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Digital Marketing Kickoff 2016

7 Gründe, weshalb dein Content im Google Ranking untergeht

Weshalb dein Content im Google Ranking versinkt
Wenn dein Content im Google Ranking untergeht, ist deine SEO-Strategie löchrig!

Was ist der beste Platz um eine Leiche zu verstecken? In Google auf Seite 2.

Was dich jetzt noch zum Schmunzeln bringt, kann Online Marketers und Blogger einiges an Nerven kosten, wenn die Website und deren Inhalte nicht in den obersten Rängen des Suchmaschinenrankings brilliert. Schließlich bedeuten die Top 10 im Google Suchergebnis verlässliche Besucher auf der Website – und das ohne extra Geld in die Hand zu nehmen.

Es gibt hunderte Faktoren, die das Google Ranking beeinflussen. Meines Erachtens stechen diese 7 Gründe besonders heraus. Erfahre hier, weshalb dein Content vermutlich nicht in den Suchmaschinen performt und warum Google keine Leichenspürhunde anstellt.

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Hier sind 7 Gründe, weshalb dein Content noch in den hinteren Reihen des Suchmaschinenergebnisses vegetiert:

1. Deine Seite verfolgt keine ehrlichen und authentischen Absichten

Online Marketers der dunklen Seite der Macht haben Google und die Suchenden nicht lange in die Irre geführt. Ihr Spiel mit

    • kopiertem Content,
    • aufgeblähter, sinnbefreiter Keyword-Polonaise,
    • verborgener Links und verborgenen, eingefärbten Texten in Hintergrundfarbe
    • oder Linkaustauschprogrammen

wurde schnell durchschaut. Nur wer ehrlich und authentisch ist, glänzt wohlverdient ganz oben im Suchmaschinenranking. Der Crawler, ein Programm das Websites analysiert und indexiert, erkennt das anhand der Bounce-Rate ( Absprungrate): Wenn ein Nutzer nur einige Sekunden vorbeischaut, den Inhalt als irrelevant abstempelt und für immer das Weite sucht, wird die Website mit dem Prädikat “irrelevant” abgestraft und im Ranking links liegen gelassen.

2. Deine Inhalte sind weichgespült

Die Qualität des Contents ist der Schlüssel zum Erfolg. Google selbst meint hierzu:

Nützlicher und fesselnder Content wird wahrscheinlich eure Website stärker beeinflussen als alle anderen Faktoren (…).

Ob deine Inhalte informieren oder unterhalten sollen – sie müssen allesamt herausragend recherchiert und geschrieben sein. Nach der Skyscraper Methode kannst du beispielsweise dank Buzzsumo erkennen, welche Themen schon wie abgehandelt wurden – damit du mit deinem Artikel einen draufsetzt. Belohnt wird dieses mit Backlinks, indem andere Websites auf deinen Content verlinken. Google liest hier die Relevanz deines Contents heraus und gewährt dir Vortritt, wenn die anderen SEO-Kriterien stimmen.

Mit Buzzsumo zu einem höheren Google Ranking
Welche Inhalte werden am meisten geteilt? Screenshot: Buzzsumo

3. Die mobile Website ist nicht optimiert

Du verwendest eine mobile Website und möchtest deren Inhalte ebenso im Suchmaschinenranking via Smartphone, Tablet & Co. wiederfinden? Dann teile das Google auch in Form einer XML-Sitemap für mobile Websites mit! Ansonsten spielt deine Seite nicht in der ersten Liga des mobilen Suchmaschinen-Rankings, sondern wartet vergebens auf der Ersatzbank auf ihren Einsatz.

Eine Studie hat übrigens herausgefunden, dass nur 40 % der Unternehmenswebsites für Mobilgeräte optimiert sind. Viele Chancen, Leads zu generieren, werden hier vertan. Wie steht es um deine Seite? Teste hier, ob deine mobile Website mithalten kann.

4. Survival of the Fastest

Deine Seite lädt einfach zu langsam. Die Crawler fackeln nicht lange herum: Wer schneller lädt, gewinnt, und scheint ganz vorne im Ranking auf.

Teste Deine Seite beim Google Page Speed. Wenn diese über 85 von 100 Punkten erreicht, ist sie flott dabei. Ansonsten werden dir vor Ort konkrete Felder gezeigt, wo du Ballast abwerfen kannst: Und tschüss 2 MB Fotos, unbrauchbare WordPress-Plugins, JavaScript-Formate, lahmer Server, usw. – der digitale Frühjahrsputz kann beginnen.

5. Google erkennt vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr

Wenn nicht auf eine klare, solide Seitenstruktur und logisch gestaltete Navigation geachtet wird, vergrault die Website nicht nur die Nutzer – sondern auch die Crawler.

Vom Menü bis hin zu den einzelnen Seiten: Beschreibe den Content akkurat durch einmalig vergebene Title-Tags. Benenne Fotodateien, Urls, usw. kurz und knackig (nicht 1029495.jpg und auch nicht everbill.com/kategorie/tag/rechnung-schreiben, sondern rechnung-schreiben.jpg und everbill.com/rechnung-schreiben), am besten mit dem jeweiligen Keyword versehen.

6. Boulevard of Broken Links

Google mag Ordnung. Wenn die Crawler auf kaputte Links (404er), Duplicate Content, sinnbefreite Weiterleitungen (301-Seiten) oder auf schlichtes Content-Chaos treffen, holen sie sich die gewünschten Suchergebnisse dort, wo Struktur und Logik herrscht.

7. Du verbarrikadierst den Weg

… durch die oben genannten Gründe kommen die Crawler nicht an die gewünschten Informationen, um diese für Suchmaschinen zu indexieren. So gestaltest du deine Seite barrierefrei:

Nehmen wir an, deine Website ist ein Hotel und Google der Hotelkritiker. Empfange den Google Crawler höflich an der Rezeption mit einer extra XML-Sitemap-Datei, die du über das Google Webmastertool oder dem WordPress Plugin Yoast eingerichtet hast. Dank dieser hierarchisch strukturierten Darstellung deiner Website findet sich Google problemlos zurecht.

Der Crawler soll lieber nicht im Hinterhof schnüffeln? Platziere das “Betreten verboten” Schild für Google, indem du robots.txt Dateien und nofollow Links einsetzt.

Durch herausragenden Content lädst du lange zum Verweilen ein. Mit etwas Glück kehren die Nutzer Hand in Hand mit den Crawlern jetzt öfter in dein Hotel zurück. Das verbessert die Bounce Rate, und das wiederum wird mit einem besseren Ranking belohnt!

Fazit zum Google Ranking

Um rasch und erfolgreich von Suchmaschinen ausgelesen zu werden, müssen wir einige Regeln beachten. Der erfreuliche Nebeneffekt hier ist, dass die SEO-Maßnahmen zu einer besseren Nutzerfreundlichkeit führen. Dadurch profitieren die “menschlichen” BesucherInnen von einem logischeren Aufbau, einer schnelleren Ladezeit und akkuraten Beschreibung des hochwertigen Contents.

Zwei Fliegen mit einer Klatsche also. Danke SEO.

Über Stephanie Fischer
Stephanie betreut als Digital Marketing Expertin die Online Kommunikation von everbill & treats. Als Online Redakteurin konzipiert und erstellt sie zielgruppen-spezifischen Content, der auf eine Top-Performance in Suchmaschinen abzielt. Verbinde dich mit ihr auf Twitter und LinkedIn.
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Comments:

  1. Martin Bach

    Hi Stephanie,

    viele deiner Tipps waren mir geläufig, aber eben nicht alle. Vor allem beim technischeren SEO habe ich noch einiges aufzuholen.

    Wird es in deinem Webinar mehr Infos dazu geben, wie ihr es mit technischem SEO zu so einem Traffic-Anstieg geschafft habt?

    Herzliche Grüße, der Martin

    (0)
    Reply
  2. Stephanie Fischer

    Hallo Martin, technisches SEO wird natürlich Thema im Webinar sein. Speziell von welchen Tools und SEO-PlugIns wir profitieren, um ganz vorne im Ranking aufzuscheinen. Dazu gehe ich auch auf die technischen Voraussetzungen ein, um überhaupt von Google indexiert zu werden. Aber mehr dazu im Webinar :-)
    Liebe Grüße, die Stephanie

    (0)
    Reply
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