konstruktive Kritik einholen. Frage Freunde oder Bekannte, die sich ins Publikum setzen. Im besten Fall kennst du jemanden, der Erfahrung mit Vorträgen und Präsentationen hat.

Konstruktive Kritik ist Gold wert. Von Aussagen wie „Ne, war nicht schlecht“ oder „War ganz gut“, wirst du nichts lernen.

Bring das Fass zum Rollen

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Top 100 Influencer 2016 im Online Marketing von SEO-Portal

War’s das schon? Nein, bei weitem nicht!

Es gibt noch eine Menge weiterer Möglichkeiten, deinen Expertenstatus aufzubauen.

Du kannst dich aktiv um Interviews bemühen, Seminare oder Webinare halten. Wenn du richtig krass unterwegs bist, schreibst du ein Buch. Ja, ein echtes Fachbuch mit einem Verlag.

Du musst dich nur trauen und das Fass zum Rollen bringen!

Du wirst merken, wenn du dich erst mal in die „Öffentlichkeit“ getraut hast, werden viele Anfragen von ganz alleine kommen.

Als ich meinen SEO Guide und die ersten Gastbeiträge veröffentlicht habe, sind Anfragen für Gastbeiträge, Vorträge, Interviews und Webinare von ganz alleine gekommen.

Ich wurde vom SEO-Portal im Jahr 2015 und 2016 zu den Top 100 Influencern im Online Marketing gewählt und für den deutschen Suchmarketingpreis nominiert.

Eins solltest du aber immer im Auge behalten.

Du musst für dein Thema brennen. Du musst Leidenschaft mitbringen. Du musst bereit sein, dein Wissen kostenlos zu teilen. Biete deiner Branche mit deinem Fachwissen einen echten Mehrwert!

Also, bring das Fass zum rollen! Viele Anfragen, um deinen Expertenstatus weiter auszubauen, werden von ganz alleine kommen.

Schließlich bist du der gefragte Experte.

Über Artur Kosch
Artur Kosch ist Online-Unternehmer und SEO-Experte. Regelmäßig veröffentlicht er Fachartikel und hält Vorträge auf Konferenzen zum Thema Online Marketing und SEO. In seinem SEO Guide für Anfänger und SEO Online Kurs erklärt er Webseitenbetreibern den richtigen Umgang mit Suchmaschinen.
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  • Hi Artur, hi Ben :-)

    Guterr Beitrag, ich kenne mich ja auch ein wenig mit der Thematik aus, sozusagen :-) Inhaltlich sehr gute Punkte, die hier drin stehen und auch gute Tipps für solche, die “Experten” werden wollen. Allerdings hätte ich eine Anmerkung zum Thema Positionierung: sich selbst als Experten zu labeln finde ich persönlich nicht gut. Natürlich sollte man sich positionieren aber das Expertentum ist eine Konsequenz von der Substanz die man dazu beiträgt. Das hat auch etwas mit der Erwartungshaltung zu tun. Hier wird mir zu wenig über tatsächliche Fachkenntnis geschrieben und zu viel über “nenn dich einfach Experte, dann bis du einer”. Das ist m.E. doch gerade das Problem in unserer Branche… In Frankreich sagen wir dazu “mettre la charrue avant les boeufs”, also den Karren vor das Pferd spannen.

  • Hi Maël,

    guter Einwand. Ich habe in dem Beitrag mehrfach erwähnt, dass die Expertise Grundvoraussetzung ist. Ich aber viele Personen kenne, die ein fundiertes Fachwissen beherrschen, aber in der Öffentlichkeit, nicht als solche wahrgenommen werden.

    Daher sollen die Tipps weiterhelfen, bzw. aufzeigen wie man die bereits vorhandene Expertise nach außen trägt.

    Wie gesagt. Fundiertes Fachwissen ist vorausgesetzt.

    Beste Grüße
    Artur

  • Jan

    Stimme Maël da zu. Die Frage die sich mir auch nicht erklärt ist: Warum Experte sein zu wollen und im Personal Branding immer dieses Experte nach vorne zu stellen. Und ich weiß doch, schön dass ich bei dem Experten kaufe, der war aber wenn er wirklich Experte ist schlau genug und hat ein Geschäft daraus gemacht. Will heißen: ich werde von einem seiner Mitarbeiter betreut. Und da muss ich weniger Personal Branding machen, als den Brand des Unternehmens in den Vordergrund zu stellen. Alles in allem, sehe ich keinen Nutzen in den meistens überbewerteten selbst ernannten Experten. Vielleicht sollte ich auch mal Experte drauf schreiben statt Punkrock! :-D

    • Ben Harmanus

      Hi Jan,

      Wie schön, dass es dich in den Unbounce Blog verschlägt. :)

      Ich bin auch der Meinung, dass selbsternannte Experten oftmals wenig zu bieten haben. In der Regel ist Expertentum per se auch keine Auszeichnung. Finde ich meistens in Social-Media-Bios unpassend – dann lieber den Platz nutzen und erklären, was man macht.

      Die Tipps von Artur sind dennoch keine schlechte Anleitung für alle, die gerne ihr Wissen teilen möchten (und so auch ihr Netzwerk erweitern, das Business vorantreiben etc.) wollen.

      Viele Grüße, Ben

  • Danke für den Beitrag… bisschen was konnte ich mir noch mitnehmen :) lg

    • Ben Harmanus

      Hallo Thomas,

      Freut uns – Dann viel Erfolg beim Personal Marketing!

      Grüße, Ben

    • Hi Thomas,

      freut mich, dass du noch was für dich mitnehmen konntest. ;)

      Beste Grüße
      Artur

  • Personal Brands die sofort einfallen: Steve Jobs, Tony Hawk, Arnold Schwarzenegger, Tim Mälzer. Bei diesem Namen denkt man sofort daran, wofür sie stehen: Unternehmertum, Skateboard, Bodybuilding, Kochen. Solche Personal Brands gibt es in jeder Branche.

    Wofür überhaupt eine Personal Brand erzeugen? Ich glaube der nutzen ist je nach Markt und Branche unterschiedlich. Aber gerade für Unternehmer und Selbständige ist der nutzen von großem Vorteil. Man ist bekannt und wird daher eher als Speaker gebucht oder du kannst deine Dienstleistungen leichter verkaufen ohne großartig Akquise zu betreiben.

    Auch für Angestellte ist eine Positionierung hilfreich. Du erhälst viel leichter ein höheres Gehalt, interessantere Aufgaben und auch neue Jobangebote.

    Letztlich kann man sagen, dass eine gute Positionierung und die dazu gehörige Bekanntheit das Arbeitsleben erleichtert und auch wesentlich mehr Spaß bereitet.

    • Ben Harmanus

      Hallo Ramon,

      Absolut! Viele “Stars” nutzen Personal Branding, um sich zu positionieren und um in Erinnerung zu bleiben, den Marktwert zu halten oder zu steigern.

      Personal Branding ist jedoch etwas für jeden Menschen. Wofür stehe ich? Wie kommuniziere ich das? Diese Fragen sollte sich jeder stellen. Es hilft, das zu bekommen, was man sich im Leben wünscht.

      Grüße, Ben

  • Kann das total unterschreiben. Personal Branding wird von vielen immer noch unterschätzt, wobei doch eines klar ist: Wer sich selbst zum Produkt macht, also sich selbst vermarktet, der hat unabhängig von Produkten und Projekten langfristig einen Vorteil: Kunden kaufen bei ihm, weil er für sie wichtig ist – vorausgesetzt, das verkaufte Produkt oder die Dienstleistung ist qualitativ ebenfalls gut. Es braucht beides.

    • Ben Harmanus

      Hi Julian,

      Das stimmt. Das Personal Branding darf keine leere Hülle sein. Es soll kommunizieren, was man zu bieten hat – und dann muss man auch liefern können.

      Wer sich jedoch mit dem eigenen Branding befasst, der wird auch unweigerlich wachsen. Jeder “gute” Vortrag und jede überlegt geschriebene Zeile machen uns “besser” als wir vorher waren. Personal Branding ist eben auch eine persönliche Entwicklungsreise.

      Grüße, Ben

  • Servus! Guter Beitrag – jetzt noch den nachfolgenden Link ausbessern ;) http://www.artur-kosch.de/seo-guide/) – In Dein Bio.

    Lg
    Leo

    • Hi Leo,

      vielen Dank. :)

      Oh, tatsächlich hat sich da eine Klammer eingeschlichen. Vielen Dank für den Hinweis.

      Da ist der Ben sicherlich schon dran. :)

      Beste Grüße
      Artur

      • Ben Harmanus

        Hi Leo,

        vielen Dank für den Hinweis. Der Link zum SEO-Guide für Anfänger funktioniert jetzt!

        Schönen Tag, Ben