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Digital Marketing Kickoff 2016

25+ Content Marketing Tools, die ich täglich bei Unbounce nutze (und 16 Alternativen)

Unbounce: Content Marketing Tools
Ohne die richtigen Content Marketing Tools geht nichts. Foto: Pixabay.

[Die Liste mit Content Marketing Tools wird regelmäßig erweitert. Letztes Update: 05.02.2016]

Vor ein paar Wochen propagierte ich, dass jedes Unternehmen, das authentisches Content Marketing anstrebt, sogenannte Content Marketing Naturals rekrutieren muss. Diese “Naturtalente” haben auf eine natürliche Weise ein Verständnis für die Inhalte, die deine Zielgruppe interessieren.

Doch egal wieviel Talent jemand hat – als Content Marketer kommst du nicht ohne die Hilfe von Content Marketing Tools aus. Und daher teile ich mit dir nun alle Tools, die ich täglich bei meiner Arbeit bei Unbounce nutze.

Die Motivation, diesen Artikel endlich zu veröffentlichen, kam übrigens durch die Deadline der Content-Marketing-Tool-Blogparade von Zielbar zustande. Vielen Dank für den Push. :)

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Meine Content Marketing Tools

Ich liste meine genutzten Tools in der Reihenfolge auf, wie ich sie nutze, wenn ich Inhalte für unseren Blog erstelle und diesen anschließend in Umlauf bringe.

Intercom | Marketing Automation (Recherche, Distribution)

Content Marketing Tools: Intercom
Effizientes Content Marketing: E-Mails an segmentierte Empfänger senden.

Intercom ist prinzipiell ein Tool, um mit den eigenen Kunden zu kommunizieren. Es liefert umfassende Informationen darüber, wie unsere Kunden Unbounce nutzen. Wieviele Landing Pages wurden gebaut, werden A/B-Tests genutzt etc.

Diese Informationen kann ich für Content Marketing nutzen. Indem ich das Verhalten unser analysiere, kann ich zu Content(-Ideen) gelangen!

Zum einen sehe ich, wo es Wissensbedarf gibt. Wird ein essentielles Feature unseres Produkts von der Mehrheit der deutschen User nicht genutzt, wissen sie vielleicht nicht, was es ihnen bringt! Daher erstelle ich Blog Posts, die diese Themen aufgreifen.

Ich kann aber auch hochaktive Nutzer herausfiltern und für gemeinsames Content Marketing gewinnen. Warum nicht zusammen mit einem Kunden Content erstellen: White Papers, Blog Posts, z.B. Case Studies oder ein Webinar veranstalten?

Außerdem kann ich auf zwei Arten Nachrichten an die Kunden von Unbounce senden. Per…

Content Marketing Tools: Intercom In-App-Nachrichten nutzen
Intercom: Mit In-App-Nachrichten die Kunden über Content informieren. Screen: Intercom

Der Vorteil von Intercom liegt darin, dass ich die Empfänger sehr genau eingrenzen kann: z.B. kann ich nur User anschreiben, die in Berlin sind, schon 30 Landing Pages gebaut und 100 Sessions mit unserem Tool durchgeführt haben.

Es bietet auch A/B-Tests und Analyse-Daten der gesendeten Nachrichten an.

Tipp: Verwende Daten zum Nutzerverhalten, um etwas über dein Publikum zu lernen!

Google Alerts oder Talkwalker | Content & Influencer Recherche

Content Marketing Tools: Google Alerts
Content Marketing Tools: Mit Google Alerts informiert bleiben.

Die Google Alerts informieren mich darüber, wenn es zu einem für mich interessanten Keyword Neuigkeiten gibt. Ich möchte beispielsweise sofort wissen, wenn jemand über Landing Pages, Conversion-Optimierung, Neuromarketing oder Unbounce schreibt.

Weitere Vorteile:

  • Die Blogs, Autoren und Artikel, die ich dadurch finde, dienen als Inspiration für Blog-Artikel oder Webinar-Themen.
  • Frische Inhalte, die ich mit den Followern des @Unbounce_de Twitter-Kanals teilen kann, werden mir frei Haus geliefert.
  • Ich finde Experten in meiner Branche, mit denen ich mich verbinde und gemeinsame Co-Marketing-Aktionen in Gang setze.

Da Google öfter mal ein Artikel durch die Lappen geht, empfehle ich, dass du die selben Keywords auch über Talkwalker beobachtest.

Content Marketing Tools: Talkwalker
Content Marketing Tools: Talkwalker findet vieles, was Google entgeht!

Tipp: Schalte auch einen Alert für deinen Namen ein. Manchmal wirst du als Quelle genannt, nicht aber dein Unternehmen.

Feedly

Mein Leben ohne Feedly? Unmöglich. Feedly zieht sich die RSS-Feeds von Blogs und kuratiert diese (nach meinen Vorgaben) auf der eigenen Plattform. In der Mobile App (Android & iOS) oder Webanwendung bekomme ich so nur Inhalte von für mich interessanten Webpages zu sehen.

Content Marketing Tools: Feedly
Mit Feedly Quellen für guten Content kuratieren.

Sobald ich z.B. über meine Google Alerts auf einen interessanten Blog stoße, nehme ich diesen in mein Feedly auf. Inzwischen habe ich einen wahren Schatz an nützlichen Quellen für mein Content Marketing.

Evernote

In Evernote sammle ich spannende Artikel, die ich über Feedly oder meine Alerts gefunden habe. Ich kann diese mit Tags versehen und schnell alle Artikel finden, die ich beispielsweise zum Thema “Content-Strategie” gespeichert habe.

Content Marketing Tools: Evernote
Content Marketing: Mit Evernote interessante Inhalte archivieren.

Ich verwende einen kostenpflichtigen Account und kann meine Artikel für die Offline-Verwendung speichern. Das heisst: Auch ohne Internetzugriff (Auf Reisen sehr praktisch) oder falls die Quelle gelöscht/verschoben wurde, kann ich auf den Inhalt zugreifen.

Eine kostenlose Alternative bietet das Link-Archivierungs-Tool des deutschen Start-Ups Tagpacker.

Content Marketing Tools: Tagpacker
Kostenlos nützliche Links archivieren: Tagpacker

Webpages und Videos werden per Klick auf das Browser Plugin (Chrome oder Firefox) mit Tags versehen und komfortabel in Listen einsortiert. Die Listen kannst du öffentlich kuratieren und so auch für andere User bzw. Suchmaschinen zugänglich machen.

Oder du schaltest deine gesammelten Links auf privat und nutzt deine Schätze nur zur Recherche für die eigene Content-Erstellung. Da das Start-Up noch am Anfang steht, wirkt die Community sehr stark auf den Ausbau von Funktionen ein – probier’s aus!

Social Analytics und ShareTally

Über die Social Analytics-Erweiterung für den Chrome Browser (Firefox in der Entwicklung) kann ich blitzschnell erkennen, wie zahlreich ein Artikel geteilt wird. Das hilft mir bei der oberflächlichen Analyse von fremden, aber auch eigenen Inhalten.

Content Marketing Tools: Social Analytics
Content Marketing Tools: Social Analytics zeigen dir, wie ein Artikel viral performt.

Falls dir diese Informationen nicht genügen, kannst du die Seite auch mit ShareTally analysieren. dieses Tool bietet sogar noch detailliertere Sharing-Daten.

Content Marketing Tools: ShareTelly
Content Marketing Tools: Mit ShareTelly die soziale Performance analysieren.

Tipp: Schau dir auch noch die 8 Social Media Tools für fortgeschrittene Community Manager von Lisett Enge an.

MozBar für die Suchmaschinen-Optimierung

Die MozBar lässt sich in den Browser integrieren und hilft bei der Analyse von Webpages. Wenn du einen Gastartikel für einen Blog schreibst, kann es nicht schaden, wenn du sehr schnell erkennen kannst, wie hoch oder niedrig Google die Domain-Autorität der Webpage einstuft.

Content Marketing Tools: MOZbar
Content Marketing Tools: Die MOZbar gibt Auskunft über die Domain-Autorität einer Webpage.

Je höher der DA-Wert, desto positiver wirkt sich der Backlink auf dein eigenes Ranking in den Suchergebnissen von Google aus.

Google Keyword-Planer | Keyword-Recherche

Content Marketing Tools: Google Keyword-Planer
Content Marketing Tools: Mit dem Keyword-Planer herausfinden, was Menschen suchen.

Eigentlich ist der Google Keyword-Planer für die Nutzer von Google AdWords gedacht. Ich nutze es ständig, um die Relevanz von Keywords zu untersuchen.

Jetzt sagst du: Keywords in Blog Posts zu beachten ist doch völlig überholt.

Wenn tausendfach nach einem Keyword gesucht wird und nach dem Synonym nur hundertmal, dann verrät mir das etwas über die Menschen. Warum sollte ich über “Zielseiten” statt über “Landing Pages” schreiben, wenn monatlich nur 10 Personen danach suchen?

Dann orientiere ich mich lieber an 4.400 monatlichen Suchanfragen nach “Landing Page”. Mit diesem vielfach gesuchten Keyword erziele ich bei der Zielgruppe mit höherer Wahrscheinlichkeit einen Klick. Und damit meine ich nicht nur in den Suchergebnissen von Google, sondern auch in sozialen Netzwerken.

Nutze den Keyword Planer, um für den Menschen zu optimieren, nicht die Maschine.

Übersuggest & HyperSuggest | Keyword-Recherche

Content Marketing Tools: Übersuggest

Content Marketing Tools: Übersuggest hilft bei der vertiefenden Keyword-Recherche.

Nur die Short-Tail Keywords herauszufinden, ist nicht genug. In Übersuggest gebe ich kurze Keywords wie Landing Page ein und erhalte dann aufgelistet, welche längeren Suchanfragen in Verbindung mit dem Wort in Google eingegeben werden.

Auf diese Weise lerne ich viel über das Suchverhalten und die Interessen bzw. Probleme meiner Zielgruppe.

Ein ähnliches Tool für die Keyword-Recherche ist HyperSuggest. Super Feature: Man kann sich anzeigen, welche “W-Fragen” sich Suchmaschinen-Nutzer in Kombination mit dem Keyword stellen.

Dadurch kannst du Content mit Problemlösungen für deine Zielgruppe erstellen!

Content Marketing Tools: HyperSuggest
HyperSuggest: Herausfinden, welche Probleme deine Zielgruppe hat.

Der Keyword Shitter ist extrem simpel. Du gibst ein Keyword ein und erhältst unzählige Kombinationen. Mit dem Positive Filter kannst du Wörter ergänzen, die im Longtail-Keyword vorkommen sollen. Mit dem Negative Filter kannst du Wörter ausgrenzen, die dich in Kombination mit deinem Keyword nicht interessieren. Wenn du zum Beispiel Keywords zum Rasensport “Golf” suchst, dann interessierten dich Kombinationen wie “Golf probefahren” nicht – daher muss “probefahren” auf die Negativliste.

Content Marketing Tools: Keyword Shitter
Mit dem Keyword Shitter zu unzähligen Wortkombinationen, die gesucht werden. Screen: Keywordshitter.com

Weitere Alternativen, die ich selber nicht getestet habe:

Björn Tantau stellt in seinem Blog das SEM-Tool zur Keyword-Recherche vor.

Keyword.io: Keyword-Rechereche (kostenlos)

Keyword Fragen: Welche Fragen werden zu einem Keyword gestellt (kostenlos)

W-Fragen-Tool: Auch dieses SEO Tool zeigt dir die Fragen, die zu deinem Keyword gestellt werden (kostenlos)

Google Trends | Keyword-Recherche

Content Marketing Tools: Google Trends

Content Marketing Tools: Mit den Google Trends herausfinden, was in Zukunft relevant ist.

Zusätzlich zum Keyword Planer lohnt sich ein Blick in die Google Trends. Vielleicht hat dein Keyword jetzt noch eine geringe Relevanz. Das kann sich jedoch schnell ändern. Mit diesem Tool kannst du erkennen, ob ein Begriff durchstartet oder sich nicht signifikant entwickelt. Das nur wenige User “Landingpage” zusammengeschrieben eingeben, macht es für mich auch keinen Sinn es so in Headlines und Artikeln zu schreiben.

RankTrackr | SEO

Content Marketing Tools: RankTrackr
Content Marketing ist SEO und braucht Tools wie RankTrackr.

Ich behalte die Suchmaschinen-Rankings unserer (deutschen) Webpage inklusive Blog mit RankTrackr im Auge.

Natürlich ist es mein Ziel, auch mit den deutschen Pages für relevante Keywords so viele Top-10-Positionen in den Google-Suchergebnissen zu belegen, wie möglich.

Mit RankTrackr sehe ich, mit welcher Seite (z.B. welchem Artikel) wir bereits gut positioniert sind. Ich sehe aber auch, wo Unbounce nicht mehr weit von einer Top-10-Position entfernt ist. Daher kann ich weitere Inhalte zu diesem Thema (Keyword) erstellen und so die SEO-Autorität in diesem Bereich ausbauen.

Alternative SEO-Tools sind Sistrix und Xovi.

Pixabay | Bildbearbeitung

Content Marketing Tools: Pixabay

Content Marketing: Pixabay ist eine gute Quelle für kostenlos nutzbare Bilder.

Jeder Content Marketer, Social Media Manager oder Blogger kennt das Problem: Wo bekomme ich Bilder her, die ich im Kontext zu meinem Content einsetzen kann? Meistens nutze ich Pixabay, denn hier sind alle Bilder hochaufgelöst verfügbar und mit der Creative Commons Licence 0 uneingeschränkt nutzbar.

Ignoriere einfach die erste Zeile der Suchergebnisse. Das sind immer kostenpflichtige Angebote.

Natürlich gibt es noch Dutzende von anderen Bilderquellen und ich werde mich diesen in einem zusätzlichen Artikel widmen. Kennst du weitere kostenlose Fotoquellen? Bitte lass es mich und die Leser unseres Blogs in den Kommentaren wissen.

Awesome Screenshot | Bildbearbeitung

Content Marketing Tools: Awesome Screenshot

Ein Favorit von mir: Awesome Screenshot.

Hast du dich jemals gewundert, woher die schönen Screenhots von ellenlangen Webpages kommen?

Wenn du nicht so ein Depp wie ich sein möchtest, (ich habe lange Zeit mit Photoshop Screen an Screen zusammengesetzt), dann nutzt du ab jetzt Awesome Screenshot. Der Name ist Programm.

Sobald ich einen Screenshot von einer Page brauche, klicke ich auf die Browser-Erweiterung und kann bestimmen, ob ich nur den sichtbaren Teil, eine von mir bestimmte Auswahl oder – und das ist der Kracher – die gesamte Webpage als Screenshot nehme.

Das Tool scrollt automatisch runter und bietet mir den kompletten Screenshot zum Download an.

Awesome!

Adobe Photoshop | Bildbearbeitung

Content Marketing Tools: Adobe Photoshop

Täglich im Einsatz: Adobe Photoshop.

Ich erwähne Adobe Photoshop, da ich wirklich so gut wie keinen Tag ohne die Bildbearbeitungs-Software auskomme. Natürlich ist das nicht gerade die günstigste Variante, wenn du nur Bilder zuschneiden und komprimieren möchtest.

Alternativen:

  • Das kostenlose Gimp
  • Die mit verschiedenen Awards ausgezeichnete Affinity Photo (leider nur für den Mac, einmalig 49,99€)
  • Das Photoshop sehr ähnliche PIXLR
  • Das auf Social Media Visuals spezialisierte Canva oder das ähnliche Picmonkey.

Content Marketing Tools: Affinity Photo

Die Photoshop-Alternative: Affinity Photo.
Content Marketing Tools: Picmonkey
Picmonkey ist ein im Browser nutzbares Bildbearbeitungs-Tool.

Kennst du noch andere gute Bildbearbeitungs-Tools?

WordPress mit dem Yoast-Plugin | Suchmaschinen-Optimierung

Content Marketing Tools: Yoast SEO für WordPress

Content Marketing: Optimiere deinen Content für Suchmaschinen und Social Media.

Ich liebe WordPress. Und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch du dieses Content Management System (CMS) nutzt und liebgewonnen hast.

Die volle Blogging-Power entfaltet sich jedoch erst, wenn du ein SEO & Social Media Plugin wie Yoast installierst.

Hiermit optimiere ich meinen Blog Post für Suchmaschinen und bestimme selber, wie meine Page in der SERP (Search Engine Results Page = Die Anzeige in den Ergebnissen einer Suchmaschine) angezeigt wird.

Abgeschnittene Headlines oder Snippets (der Vorschautext) mit für die Sucheingabe irrelevantem Content verhindern den Klick auf den Link zu deiner Page. Überlasse es nicht dem Zufall, welche Informationen Suchmaschinen anzeigen!

Zusätzlich kann ich bestimmen, welcher Text und welches Foto angezeigt werden, wenn meine Zielgruppe meine Inhalte z.B. in Facebook teilen.

Suchmaschinen-Optimierung im Content Marketing ist nicht nice to have, sondern essentiell.

Google Tool zur URL-Erstellung (UTM Tracking Links) | Conversion-Optimierung

UTM Tracking Links sind Variationen deiner URLs. Diese erstelle ich mit dem Google Tool zur URL-Erstellung. Wenn ich z.B. einen Blog Post online stelle, dann hat er diese URL:

http://unbounce.com/de/content-marketing-de/warum-ich-deinen-content-nicht-teilen-kann/

Wenn ich diesen Post auf Facebook teile, dann nutze ich diesen Link:

http://unbounce.com/de/content-marketing-de/warum-ich-deinen-content-nicht-teilen-kann/?utm_source=facebook&utm_medium=social&utm_content=direct-ongoing-de&utm_campaign=blog

Beide Links führen trotz der unterschiedlichen Struktur zum selben Ziel.

Dadurch kann ich oder unser Data Analyst später in Google Analytics genau nachvollziehen, wie der reinkommende Traffic sich auf meinen Webpages verhält. Wird nur der Post gelesen oder meldet sich der Besucher für die Testversion von Unbounce an – sprich: Wird eine Conversion erzielt?

Welche Quelle bringt den wertvolleren Traffic: Facebook oder Twitter? Welche Anzeige oder welcher organische Post genau?

Evaluiere mit Tracking Links, welcher Content wirklich auf lange Sicht den Umsatz steigert.

Google Analytics | Datenanalyse

Content Marketing Tools: Google Analytics

Google Analytics: Wie performt dein Content?

Wie gesagt: In Google Analytics kannst du herausfinden, welcher Traffic für Umsatz sorgt.

Du kannst aber auch einfach sehen,

  • welche Artikel die meisten Unique Views (unterschiedliche Leser) haben.
  • wie schnell Besucher bouncen (sofort die Page verlassen).
  • ob die Besucher nach der Einstiegsseite, z.B. deinem Blog Post, noch weitere Pages (Artikel oder Produktseiten) ansteuern oder deinen Webauftritt verlassen (Exit).
  • wie lang die Besuchsdauer der einzelnen Artikel ist. Je höher, desto besser. Ich sehe immer wieder, dass lange Unbounce Artikel durchaus über 10 Minuten geöffnet bleiben.

Falls du noch gar kein Tool für die Performance-Analyse deiner Inhalte nutzt. Verlasse sofort diesen Blog Artikel und verbinde Google Analytics mit deiner Webpage – ist kostenlos und in der Basis-Version äußerst mächtig!

Bitly | Content Distribution

Content Marketing Tools: Bitly

Mit Bitly kannst du die Content Distribution optimieren.

Eben habe ich dir gesagt, dass du Tracking Links einsetzen sollst. Leider eignen sich Tracking Links aus den folgenden Gründen so gar nicht zum Teilen in sozialen Netzwerken:

  • Sie sind u-l-t-r-a-l-a-a-a-a-a-a-n-g-und-wirken-abschreckend. Niemand klickt gerne auf einen kryptischen Code.
  • Der lange Link erhöht unnötig die Zeichenzahl. Bei einem Tweet inklusive Fotoanhang kann es schnell eng werden.

Sogenannte URL Shortener wie das sehr gängige kostenlose Tool bitly verkürzen deinen Link, so dass dieser bestens teilbar wird. Natürlich solltest du nicht nur lange Tracking Links kürzen, sondern alle URLs, die in deinem Post wertvollen Platz stehlen.

Aufgepasst: Durch den verkürzten Link sehen die User nicht, wo dieser hinführt. Um Vertrauen herzustellen, kann es auf Twitter hilfreich sein, den Autor zu taggen oder im Visual oder Post-Text einen Verweis zu platzieren.

Wenn man sich bei Bitly (kostenlos) anmeldet, kann man individuelle URL-Verkürzungen erstellen kann. Eine Verkürzung kann ich natürlich nur auswählen, wenn sie noch niemand geschnappt hat.

Zudem kannst du in deinem Account sehen, wie oft ein Bitlink angeklickt wurde.

Content Marketing Tools: Bitlinks nutzen

Bitly: Setze individualisierte Links ein.

Alternativ sind URL Shortener auch in diversen Social Media Tools wie Buffer oder Hootsuite integriert. Und natürlich gibt es auch einen Google url shortener.

Hootsuite | Social Media Management

Content Marketing Tools: Hootsuite

Mit Hootsuite kannst du Content professionell ausspielen.

Habe ich eben über Social Media Tools gesprochen? Mit Hootsuite plane ich 95% meiner Posts monatelang im voraus. Statt jeden Post in Echtzeit rauszuhauen, pflege ich kompakt innerhalb einiger Stunden neue Posts in Twitter, Google+ und LinkedIn ein.

Facebook Posts plane ich bislang immer noch über die integrierte Scheduling-Option in Facebook. So bin ich zu 100% sicher, dass der Post wie geplant aussieht.

Geht ein neuer Blog Post live, dann tweete ich diesen in der ersten Woche über @unbounce_de und @benharmanus je 21-mal. Aber auch wird der Artikel immer wieder über Twitter geteilt. So bekommen auch alte Artikel immer wieder frischen Traffic,  da ja auch stetig die Follower-Zahl steigt und sowieso viele Tweets auch von bestehenden Followern nicht gesehen werden.

Hootsuite bietet noch viele weitere Funktionen (die ich nicht täglich nutze):

  • Monitoring von bestimmten Hashtags (mache ich während Webinaren)
  • Jegliche Erwähnung der eigenen Brand oder der Mitbewerber, auch wenn der Username nicht getagt wurde
  • Kommunikation in allen sozialen Netzwerken über eine (individuelle) Maske

Eine Alternative zu Hootsuite: sproutsocial

Tipp: Schau dir auch noch die 8 Social Media Tools für fortgeschrittene Community Manager von Lisett Enge an.

IFTTT | Automatisierte Workflows einrichten

Content Marketing Tools: IFTTT

Mit IFTTT kannst du viele Content-Marketing-Aufgaben automatisieren.

Mit IFTTT (If this than that) kannst du verschiedene Tools miteinander verbinden und so Aufgaben festlegen, die die Tools automatisiert erledigen. Ich habe Twitter mit Google Drive verbunden. Jeder gesendete Tweet wird in einem Sheet eingepflegt.

So kann ich in der Tabelle schneller gewisse Tweets wiederfinden (auf Twitter ist das umständlich bis unmöglich).

Schau dir IFTTT mal an, die Auswahl an Verknüpfungen und einstellbaren Aufgaben ist riesig. Und es ist kinderleicht zu bedienen.

Google Drive | Kollaborative Office Suite & Online-Speicher

Was passiert, wenn ich einen Eimer Wasser über meinen Laptop gieße? Nichts.

Alle meine Dokumente befinden sich in der Cloud, genauer gesagt, im Google Drive. Ich logge mich woanders in meinen Account ein und kann weiter an meinen Präsentationen, Dokumenten und Tabellen arbeiten. Bilddateien etc. lege ich ebenfalls im Online-Speicher ab.

Zudem kann ich mit wenigen Klicks Dokumente mit anderen teilen und gemeinsam (simultan) bearbeiten.

Bis 15 GB Speicher kostenlos – oder kostenpflichtig als Business-Version für Unternehmen. Systemübergreifend auf Android, iOS, Mac und Windows nutzbar. Ich will nicht mehr ohne diesen Service arbeiten!

Unbounce | Landing-Page-Baukasten & A/B-Tests

Content Marketing Tools: Unbounce

Content Marketing Tools: Mit Unbounce selber Landing Pages erstellen.

Na klar, natürlich kommt auch der Unbounce Landing-Page-Baukasten prinzipiell jeden Tag zum Einsatz.

Täglich sammle ich Leads auf den von uns erstellten Landing Pages. Statt auf eine andere Abteilung oder einen externen Designer angewiesen zu sein, baue ich Landing Pages in wenigen Stunden selber.

Per Drag & Drop schiebe ich Elemente wie meine Call To Action hin und her und verändere im Editor den Text. Besonders hilfreich: Ich kann die vielen conversion-optimierten Landing Pages unseres kanadischen Teams nutzen und in Minuten lokalisieren.

Und wenn ich mal was ganz eigenes erstellen will, bin ich an kein Template gebunden und kann mich voll austoben.

Mit dem integrierten Tool für A/B-Tests führe ich praktisch auf jeder Landing Page, die ich erstelle, einen Test mit den Besuchern durch.

In diesem Video erkläre ich die Grundfunktionen von Unbounce:

Der Clip ist ein Ausschnitt aus unserem Unwebinar mit Vladislav Melnik vom affenblog: 10 einfache Schritte, um überzeugende Verkaufstexte für deine Landing Page zu erstellen.

Rooster | Exit Intent Overlays

Content Marketing Tools: Rooster

Content Marketing Tools: Mit Rooster Leads und Sales generieren.

Wie – du willst schon gehen? Mit Tools wie Rooster binde ich Exit Intent Overlays ein. Diese Pop-Up-Nachrichten erscheinen, wenn ein User eine bestimmte Page verlassen möchte (mit dem Mauszeiger zur Zurück-Taste im Browser wandert).

Ich nutze Rooster bisher nur, um Newsletter-Abonnenten zu gewinnen.

Du kannst Exit Intent Overlays aber auch einsetzen, um:

  • nachzufragen, ob der Besucher einen Mitarbeiter sprechen möchte.
  • anzubieten, einen Voucher Code an eine E-Mail-Adresse zu senden.
  • ein E-Book oder ein Webinar anzubieten (Leadgenerierung).

Exit Intent Overlays funktionieren sehr gut – probier’s aus!

Mailchimp | E-Mail-Service

Content Marketing Tools: Mailchimp
Content Marketing: Professionelles E-Mail.Marketing mit Mailchimp.

Ich hoffe für dich, dass die Daten deiner Leads nach dem Absenden des Online-Formulars nicht nur in eine Excel-Tabelle wandern.

In Mailchimp verwalten wir bei Unbounce Leads in verschiedenen Listen. Wer den Conversion Newsletter abonniert hat, der kommt in die Blog-Newsletter-Liste. Leads, die über ein Webinar generiert werden, landen in der “Conversion Learning List”.

Verschiedene Listen sorgen dafür, dass ich meine Inhalte genauer adressieren kann.

Natürlich bietet das Tool weitere Features:

  • Monitoring der E-Mail-Performance, z.B.Öffnungs- und Clickthrough-Raten
  • A/B-Tests
  • Die Möglichkeit, dass sich meine Abonnenten selbständig aus dem Newsletter austragen

Deine E-Mail-Liste ist dein wertvollster Schatz, dein Draht zu deiner Audience. Nutze zur Verwaltung deines E-Mail-Verteilers unbedingt ein professionelles Tools.

Bonus: Weitere Tools

Jetzt liste ich noch ein paar Anwendungen auf, die nicht unbedingt Content Marketing Tools sind, aber trotzdem sehr hilfreich bei meiner täglichen Arbeit sind – und das ist nunmal Content Marketing. :)

Slack | Kommunikation & Kollaboration

Ganz ehrlich. Die Zeiten, in denen ich mich über eine E-Mail gefreut habe, sind seit den 90ern vorbei. Deswegen liebe ich Tools wie Slack, mit denen die Kommunikation schneller und übersichtlicher funktioniert. Slack ist ein Chat-Programm. Es ersetzt weitestgehend die Kommunikation über E-Mail und bietet eine Suchfunktion, die nicht nur die Gespräche durchsucht, sondern auch die geteilten Inhalte, beispielsweise PDFs.

Schau dir mal diese wirklich gute Case Study an.

Tipp: Schau dir auch noch die 8 Social Media Tools für fortgeschrittene Community Manager von Lisett Enge an.

Fazit: Ohne Content Marketing Tools geht gar nichts

Mehr Tools bringen nicht auch gleich mehr Effizienz. Erst die Kombination aus den richtigen Tools und einem funktionierenden (persönlichen) Workflow entscheiden über den Erfolg deines Content Marketing.

Komplettlösungen wie Hubspot oder Marketo habe ich übrigens bewusst nicht aufgelistet. Das Thema Marketing Automation und die entsprechenden Lösungen sind ein Thema für sich und für den größten Teil der Marketer (noch) nicht relevant.

Vielleicht konnte ich dir trotzdem bei der Suche nach guten “Werkzeugen” etwas Zeit ersparen. Und eventuell hast du noch ein Content Marketing Tool für mich, das ich hier unbedingt auflisten muss. Lass es mich in den Kommentaren wissen!

Über Ben Harmanus
Ben baut als Head of Community & Content Marketing die Präsenz von Unbounce in der DACH-Region aus. Er liebt es, relevanten Content zu produzieren, Webpages zu optimieren und sich darüber mit der Community auszutauschen. Verbinde dich mit ihm auf Xing, Twitter oder LinkedIn.
» Mehr Blog Posts von
  • Christina Klepper

    unsplash.com -> Free (do whatever you want) high-resolution photos
    hypersuggest.com -> Keywordrecherche

    • Ben Harmanus

      Hi Christina,

      Unsplash habe ich in meiner Liste. Werde ich in einem separaten Post zu Bilderquellen auflisten.

      Hypersuggest habe ich eben kurz getestet und in die Liste aufgenommen. Schickes Tool – Danke.

      Freue mich über weitere Vorschläge/Alternativen zu den Tools, die ich schon nutze.

      Grüße, Ben

  • Hallo Ben, eine Frage: Habe ich das richtig verstanden mit 21 mal einen Post tweeten, wenn du einen Logartikel geschrieben hast? Danke, für eine Antwort? LG Jana

    • Ben Harmanus

      Hi Jana,

      Ja, ich teile einen Blog Post über den Unbounce Account mindestens 21x in der ersten Woche. Zusätzlich genauso oft über meinen persönlichen Account.

      Das mache ich aber nur, weil ich dazwischen tonnenweise Content von anderen Seiten teile. Ansonsten wird es zu viel Eigenwerbung (auch, wenn es nützlicher Content ist).

      Die meisten Twitter-User verpassen deine Tweets, das geht im Stream unter. Daher musst du es wirklich im Dutzend tweeten. Dann schaue ich mir die Beliebtheit des Artikels an und teile ihn auch Monate danach noch regelmäßig.

      Fremd-Content teile ich auch fleißig. Wenn ich einen guten Artikel finde, dann share ich den mindestens 4x pro Account. Es kostet viel Arbeit, guten Content zu kuratieren und deswegen ist es viel effizienter Content-Goldstücke immer wieder zu teilen (wenn es zeitlose Evergreens sind).

      Liebe Grüße, Ben

      • Danke, für denTipp! Ich hoffe, ich schaffe ihn auch umzusetzen!

        • Ben Harmanus

          Hi Jana,

          mit Buffer kannst du einen Tweet einmal verfassen und dann ganz simpel zu verschiedenen Zeiten verschicken. Das spart auch viel Zeit! Viele Tweets machen, wenns gut läuft, aber natürlich auch wieder viel Arbeit, da man auf Retweets und Nachrichten reagieren muss.

          In meinen Augen lohnt sich der Aufwand.

          Viel Erfolg!

          Ben

  • Pikmonkey für ie Bildbearbeitung. Ich komme damit ganz gut zurecht…

    • Ben Harmanus

      Hallo Jana,

      Picmonkey sieht gut aus und der Einstieg ist kinderleicht. Habe es in die Liste als Alternative zu Photoshop aufgenommen.

      Vielen Dank für den Tipp!

      Ben

  • Klasse Artikel, Ben!

    Als Social Media Management Tool empfehle ich persönlich Social Sprout, da es vom Interface her wesentlich übersichtlicher ist als Hootsuite und die Facebook Posts nicht so “anders” aussehen als geplant.

    Super effektive Sammlung von Tools – werde in meinen zukünftigen Blogs öfter hierher verlinken!

    • Ben Harmanus

      Hallo Emanuel,

      wir haben Sprout Social früher eingesetzt und dann den Account mangels Nutzung abgeschaltet. Das liegt wohl an verschiedenen Vorzügen/Gewohnheiten von Community Managern. Ich habe schon immer Hootsuite genutzt – aber ich sollte wohl mal wieder einen Blick auf andere Tools werfen.

      Habe es als Alternative in die Liste oben aufgenommen.

      Danke,
      Ben

  • Ben Harmanus

    Ich habe das Kommunikations-, Analyse- und Distributions-Tool Intercom hinzugefügt. Gleich ganz oben in der Liste.

  • Hallo Ben,

    Was für ein unglaublich umfangreicher und gehaltvoller Blogbeitrag. Ich bin absolut geflashed und habe mir bereits fleißig Notizen gehabt. Ich weiß jetzt, welche Tools mir definitiv noch fehlen. Vielen Dank dafür.

    Liebe Grüße,
    Jessika

    • Ben Harmanus

      Hi Jessika,

      das klingt super! Viele der Tools sind generell kostenlos (Google Alerts), einige in einer Basisvariante (z.B. Hootsuite) auch kostenfrei oder haben eine Testversion.
      Viel Spaß beim Ausprobieren und gerne teile mit mir deine Content Marketing Tools, wenn sie diese Liste mit Alternativen bereichern können.

      Liebe Grüße,

      Ben

  • Ben Harmanus

    Da Evernote auf sehr viel Interesse stößt, habe ich auch noch die kostenlose Alternative Tagpacker in die Liste aufgenommen. Findet ihr unter Evernote. Viel Spaß beim Testen!

  • Howdy Ben,
    cooler Artikel. Habe bisher eure Beiträge immer als stiller Leser verfolgt. Für die Keyword-Recherche kann ich noch keywordshitter.com und keyword.io empfehlen. Für spezielle Themen bietet sich auch eine W-Frage Analyse sehr gut an: wrel.de/keywordfragen und w-fragen-tool.com.
    Viele Grüße,
    -Fabian

    • Ben Harmanus

      Hey Fabian,

      Freut mich, dass du regelmäßig reinschaust!

      Ich habe alle Tools in meine Liste aufgenommen. Vielen Dank für deine Unterstützung.

      Ben