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Digital Marketing Kickoff 2016

DMK16: Stelle 8 Marketing-Experten deine Fragen

Stelle den 8 Marketing-Experten des Digital Marketing Kickoff deine Fragen
Die 8 Marketing-Experten des #DMK16 stellen sich deinen Fragen

Am 25.02.2016 findet der Digital Marketing Kickoff 2016 statt.

Julia Lenhard von Citrix und ich haben 6 Marketing-Experten zu einer virtuellen Konferenz eingeladen, um über die Trends und Tricks im Content Marketing, Social Media Marketing, in der Conversion-Optimierung und in vielen anderen Bereichen zu sprechen.

Und jetzt kommt’s: Wenn dir eine Frage schlaflose Nächte bereitet, dann nutze die Kommentar-Funktion unter diesem Artikel, um sie unseren Speakern zu stellen.

Zum Abschluss unserer virtuellen Konferenz kommen alle Marketing-Experten mit Julia und mir in einem Speaker Panel zusammen. Dort beantworten wir die Fragen, die uns im Laufe des Tages gestellt wurden und auch die, die sich bis Donnerstag unter diesem Artikel sammeln.

Einige Marketing Trends möchten dir unsere Experten sogar schon vorab verraten.

Die Digital Marketing Trends 2016

Content Marketing ist kein Trend mehr. 2015 mussten die Content-Marketing-Evangelisten noch harte Arbeit leisten, um den Nutzen zu erläutern.

Jetzt wissen Unternehmen, “dass sie es sich immer weniger leisten können, uninteressant zu sein und nur “About product” zu kommunizieren”, sagt Mael Roth, Content-Stratege bei Scompler. 

“Das Jahr 2016 wird davon geprägt sein, dass Unternehmen sich konkret mit der Umsetzung von Content Marketing beschäftigen. Dabei spielt das Thema Tools eine zentrale Rolle. Je mehr Unternehmen sich mit Hilfsmitteln bei der Umsetzung beschäftigen, desto zentraler wird die Frage der Effizienz bei operativen Maßnahmen.”

Workflows, Mitarbeiter-Rollen und Content Marketing Tools werden demzufolge genauer unter die Lupe genommen.

Auch Julia Lenhard, Marketing Specialist bei Citrix, sieht Content Marketing weiter auf dem Vormarsch: “Der klassische Content-Marketing-Mix wird um digitale Kommunikationsformen erweitert: Webinare sind eine dieser Formen, die ein modernes Storytelling ermöglichen.”

Webinare sind prinzipiell nichts neues, jedoch wo und wie unsere Zielgruppe zukünftig an diesen teilnimmt.

Mobile First ist und bleibt auch in diesem Jahr einer der stärksten Trends

Weiter sagt Julia: “Der Anspruch an die geräteunabhängige Kompatibilität der Inhalte und Experience wächst und zeigt sich auch beim Einsatz von Online-Meeting- und Webinar-Lösungen über diverse mobile Endgeräte; die Teilnahme an virtuellen Meetings und Konferenzen muss flexibel umsetzbar sein.”

Zudem nimmt Julia eine “Digitalisierung der Beratungsbranche” wahr. Vor-Ort-Beratungen werden zunehmend durch virtuelle One-to-One oder One-to-Many-Beratungen ergänzt. “Wir sehen im Schulungs- und Trainingsbereich einen ähnlichen Trend: Blended-Learning-Konzepte und der (mobile) Einsatz virtueller Klassenräume und Webinare nimmt rapide zu”, sagt sie.

Ein Profi auf dem Gebiet des virtuellen Coachings ist Vladislav Melnik, Entrepreneur, Blogger und Autor des affenbuchs. Obwohl das Thema Copywriting fast 100 Jahre alt ist, sieht er einen Trend zu optimierten Werbetexten: “In 2016 nimmt die Anwendung von Landing Pages und deren Optimierung weiter zu. Und zu jeder guten Landing Page gehört eine gute Copy, die den Leser überzeugt eine Handlung auszuüben.”

Mehr Wunsch als Trend ist ein von Vladi erhoffter “stärkerer Fokus auf Emotionen. Denn wir Menschen handeln anhand von Emotionen, nicht anhand von Fakten.”

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Lotte Larsen und Nina Bordet, Gründerinnen von mindberry Consulting, sehen, dass Unternehmen das Thema “Conversion-Optimierung” professioneller angehen. Die Anzahl wahlloser Redesigns von Webseiten nimmt ab. “Immer mehr Unternehmen betreiben User Research, bevor sie ihre Website einem Relaunch unterziehen.”

Lotte fügt hinzu: “Die Best Practice verliert an Bedeutung – der Fokus auf User Research und A/B-Tests wird verstärkt.” Nina ergänzt: “Der Mix macht es aus – durch geschicktes Kombinieren von qualitativen und quantitativen Research Tools können Nutzerbedürfnisse & Usability Probleme schnell erkannt werden”

Lotte und Nina sind sich einig:

Kontext Is King – Nutzerforschung wird zunehmend auch dort stattfinden, wo die Nutzer sind.

Wie im Content Marketing geht es bei der Conversion-Optimierung letztlich darum, die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu befriedigen. Dazu müssen wir “verstärkt in Ressourcen investieren, um neben bewussten, auch unbewusste Entscheidungen von Website-Besuchern und Kunden zu verstehen, um noch überzeugendere, emotionalere und effizientere Online Experiences zu kreieren.”

Auch André Morys, Vorstand der Web Arts AG und seit 1996 ein Evangelist der Conversion-Optimierung, sieht den Trend zum Lean Branding: “Der klassische Relaunch funktioniert nicht mehr – immer mehr Redesign-Projekte finden im Stil agiler Sprints statt, Design-Entscheidungen werden immer mehr datengetrieben getroffen.”

In seinen Augen müssen Marketer heute viel schneller auf Themen reagieren können und daher auf agiles Marketing setzen. “Tag Management Tools und auch Testing-Tools machen es möglich, dass Websites heute viel intensiver ohne IT-Releases manipuliert werden können.” fügt André hinzu.

Zudem sieht er im Growth Hacking eine Chance: “Immer mehr wird verstanden, dass eine Optimierung nicht nur im Online-Shop oder auf der Website sondern auch in der Customer-Journey davor und danach stattfinden muss. Der datengetriebene Optimierungsgedanke dringt immer tiefer in Systeme und Tools ein.”

Growth Hacking: Die Marketing-Experten des DMK sehen einen Trend
André Morys sieht im Growth Hacking einen Trend

Wie AdWords-Experte Carlo Siebert sehe ich viel Bedarf, die Stellschrauben in den Pay-Per-Click-Kampagnen richtig zu stellen. Die Aufgabe eines Marketers darf nicht mit dem Klick des Users auf den Social Media Post oder die AdWords-Anzeige enden. Die Conversion ist das Ziel! Unqualifizierter Traffic oder eine Landing Page, die die Konversation der Anzeige nicht fortführt, sind Conversion-Killer.

Wir fassen die Aussagen der Marketing-Experten zusammen

In den Aussagen der Marketing-Experten des Digital Marketing Kickoff sind verschiedene Überschneidungen zu erkennen:

  • Annahmen weichen immer mehr der Research. Alles beginnt damit, dass wir uns mit unseren Kunden und unseren Wunschkunden beschäftigen. Was treibt die Menschen an? Quantitative und qualitative Erhebungen liefern die notwendigen Daten.
  • Ohne die richtigen Tools gelangen wir nicht zu den Ergebnissen und Erkenntnissen, die wir brauchen, um sinnvolle Entscheidungen zu treffen – ob im Content Marketing oder in der Conversion-Optimierung.
  • In allen Bereichen wird von der Schrotflinten-Technik auf eine präzisere Qualifizierung von Traffic umgestellt. Natürlich werden dementsprechend Webinhalte auf die Zielgruppe so zugeschnitten, dass sich die Wahrscheinlichkeit der Conversion erhöht.
  • Content nimmt neue Formen an. Video-Marketing wird unumgänglich, um dauerhaft mitzuspielen.
  • Bei dynamischen Unternehmen gilt schon länger: Mobile first! Wer 2016 nicht einsteigt, der ignoriert 50% der Web-Nutzer – Tendenz rapide steigend.

Jetzt bist du dran.

Welche Trends etablieren sich 2016?

Bei welchem Trend bist du dir unsicher und wünscht dir Tipps von den Speakern des Digital Marketing Kickoff?

Stelle deine Fragen per Kommentar – die Antworten folgen im Speaker Panel auf dem #DMK16.

Über Ben Harmanus
Ben baut als Head of Community & Content Marketing die Präsenz von Unbounce in der DACH-Region aus. Er liebt es, relevanten Content zu produzieren, Webpages zu optimieren und sich darüber mit der Community auszutauschen. Verbinde dich mit ihm auf Xing, Twitter oder LinkedIn.
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Comments:

  1. Christian

    Hallo zusammen,
    vielen Dank für eure Mail. Mich beschäftigen seit einiger Zeit tatsächlich drei Fragen, die mir die Marketing-Experten vielleicht beantworten können:

    1. In den Google SERPS ranken wir mit unserem Onlinshop “leider” zunehmend mit mehreren Seiten zu einem Keyword. Laut meiner Recherche ist dieses Verhalten nicht förderlich und bringt, wie ich selbst feststellen muss, (wenn überhaupt) nur einen der hinteren Plätze auf Seite1. Wie wähle ich die Keywords für eine Landingpage und setze die richtige Verlinkung, dass die Landingpage gut rankt und die verlinkten Seiten mehr zu “Longtail” ranken? Gibt es dafür überhaupt einen Lösungsweg? Die Kategorieübersicht rankt z.B. mit “Herstellername Kategoriename”. Suche ich nach “Herstellername” erhalte ich Ergebnisse sowohl für die Kategorieansicht als auch vereinzellt für die nachfolgenden Produktansichten die auf “Herstellername Kategoriename Produktname” optimiert sind.

    2. Seit September/Oktober 2015 haben wir einen signifikanten Trafficverlust zu verzeichnen. Durch die Umstellung auf ein Responsive Design konnte ich diesen Trend zwar bremsen, aber nicht umkehren. Ich persönlich konnte noch keinen Hinweis darauf finden, welches bzw. ob ein Google Update dafür verantwortlich sein könnte. Habt ihr dazu eine Idee?

    3. Ist Content nach wie vor “King”? Natürlich weiß ich, dass unterschiedliche Keywords unterschiedliche Beachtung finden und auch jeweils anderem Konkurrenzdruck unterliegen. Mich erstaunt allerdings sehr, dass Kategorieübersichtsseiten auf denen nur Produkte gelistet sind auf Seite1 Platz1 auftauchen (z.B. mit “bassetti kissen” / “bassetti tischwäsche” / “bassetti teppiche” / bassetti foulards”) und andere Seiten wie z.B. (“bassetti Bettwäsche” oder “bassetti Plaids”) seit einiger Zeit im Nirvana verschwinden, obwohl diese Seiten im Vergleich Content aufweisen bzw. (wenn auch nur geringfügig besser) optimiert sind.

    Beste Grüße und bis Donnerstag
    Christian

    (1)
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    • Ben Harmanus

      Hallo Christian,

      vielen Dank für deine Fragen. Wir sehen/hören/lesen uns am Donnerstag!

      Viele Grüße,

      Ben

      (0)
      Reply
      • Christian

        Klasse! Gerade ist mir dabei noch eine Frage eingefallen. In der Vergangenheit ist mir immer wieder mal (subjektiv) aufgefallen, dass die SERP Plätze in Zusammenhang mit Adwords stehen. Inwieweit nehmen also Adwords-Anzeigen Einfluss auf die Serps? Oder täusche ich mich, dass Google das Schalten von Anzeigen indirekt “belohnt”?

        (0)
        Reply
        • Ben Harmanus

          Hallo Christian,

          Das wird eine Frage für Carlo Siebert sein. :)

          Viele Grüße,

          Ben

          (0)
          Reply
  2. Martin Bach

    Hallo,

    ich habe auch eine Frage. Martin spricht von Landingpages in seinem Shop. Ihr propagiert aber immer, dass Landingpages keine Links zu anderen Seiten haben sollten. Kann man dann überhaupt Kategorieseiten auch Landingpages nennen? Wo ist der Unterschied?

    Freue mich auf eure Antwort,

    Martin

    (1)
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  3. Michaela

    Es wäre super, wenn alle Referenten bei ihren Vorträgen explizit auf die Besonderheiten bei der Ansprache B2B – also wenn man nicht Privatpersonen sondern Unternehmen als Kunden hat – eingehen.

    (0)
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    • Ben Harmanus

      Hallo Michaela,

      eventuell wird es nicht möglich sein, bei den Vorträgen direkt immer auf den Unterschied einzugehen. Wir können dieses Thema aber gerne im Speaker Panel erörtern – sicherlich für viele Teilnehmer spannend.

      Liebe Grüße, Ben

      PS: Du kannst auch jetzt schon spezifischere Fragen zu B2B versus B2C stellen.

      (0)
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    • Cora

      Den Fokus auf B2B fände ich ebenfalls extrem hilfreich. Was uns zum Beispiel beschäftigt:
      * Kann man einen B2B-Kunden aufgrund seines Suchverhaltens erkennen?
      * Wie könnte man ein Segment “Businesskunde” tracken?
      * Lohnen sich aus eurer Sicht (kostenpflichtige) Einträge und deren Optimierung mit Keywords etc. in Branchenportalen für die Firmenkundenansprache?
      Beste Grüsse, Cora

      (0)
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      • Ben Harmanus

        Hallo Cora,

        Danke für die ausführlichen Fragen. Verstehe ich das richtig, dass eure Website gleichermaßen Konsumenten wie auch eine B2B-Zielgruppe anspricht?

        Viele Grüße, Ben

        (0)
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        • Cora

          Hallo Ben,
          genau, wir decken B2C und B2B gleichermassen ab, möchten aber stärker in den profitableren B2B-Bereich investieren.
          Zur Ergänzung zur Frage, wie man Businesskunden trackt: Wir haben zurzeit noch kein Login (was die Sache natürlich vereinfachen würde).

          (0)
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          • Ben Harmanus

            Danke Cora,

            noch eine Frage: Was genau möchtest du tracken? Welche Informationen des potenziellen B2B-Kunden möchtest du denn gerne bekommen?

            Liebe Grüße, Ben

            (0)
            Reply
  4. Stefan Schütz

    Hallo Ben,

    schöne Idee! Ich möchte es euch etwas schwerer machen und habe folgende “Frage” ;-)

    Treffen sich ein Werber, ein Digitalberater, ein PR-Agentur-Inhaber sowie ein Digital-Agentur-Gründer (wie unlängst geschehen) und diskutieren über Content-Marketing. Wer von ihnen hat Recht, gibt es überhaupt richtig oder falsch? Bedarf es einer genauen Definition von Content-Marketing? Mit welcher Meinung könnt ihr euch eher identifizieren und warum?

    Hier die Quellen in oben genannter Reihenfolge:

    http://www.wuv.de/agenturen/thomas_strerath_ueber_die_content_luege
    http://www.wuv.de/agenturen/thomas_knuewer_ueber_content_marketing_deutsche_werber_haben_es_noch_nicht_begriffen
    http://www.wuv.de/agenturen/content_marketing_ist_keine_luege_und_kein_sozialismus
    http://www.wuv.de/agenturen/content_marketing_hat_nichts_mit_storytelling_zu_tun

    Viel Spaß und lieben Gruß
    Stefan

    (0)
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    • Ben Harmanus

      Hi Stefan,

      ich habe die Diskussion mitverfolgt (und kommentiert). Seit ein paar Tagen denke ich sogar darüber nach, ob wir ein Webinar mit dem Titel: “Was ist Content Marketing wirklich” brauchen.

      Back to Basics. Scheinbar nötig, wenn große Werber zur Anti-Content-Propaganda antreten – und einige mit noch mehr Nonsens auf den Zug aufspringen.

      Wir schauen, wieviel Zeit wir für das Thema haben. Ich bin aber sicher, dass Mael Roth & Co dazu etwas zu sagen haben. :)

      Viele Grüße und danke für den Impuls, Ben

      (0)
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